Payleven O2 Mobile Payment Kooperationen

Payleven gibt Kooperation mit Telefónica/O2 bekannt

Der Mobile-Payment-Anbieter aus dem Hause Rocket Internet (www.rocket-internet.de), Payleven (www.payleven.de), gibt eine Kooperation mit dem Telekommunikationsunternehmen Telefónica Deutschland, Anbieter der O2-Mobilfunklösungen, bekannt. Die Kooperation startete deutschlandweit am 3. Dezember zunächst als Pilot in ausgewählten O2-Shops. ”Die Kooperation mit Payleven passt perfekt in unsere Strategie, ein Ökosystem für Financial Services aufzubauen”, sagt Michael Kurz, Vice President Digital Partnerships bei Telefónica in Deutschland. Der Deal mit einem großen Kommunikationsanbieter erhöht die Verbreitungschancen für die Mobile-Payment-Anbieter.

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Mit Payleven können Gewerbetreibende Kredit- und EC-Kartenzahlungen mittels Aufsteckgerät mit dem Smartphone oder Tablet annehmen. Gewerbetreibende, die einen O2-Vertrag abschließen, erhalten den Payleven-Kartenleser sowie einen Promotion-Code, mit welchem den Händlern für die ersten 1.000 Euro Kartenumsatz keine Gebühren berechnet werden. Danach sind 2,75 Prozent des Transaktionsvolumens für jeden Vorgang fällig. Neben dem Kartenlesegerät müssen sich die Händler die Payleven-App für iOS oder Android herunterladen. Ab einer Höhe von einem Euro können dann Kartenzahlungen angenommen werden.

Payleven wurde im März 2012 von Rafael Otero, Alston Zecha, Konstantin Wolff und Alexander Zumdieck gegründet und sitzt in Berlin und London, wo laut Unternehmensangaben derzeit rund 70 Mitarbeiter beschäftigt sind. Der Dienst ist mittlerweile neben Deutschland auch in den Niederlanden, Italien, Großbritannien, Polen und Brasilien verfügbar.

Mobile-Payment-Kooperationen im Trend

Nicht nur Payleven geht als Mobile-Payment-Anbieter in die Zusammenarbeits-Offensive mit Mobilfunkanbietern: Das britische Unternehmen Streetpay (www.streetpay.com) mit Büro in München verkündete im Juli einen Vertriebsdeal mit E-Plus, seit Ende November können iZettle-Lesegeräte in Telekom-Shops erworben werden, und glaubt man den Gerüchten in der Szene, bahnt sich bei Vodafone eine Kooperation mit dem Berliner Anbieter SumUp (www.sumup.de) an.

Letzterer gibt heute zudem eine Kooperation mit dem Marktplatz für Selbstgemachtes, DaWanda (www.dawanda.com), bekannt. Ab sofort können DaWanda-Verkäufer kostenlose SumUp-Aufstecker bestellen und ihre Produkte damit auch offline bargeldlos verkaufen. Für die abgewickelten Transaktionen erhebt SumUp ebenfalls eine Gebühr von 2,75 Prozent des Umsatzes.

“Viele unserer Designer nutzen zusätzlich zu ihrem DaWanda-Shop auch Offline-Vertriebswege wie Weihnachtsmärkte oder eigene Ladengeschäfte. Heute erwarten Kunden, auch hier mit Karte bezahlen zu können”, meint Claudia Helming, Gründerin und Geschäftsführerin von DaWanda. Auf den Kartenlesegeräten wird das DaWanda-Logo abgedruckt sein, und die Zahlungsbelege die URL zum DaWanda-Shop des jeweiligen Verkäufers enthalten.

Bild: Payleven
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