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Filme schon vor dem Kinostart bewerben und frische Infos bieten – mit diesem Ansatz hat sich Moviepilot als Anlaufstelle für neue Filmprojekte positioniert. Zumindest die Investoren scheinen von dem Ansatz überzeugt: Stattliche sieben Millionen US-Dollar stecken der Londoner Investor DFJ Esprit sowie die Altgesellschafter T-Venture, Grazia Equity und Investitionsbank Berlin zusammen in die Plattform.

Moviepilot: Mit sieben Millionen in die USA

Neues Kapital in Höhe von sieben Millionen US-Dollar hat die Filmempfehlungsplattform Moviepilot (www.moviepilot.com) eingefahren. An der Finanzierungsrunde beteiligte sich erstmals der Londoner Investor DFJ Esprit (www.dfjesprit.com). Die bisherigen Geldgeber T-Venture (www.t-venture.de), Grazia Equity (www.grazia.com) und der VC Fonds Kreativwirtschaft der Investitionsbank Berlin (IBB) zogen ebenfalls mit.

Die neuen Mittel sollen zum Ausbau der Plattform genutzt werden, die sich in weiten Teilen vom deutschen Namensvetter unterscheiden soll, wie Moviepilot betont. Außerdem sollen sie das Berliner Unternehmen, das bereits ein Büro in London hat, über den großen Teich bringen: Los Angeles heißt das Ziel, schreibt Deutsche Startups, genauer Hollywood. Der Schritt liegt nahe, immerhin ist das Portal auf die Zusammenarbeit mit den großen Filmstudios angewiesen.

Für Letztere bietet sich Moviepilot als Mittel zum Zweck an. Über die Empfehlungsplattform und ihre sozialen Kanäle kann die Nachfrage nach Filmen schon vor dem Kinostart angekurbelt werden. Filmfans werden schon Monate vorher Informationen und Gerüchte zu neuen Filmen zur Verfügung gestellt. Dem Vernehmen nach wird die Plattform recht gut angenommen, Moviepilot selbst spricht für den deutschen Ableger von 294.000 Kritiken und gut 13 Millionen Bewertungen für rund 48.000 Filme, nennt aber keine Nutzerzahlen.