Die New York Times wehrt sich gegen eine „Rettungsaktion“ von Kachingle, 1000Jobboersen sammeln neues Geld ein, das Kartellamt überprüft die Pläner der Privaten für eine eigene Videoplattform, Exciting Commerce diskutiert eine mögliche Swoopo-Insolvenz und PredictX startet seine Prognoseplattform.

New York Times verbittet sich Almosen

Die New York Times will Geld verdienen – im Internet. Deshalb errichtet sie eine Paywall und will dahinter auch Blogs verstecken. Mit einem Herz für Blogger nimmt sich nun der Micropayment-Dienst Kachingle der Sache an und ermöglicht per Browser-Extension das „Kachinglen“ von Texten ohne dass die NYT selbst den Dienst implementiert hätte. Zum Dank schickt die Zeitung nun ihre Anwälte.

Neues Geld für 1000Jobboersen

Die Karriereplattform 1000Jobboersen (www.1000jobboersen.de) hat seinen Gesellschafterkreis erheblich erweitert: Neu an Bord sind der High-Tech Gründerfonds, Neuhaus Partners und Hamburg For Mobile, berichtet Deutsche Startups. Mit der Hamburg For Mobile sind nun auch die Blau.de-Gründer eingestiegen. 1000Jobboersen verdankt seinen Namen dem Aggregieren verschiedener anderer Jobportale.

Video-Plattform interessiert Kartellamt

Der Start der geplanten Video-Plattform von RTL und ProSiebenSat.1 verzögert sich. Grund sind Untersuchungen des Bundeskartellamts, die laut Wirtschaftswoche eine „Detailprüfung“ vornehmen wird. Eigentlich wollten die Privaten ihr Projekt noch in diesem Jahr auf den Weg bringen. Sie müssen schnell handeln, wollen sie dem expandieren Hulu im deutschen Markt zuvorkommen.

Exciting Commerce munkelt über Swoopo-Insolvenz

Steht das Auktionsportal Swoopo (www.swoopo.de) kurz vor der Insolvenz? Bei Exciting Commerce (www.excitingcommerce.de) häufen sich derzeit die Suchanfragen nach der Kombination „Swoopo insolvent“, was laut Jochen Krisch „in der Vergangenheit immer ein erster Indikator für eine bevorstehende Insolvenzmeldung war„. Das Dementi wird in den Kommentaren ausgetragen.

PredictX startet Prognoseplattform

Einmal Glaskugel, bitte: Mit PredictX (www.predictx.org) startet eine weitere Prognoseplattform im Stile des Social Forecastings. Teilnehmer können dort mit „Spielgeld“ in einer Art Börsensystem auf den Ausgang künftiger Events wetten. Starke Konkurrenz hat das Münchner Startup mit Crowdpark (www.crowdpark.de), das erst im Juni 2010 eine A-Runde mit Earlybird abschließen konnte.