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StudiVZ in der Kritik

25. November 2006 von Lukasz Gadowski 24Kommentare

Bislang habe ich mich zu den Vorgängen bei StudiVZ (www.studivz.net) nicht geäußert. Wenn man mich kennt muss man kein Prophet sein um zu wissen, dass ich mit den Vorgängen nicht glücklich bin. Ich versuche, meinen Einfluss intern geltend zu machen so gut es zeitlich und von der Position her geht. Mit öffentlicher Kritik hingegen halte ich mich zurück.

Über den Autor Lukasz Gadowski:

Lukasz Gadowski Lukasz hat in paderborn, Mannheim, Leipzig (HHL) und am Georgia Tech BWL und Wirtschaftsinformatik studiert.Er hat gemeinsam mit Matthias Spieß spreadshirt gegründet und groß gemacht. Ferner ist Lukasz auch Co-Founder von StudiVZ.Derzeit inkubiert/ investiert er in Internet Unternehmen in frühen Phasen.Unter anderem beteiligt an: amiando.de, imedo.de, hitflip.de, dawanda.de, brands4friends.com, absolventa.de uvm. (Deutsche Startups dürfte noch ein paar mehr gelistet haben und es einigermaßen aktuell halten...).Lukasz hat auch Gruenderszene.de gegründet. Er gilt somit als Vater der Gründerszene in Deutschland ;)

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24 Kommentare »

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  • kosmar

    hmmh, bin gespannt aufs radio morgen …

  • studivzhintermmond

    Hallo Lukas, wenn man da noch was machen kann, dann schnell! Der Laden dort brennt lichterloh.

  • Don Alphonso

    Vor drei Wochen hast Du bei mir gesagt, man sollte über alle Lebenszyklen eines Startups reden, gut wie schlecht. Und es seinen keine Kim Schmitze. Jetzt hältst Du Dich mit öffentlicher Kritik zurück. Was muss ich Dir noch vorlegen? Was willst Du noch sehen? Reicht das noch immer nicht? Wir können noch ein paar Stufen hinabsteigen, wo es noch übler wird. Da geht noch was.

    Es gibt für sowas nur zwei radikale Lösungsansätze, wer sich in solche Gruppen eintragen lässt, ist für banale Einflüsse nicht mehr erreichbar. Und mit jedem Tag beschädigt ihr euch alle selbst. Es ist Euer Geld, mit dem die das machen. Es ist eure Kreatur. Tu, was getan werden muss.

  • Andreas

    Als Beobachter mit ein bisschen Start-Up Erfahrung (hab den Boom 2000 mitgemacht) habe ich das Gefühl dass die aktuellen Vorgänge bzw. der Umgang damit noch wesentlich schlimmer sind als zu den Hochzeiten. Klar, hier wird jetzt nicht so viel (Anleger-)Geld verbraten, aber die Gründer und die Belegschaft lässt teilweise jegliche Professionalität vermissen.

    Vielleicht liegt es aber auch daran dass die heutigen Gründer sich in der Web 2.0-Community bewegen und dementsprechend viele Informationen online über sich verfügbar machen (siehe YouTube-Videos von Dariani), während die Gründer der ersten dot-com Generation noch ganz klassisch ins Bordell gegangen sind wenn es gejuckt hat.

  • Matias

    Ja, bitte bitte tu das, Lukasz. Es ist höchste Zeit.
    Nicht nur, weil eine große Community von den Gründern von StudiVZ gnadenlos verarscht wird und einfach nur extrem verantwortungslos mit seinen Usern und der Plattform umgegangen wird.
    Sondern auch, weil es der ganzen deutschen Startup-Szene schadet, wenn ein solches Projekt wie dieses, das in den Medien schon als Vorzeigeprojekt gehyped wurde, sich nun derartig schlecht und peinlich präsentiert. StudiVZ wirft ein schlechtes Bild auf die deutsche Gründerszene. Und das tut jedem weh, der noch was vorhat im Netz und der selbst eine Community betreibt, aber anders mit der Verantwortung umgeht.

  • Jenz

    Wenn sich die “richtigen” Hacker mal um StudiVZ kümmern bleibt wahrscheinlich kein Auge mehr trocken. Zwei DVDs mit den Userdaten kannst man dann bald irgendwo in Asien kaufen.
    Ich hoffe mal, dass die Jungs von StudiVZ keine sensiblen Daten von Investoren in ihren Fingern haben. ;-)

  • peter

    @don: was muss denn getan werden?

