Der Karten-Dienstleister Stepmap holt dpa-Infografik-Chefredakteurin, Panfu hat einen neuen CEO und der Verleger des insolventen Sporttages ist offenbar untergetaucht.

Kurzmitteilungen

Stepmap holt Chefredakteurin von dpa-infografik

Die bisherige Chefredakteurin der dpa-Infografik wechselt zu dem Karten-Dienstleister StepMap (www.stepmap.de). Die 43-jährige Birgit Wahrenburg-Jähnke verantwortet bei dem Berliner Startup die Bereiche Medien und Nachrichten. Stepmap kooperiert bereits seit längerem mit der Infografik der dpa, zuletzt weiteten die Unternehmen die Zusammenarbeit auch auf den Print aus.

Neuer CEO bei Panfu

Die Online-Kinderwelt Panfu (www.panfu.de) hat einen neuen Chef: Verena Delius ist CEO der Betreibergesellschaft Young Internet und führt künftig zusammen mit den Gründern Moritz Hohl und Kay Kühne die Geschäfte. Delius war zuvor für den Vertrieb der E-Learning-Plattform Scoyo (www-de.scoyo.com) verantwortlich. Panfu kündigte an, unter Delius in weitere Länder zu expandieren.

Sporttag-Verleger untergetaucht?

Der Verleger des nur sehr kurz erschienenen „Sport-Tags“ Michael Hahn ist nach Informationen des Mediendienstes Turi2 offenbar untergetaucht und „hinterlässt offene Rechnungen und böses Blut.“ Bereits Anfang Juni hatte das Unternehmen Insolvenz anmelden müssen. Der Sporttag sollte die Antwort auf etablierte Sporttageszeitungen wie etwa L’Équipe in Frankreich sein, gab seine tägliche Erscheinungsweise aber schon nach wenigen Wochen auf.

Link- und lesenswert

Twitter für den Mainstream

Traditional media dominate Twitter conversationFAZ-Blogger Holger Schmidt will Twitter für die Massen schmackhaft machen. Für diesen Markt sei die Plattform noch immer „schwer zugänglich und zeitaufwändig“. So gebe es auf Twitter zwar mehr als genug „Angebot“ in Form guter Inhalte, doch wer nicht an schnellen Nachrichten interessiert sei, finde derzeit noch keine „bequemen Zugänge“. Die Lösung: „Twitter braucht Aggregatoren, lernende Filter und Algorithmen“.

Die Krise als Chance

Es stimmt einmal mehr: Krisenzeiten sind Gründerzeiten. Nach den Ergebnissen einer Studie der KfW-Bankengruppe, haben sich 2009 zehn Prozent mehr Menschen selbstständig gemacht als im Jahr zuvor: Rund 870.000 insgesamt. Zudem habe sich die Zahl der Übernahmegründungen nahezu verdoppelt; im Durchschnitt stellten die Gründer mehr Mitarbeiter als in den Jahren zuvor.

Sportme insolvent

Das Sportportal Sportme (sportme.de) ist zahlungsunfähig. Die Betreiber des Berliner Startups zogen die Konsequenzen aus einem nicht funktionierendem Geschäftsmodell. Im Jahr 2007 in Frankfurt gegründet, startete Sportme als reines Social Network, drehte das Geschäftsmodell dann aber zu einem Special-Interest-Portal. Das aber ließ sich nicht ausreichend monetarisieren. Auch Konkurrent Netzathleten (www.netzathleten.de) machten eine ähnliche Entwicklung wie Sportme durch, wandelten sich zuletzt aber zu einem – offenbar erfolgreichen – Vertical Network.

Ping: „Cutting the Middleman“

„Ein Facebook plus Twitter für Musik“ – Ping, das „Social Network“ in der Hülle der neuen iTunes-Version von Apple soll nach Meinung von Steve Jobs genau das sein. Venture Beat hingegen findet, Ping sein ein Netzwerk, das sich vor allem um Content und Konsum dreht – und nicht um Statusupdates und Kommentare.