Feierliche Bekanntgabe: Das Web2.0 ist nun auch offiziell in Deutschland bzw. im deutschsprachigem Raum angelangt.

Heute morgen war ein Redakteur des Manager Magazins bei mir, um mich zu dem Thema zu interviewen (der Redakteur war Christian Rickens – hier zum entsprechenden Interview the interviewer video). Jüngst hatte schon die “Karriere” (Holtzbrinck Verlag) zu dem Thema recherchiert – es wird gar Aufmacher des kommenden Heftes. Spiegel Online hatte schon geschrieben. Die zeit war auch schon da. Mehrere Tageszeitungen hatten jüngst erste Berichte. Dies alles die Vorboten des Mainstream…

Wir haben es ja alle schon lange gewusst, aber jetzt erst wurde die Welle losgetreten, das Thema auch einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln. Das Volk wird Augen machen ;), wenn es erfährt, dass das Internet nützlich ist. Sich durch Akzeptanz, Bandbreite sowie Anwendungsevolution ein grundlegender Strukturwandel vollzogen hat. Die im Netz zugebrachte Zeit stark gestiegen ist. Ja gar: dass man im Netz Geld verdienen kann.

Den gut getimten Startschuss für die öffentliche Wahrnehmung gaben mit Mark Pohlmann und Martin Recke zwei altbekannte Veteranen der Szene (Fischmarkt-Blog), indem sie die 10-Jahres-Feier von Sinnerschrader mittels next10years einfach zum Web2.0-Event umfunktionierten. Genial, gerade für Sinnerschrader ein top Positionierungs-Move (okay, eigentlich noch zu früh zu urteilen, aber ich bin überzeugt).

Angefüttert wurde die Presse schon vorher. Bemerkenswert immer noch zum Beispiel die Pre-Launch-Coverage von Qype (www.qype.com) als Web2.0-Unternehmen (noch vor dem offiziellen Start waren Artikel in der Zeit sowie in der FAZ erschienen).

Artikel wie der der Karierre (hier übrigens Peter Nederstigt federführend) waren schon vorher in der Mache. Der Kongress gab aber das Grundrauschen in der Tagespresse, welches so manch einen schnellen Redakteur auf den Plan gerufen hat und nun die Lawine lostritt.

Social Net, Ajax & Co: a warm welcome to germany!

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