Popmog, GameGenetics, Alexander Piutti, Browsergames, Finanzierungsrunde

Popmog (www.popmog.com), eine „Independent Publishing“-Plattform für Browsergames, berichtet – passend zu ihrem ersten Geburtstag – über eine Finanzierung aus den Taschen der Investitionsbank Berlin (IBB), der Estag Capital AG und verschiedener Privatinvestoren.

Finanzierung für Popmog

Insgesamt ist es eine siebenstellige Summe, die Popmog durch die beteiligten Investoren zur Verfügung gestellt wird. Dabei erfolgt die Finanzierung der IBB aus dem Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien (ProFIT). Alexander Piutti, Mitgründer und CEO von Popmog-Mutter GameGenetics, resümiert das Engagement der Privatinvestoren und der IBB positiv: „Mit dieser Finanzierung sind wir hervorragend aufgestellt, um unser Angebot sowohl für Spieler als auch für Spieleentwickler weiter auszubauen. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern wollen wir die Reichweite des Gameportfolios nachhaltig steigern und eine breite Zielgruppe begeistern.“

Das Browsergames-Portal Popmog kooperiert bereits mit Reichweitenpartnern wie Sevenload oder den VZnet Netzwerken und entwickelt an seinem Portfolio von bislang 25 spielbaren Titeln konstant weiter. Allerdings entwickelt Popmog nicht selbst Browsergames, sondern agiert vor allem als Plattform für Entwickler.

So funktioniert Popmog

Popmog steht für „Popular Multiplayer Online Games“ und wurde 2009 in Berlin gegründet. Popmog entwickelt selbst keine Browserspiele, stellt unabhängigen Entwicklern, die populäre Onlinegames entwickeln, aber sein Portal zur Verfügung, sodass diese ihre Browsergames über Popmog-Kooperationen mit Reichweitenpartnern mit relevanten Zielgruppen zusammenführen können. Wenn man so will ist Popmog eine Aggregator-Plattform für Browsergames, die Nutzern den Vorteil bietet, sich mit ihren Freunden über verschiedene Browsergames hinweg zu vernetzen.

Die Monetarisierung von Popmog erfolgt durch eine Umsatz-Teilung mit den eingebundenen Browsergames, welche wiederum Gebühren für virtuelle Güter erheben oder über Freemium-Ansätze monetarisieren. Um erfolgreich am Markt agieren zu können, setzt Popmog auf Gaming-Content (Browsergames) in Kombination mit Community-Funktionen und Dienstleistungen für Spieleentwickler.

Das Konzept von Popmog ist dabei durchaus interessant und viel versprechend – klar dass da die Konkurrenz nicht schläft: Gameforge (www.gameforge.de) hat mit MMOGame.com einen vergleichbaren Ansatz an den Start gebracht und auch Bigpoint (www.bigpoint.net) hat seine Marke so kultiviert, dass sie stark auf Cross-Selling setzt.