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Spotify: Video-Streaming für bessere Margen

Glaubt man dem Businessinsider, könnte Spotify bald mit etwas Großem herauskommen. Laut Insiderinformationen, die dem Magazin zugespielt wurden, arbeitet der Musik-Streaming-Dienst hinter den Kulissen an einem Video-Streaming-Angebot. Damit würde Spotify (www.spotify.de) nicht nur der Musik-Streaming-Konkurrenz einen Schritt vorraus sein, sondern auch mit Video-Streaming-Diensten wie Netflix um potenzielle neue und bereits vorhandene Kunden buhlen.

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Um den neuen Schritt zu gehen, ist Spotify momentan auf Partnersuche – derzeit wird Spotify unter anderem von Coca Cola und Goldman Sachs mit 100 Millionen US-Dollar finanziert. Neben der rein finanziellen Hilfe suche Spotify darüber hinaus auch Unterstützer, um exklusive Inhalte zu produzieren. Der Grund hierfür ist, dass die Margen im Musik-Streaming-Bereich auf Grund der Abgaben an die Musikeigentümer/Labels sehr niedrig sind und eigener exklusiver Content – so wie ihn Netflix bereits mit seiner Serie „House Of Cards“ anbietet – neue Zielgruppen und bessere Margen garantiert.

Wie vor kurzem bekannt wurde, arbeitet angeblich auch Googles kostenloser Video-Dienst YouTube an einem ähnlichen Dienst im Segment, bei dem Premium-Kanäle über einen bestimmten Betrag abonniert werden können. Darüber hinaus soll der Video-Riese auch über ein Musik-Streaming-Angebot mit Freemium-Ansatz nachdenken. Spotify, Netflix, Youtube und Co: Welcher Player wird das Rennen um diesen Kundenkreis machen?

Bild: Flickr/axeldeviaje