Playgenic, Finanzierungsrunde, Social-Games, Browser-Games

Keine sechs Monate ist es her, da erblickte mit Playgenic (www.playgenic.com) ein weiterer Publisher für Browser– und Social-Games das Licht der Welt. Nicht gerade eine Frühgeburt, muss man sagen, doch die erste Finanzierungsrunde ließ nicht lange auf sich warten – im September letzten Jahres konnte bereits ein hoher sechsstelliger Betrag eingesammelt werden. Jetzt haben sowohl Bayern Kapital als auch die Altgesellschafter noch einmal die Geldbörse geöffnet und investieren gemeinsam „mehr als eine Million Euro“, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Nachschlag von alten und neuen Kapitalgebern

Der Großteil des Investitionskapitals sei dabei aus dem von der Bayern Kapital GmbH gemanagten Clusterfonds Innovation gekommen, mit dem junge bayerische Technologieunternehmen gefördert werden sollen. Darüber hinaus haben offensichtlich auch die bereits investierten Business Angels noch mal nachgelegt. Zur besseren Einordnung hier noch mal eine kurze Übersicht über die bisherigen „Altgesellschafter“:

Marcus Englert, ehemals Vorstand New Media bei der ProSiebenSat.1 Media AG, ist seit Mitte letzten Jahres als Associate Partner bei der Strategieberatung Solon Management Consulting unterwegs, und seit der ersten Finanzierungsrunde bei Playgenic investiert. Ebenso Konstantin Sixt, Sprössling der gleichnamigen Mietwagenkette und seinerseits zuständig für die Internetgeschäfte des Familienunternehmens. Außerdem sind auch noch Michael Munz von Clover Venture, Maks Giordano von Juuman‘Okudo sowie Peter Schroer mit dabei.

Playgenic setzt auf einen wachsenden, aber hart umkämpften Markt

Playgenic sollte im Zuge dieser zweiten Finanzierungsrunde also für das nötige Kleingeld gesorgt haben, das für die Unternehmensvision und gleichzeitige Abgrenzung von Konkurrenten wie Bigpoint (www.bigpoint.net), Gameforge (www.gameforge.de) oder Fliplife (fliplife.com) wohl unverzichtbar sein dürfte: Playgenic hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit so genannten Multi-Plattform-Games eine „neue Generation von Spielen für das soziale und mobile Internet“ an den Start zu bringen.

Dabei fungiert das Unternehmen als Publisher und Entwickler gleichzeitig, entwickelt, betreibt und vermarktet seine Spiele dementsprechend also eigenständig. Das mittlerweile auf 14 Mitarbeiter gewachsene Team arbeitet derzeit mit Hochdruck an der internationalen Veröffentlichung des ersten Spiels, das bald in englischer, spanischer und französischer Sprache auf den Markt kommen soll. Erste Informationen dazu sollen bereits in wenigen Wochen bekannt gegeben werden.