Snappli Hommels Greylock Index

Immer grafik- und videointensiver werden Webseiten. Gleichzeitig steigt die Nutzung mobiler Geräte weiter an. Die Seiten stärker komprimiert – also mit weniger Datenvolumen – und damit nicht zuletzt auch schneller auf Letztere zu bringen, hat sich das britisch-amerikanische Startup Snappli zum Ziel gemacht. Zum Launch der eigenen Cloud-Plattform und der iPhone-App erhält das Jungunternehmen weitere Unterstützung von Greylock Partners, Index Ventures und Klaus Hommels.

Snappli will mobile Daten optimieren

Dass die mobile Internet-Nutzung in den kommenden Jahren steigen wird, steht außer Frage. Bislang allerdings werden von grafik- oder videolastigen Seiten wie Instagram, Facebook oder YouTube mitunter deutlich mehr Daten übertragen, als für die Nutzung auf Smartphones nötig sind. Hier will das Startup Snappli (www.snappli.com) ansetzen. Namhafte Investoren hat das Jungunternehmen bereits überzeugen können: Greylock Partners, Index Ventures (www.indexventures.com) und Klaus Hommels haben in einer weiteren Finanzierungsrunde zusammen eine Million US-Dollar in das in San Francisco und London ansässige Unternehmen gesteckt. Parallel dazu startet Snappli seinen Cloud-Dienst und die iPhone-App, die derzeit allerdings noch nicht im deutschen iTunes-Store verfügbar ist.

Alle drei Investoren waren zusammen mit den Business Angels Alex Zubillaga und Simon Murdoch bereits zuvor bei Snappli mit an Bord. Das Unternehmen verspricht seinen Nutzern Dateneinsparungen von 85 Prozent bei Instagram, 77 Prozent bei Facebook, 72 Prozent bei YouTube und 49 Prozent bei Twitter, was Nutzern mit beschränktem Mobil-Datenvolumen helfen soll. Auch einen Geschwindingkeitszuwachs soll Snappli bieten. All das soll transparent im Hintergrund passieren. Das Team hinter Snappli besteht unter anderem aus den Brüdern Eldar and Roy Tuvey. Beide hatten sich vor zwei Jahren einen Namen gemacht, als sie ihr früheres Projekt ScanSafe an den US-Technologiekonzern Cisco verkauft – für stattliche 183 Millionen US-Dollar.