axel springer plug and play rösler

Philipp Rösler begutachtet die Vertragsunterzeichnung von Peter Würtenberger und Saeed Amidi

Plug and Play: Accelerator mit Valley-Expertise

Neuer Monat, neuer Accelerator. Axel Springer(www.axelspringer.de) tut es den Medienhaus-Kollegen von ProSiebenSat.1 gleich und startet einen Accelerator. Damit verfügt Springer neben dem Investment-Arm AS Venture auch über ein Förderprogramm für die Seed-Phase. Der Accelerator mit dem Namen „Axel Springer Plug and Play“ ist ein Gemeinschaftsprodukt von Axel Springer und dem bereits 2006 gelaunchten renommierten VC und Accelerator Plug and Play Tech Center.

Die Kalifornier können auf 300 Startups, 180 Investoren und eine Milliarde US-Dollar eingesammeltes Kapital seiner Startups zurückblicken. Die Unterzeichnung fand im Rahmen des Blitzbesuchs von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler im Silicon Valley statt.

Anzeige
Das bereits im Mai startende Förderprogramm richtet sich an europäische Gründer und unterstützt bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Geschäftsideen. Startups erhalten durch das Programm sowohl 10.000 bis 50.000 Euro Kapital als auch Büroräume in Berlin und ein Mentorencoaching für drei bis sechs Monate. Im anschließenden „Demo-Day“ präsentieren sich die Startups internationalen VCs und haben so die Möglichkeit, an weiteres Kapital und Expertise zu gelangen.

Es besteht zudem die Möglichkeit, einen Teil der Zeit auch in den USA zu verbringen, was besonders international ausgerichtete Startups anziehen dürfte. Die Annehmlichkeiten gehen zu Lasten einer Beteiligung von in der Regel fünf Prozent.

Springers Project-A-Einstieg wahrscheinlicher?

Neben Anteilen an der Eventreihe Hy! Berlin und der Beteiligungsgesellschaft AS Venture kommt nun der Accelerator Plug and Play an Bord der digitalen Geschäftsbereiche Springers. Umso spannender ist die Frage, inwieweit Axel Springers gerüchteweiser Einstieg beim Inkubator Project A Realität wird. Strategisch würde ein Inkubator das Digital-Service-Portfolio des Medienhauses passend abrunden.

Bild: Axel Springer