Path-Finanzierung

 

30-Millionen-Deal: Path will international wachsen

Die Gerüchteküche hatte es schon eine Weile gemunkelt, mittlerweile hat Path (www.path.com) die neue Finanzierungsrunde offiziell bestätigt: Mehr als 30 Millionen US-Dollar hat das soziale Netz an Land gezogen. Künftig will sich Path stärker als privates, mobiles Netzwerk aufstellen. Das von CEO Dave Morin geführte Unternehmen betont die langfristige Orientierung der Investoren der Series-B-Runde. Genutzt werden soll das frische Kapital insbesondere für das internationale Wachstum und zum Locken neuer Nutzer. Insbesondere darf dabei als offensiver Schritt gewertet werden, da die Betreiber sozialer Netzwerke allgemein nicht gerne über die Nutzerakquise sprechen.

Die Betonung bei Path soll dabei stärker als in der Vergangenheit auf dem Privat-Aspekt liegen. Damit weicht das Social Network von der ursprünglich angedachten Positionierung als „smartes Tagebuch“ ab, wie sie seit dem Relaunch im vergangenen November beworben wird. Path setzt auf die engsten Freunde der Nutzer und ist ausschließlich mobil verfügbar. Nicht mehr als 150 Freunde dürfen gesammelt werden, eine Browserversion gibt es nicht.

Angeführt vom Investor Redpoint Ventures (www.redpoint.com, Satish Dharmaraj), die zuletzt in Deutschland auch in 9Flats investiert haben, gehören Greylock Partners (David Sze), Jerry Murdock, Kleiner Perkins Caufield & Byers (Chi-Hua Chien), Index Ventures (Mike Volpi), Marc Pincus, Yuri Milner, Allen & Company und der britische Multi-Milliardär Sir Richard Branson, der durch die Erfolge (und Misserfolge) seiner Virgin-Gruppe bekannt wurde, zu den Geldgebern. Bisher investiert sind (unter anderem) Index Ventures (www.indexventures.com), der Founders Fund (www.foundersfund.com), Kleiner Perkins Caufield & Byers (www.kpcb.com), Michael Arrington und Ashton Kutcher.