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Die deutsche Musik-Streaming-Landschaft vergrößert sich weiter: Die Macher von Skype (www.skype.com) haben den Musikservice Rdio (www.rdio.com) aus den USA nach Deutschland gebracht. Seit gestern können deutsche Nutzer Rdio kostenfrei testen.

Rdio: Musik hören und teilen

Rdio (gesprochen: ar-die-oh), der weltweit agierende Online-Anbieter für Musik, ermöglicht seit gestern auch in Deutschland die Nutzung seiner Datenbank mit derzeit rund 12 Millionen Songs. Der Rdio-Stream funktioniert auf Mac und PC via Webbrowser oder per App auf allen Tablet-PCs, dem iPad, iPod Touch sowie den gängigen Smartphone-Systemen.

Für 4,99 Euro pro Monat bietet Rdio die unlimitierte Nutzung seiner Datenbank mit Musik der großen Major Label (EMI Music, Sony Music Entertainment, Universal Music Group, Warner Music Group) sowie nationaler und internationaler Indie-Label und Distributoren (unter anderem Beggars Group, Finetunes, IODA, K7 und Orchard) an. Rdio will weder optische noch akustische Werbung anbieten. Musik soll auf dem persönlichen Endgerät auch offline genossen sowie mit iTunes synchronisiert werden können.

Zudem besitzt Rdio eine soziale Komponente – der Musikdienst ist mit Facebook, Twitter und Last.fm verbunden. Mit dem Klick der “Follow”-Funktion kann man die Musikauswahl des eigenen Netzwerkes, die des gesamten Rdio-Netzwerks oder die von Musikinsidern verfolgen, ihre Tracks hören, mit ihnen gemeinsame Playlisten erstellen oder sich die Songauswahl der anderen zu eigen machen und weiterempfehlen.

Rdio wurde 2010 von den Skype-Machern Janus Friis und Niklas Zennström sowie Carter Adamson gegründet. „Unser Ziel ist es, dass Musik in Zukunft global einfacher und sozialer zugänglich wird“, so Adamson.