Noch vor ein paar Wochen hatte ich im Gespräch mit Jochen Krisch vom Exciting Commerce Blog über die fehlenden Beteiligungen an Social Commerce Unternehmen gesprochen. Medienunternehmen investieren zwar kräftig in Social Web Startups aber sind dabei oft mehr am Massenmarkt interessiert. Holzbrink hält zwar ein paar kleine E-Commerce Investments aber generell könnte den derzeitigen Playern in der dt. Social Commerce Szene ein wenig Kleingeld für das weitere Wachstum nicht schaden. Eine umso erfreulichere Nachricht gibt es von Edlight zu berichten. Burda hat sich an Edelight mit einer Minderheitsbeteiligung beteiligt. Das dies ein Schritt nach vorn ist beteuert auch Peter Ambrozy der sich Anfang 2006 mit viel Risiko, Leidenschaft und Engagement als einer von drei Gründern in das Abenteuer Unternehmertum gestürtzt hat.

Von Bubble 2.0 will Peter denoch nichts hören. Zumindest im Fall Edelight. Es sei harte Arbeit gewesen und letztendlich sind die Investoren einzig an validen Fakten interessiert und nicht nur an fraglichen Potentialen oder lustigen Geschäftsmodellen. Geld macht vielleicht nicht glücklich aber es hilft. Im Fall Edelight kann das Team nun richtig Gas geben und an den Ideen weiterarbeiten. Dies sei ein „Sau gutes Gefühl“ sagt Peter der sich diese emotionale Aussage nicht verkneifen kann. Zu recht.

Für die Zukunft hat man sich klare Ziele gesetzt. Neben dem Ausbau des Teams sollen bisher ausgelagerte Teilbereiche wieder ins Unternehmen eingegliedert werden. Gleichzeitig bläst man zur Attacke auf den Massenmarkt. Denn Social Shopping ist kein Modebegriff der irgendwann wieder in den ewigen E-commerce Jagdgründen verschwinden wird, sondern eine Bewegung die vor allem Spass macht und den Bundesbürger dazu animieren soll, sich in die Community einzubringen und mitzumachen.

[Marko]