  • hep-cat.de

    “Mit öffentlicher Kritik hingegen halte ich mich zurück”

    Berechtigte Kritik ist doch immer besser als nichts zu sagen oder irre ich da?

  • Michael

    Teilweise habe ich das Gefühl, als würde SV nur aus Neid kritisiert. Die Fehler werden imho einfach überbewertet.

    Dass Esshan sich durch seine arogante Art keine Freunde macht sollte auch klar sein.

  • Markus Merz

    Bislang habe ich mich zu den Vorgängen bei StudiVZ nicht geäußert.

    Das habe ich bis 24.11. auch nicht getan. Dann aber doch vehement, weil der gequirlte output auf allen Ebenen (persönlich, politisch, technisch, Sicherheit, sexistisch) zu einem andauernden und immer noch andauerndem Würgreiz führt.

    Das kommt eben dabei raus, wenn die Gülle bei StudiVZ aus allen Körperöffnungen schießt und Alle sich so vornehm zurück halten.

    Dass Don sich dabei nicht einmal besonders toll fühlt, kann ich mir sehr gut vorstellen. Mir ging es die ganze Zeit genau so – und Don hat in der Gülle auch noch rumgewühlt.

    Wo bleiben Polizei und Feuerwehr, um diese Massenkarambolage endlich wegzuräumen?

    Es macht einfach keinen Sinn mehr die einzelnen Fehler einzeln in der Öffentlichkeit zu bestreiten.

  • Christian

    @ 4
    Tja – das klingt plaubsibel…
    Aber der Auftritt von Darini hat in seiner charmanten Bubi-Unreife sicher für positive Sympathie gesorgt. Dumm nur die Anfängerfehler der Elitestudimannschaft. Im Puff hätten sich manche über soviel Charme sicher auch gefreut. In Berlin Mitte sollte aber auch so immer was gehen mit Chicks ;-)

  • Abraxas

    Lukasz, Dein Blog hier wie diverse Deiner sonstigen Projekte nötigen einem nicht nur höchsten Respekt ab, sie verdienen ihn auch ganz einfach, gar keine Frage.

    Was die Sache mit StudiVZ angeht allerdings bin ich offen gestanden ein wenig überrascht: da hätte ich von Euch, d.h. Investorenseite, ein sehr viel professionelleres Handling erwartet. Das Kind liegt ja mittlerweile schon einige Tage im Brunnen – nach außen aber ist von Eurem Druck noch nichts zu sehen. Mit der eindeutigen und zweifellosen Folge eines heftigsten Reputationsverlustes. Die Folgen dessen gerade bei Community-based Geschäftskonzepten sind Dir natürlich vollkommen klar, da habe ich keine Zweifel. Umso mehr aber, vielleicht auch gerade vor dem Hintergrund Deines sehr begrüßenswerten und erfolgreichen Engagements für die deutsche Gründerszene: äußert Euch auch öffentlich und stellt eine Krisenstrategie vor. Klar, sowas äußert man intern und setzt es intern um. Man verbindet es aber auch mit einer entsprechenden Krisenkommunikation. Die Leute dafür kennst Du, die Konzepte dafür kennst Du – warum also passiert noch nichts? Uneinigkeit auf Investorenseite? Mangelnde Durchsetzungsfähigkeit ggü. der GF? Gute CG jedenfalls sieht anders aus…

    Come on, erlöse uns aus unserer Unwissenheit ;)

  • benjamin

    naja, die vorpupertären u. unkontrollierten Ansätze von Ehssan Dariani kann man auch noch auf seinem Blog http://dariani.blog.de/ entnehmen.
    Zur Verteidigung: der Blog Post aus USA ist schon ein Jahr alt ;-)

  • Martin

    Man hätte von Anfang an auf die Kritik eingehen sollen! Anstatt Fehler zu beseitigen, reagiert man mit einer unerhörten Arroganz. Da kann man nur froh sein, dass ein großer Teil der deutschen Studentenschaft keine Ahnung von diesen ganzen Sachen hat. Deshalb ist vielleicht noch nicht alles zu spät!

  • Tobias Hieb

    Ich kann mich der Meinung von Mathias nur anschließen.

    Keine Frage. Das Studi-VZ Netzwerk ist mittlerweile ein Verzeigeprojekt der Internetbewegung in Deutschland geworden.

    StudiVZ bewegt sich jetzt nicht mehr im kleinen “Ich starte heute mal eine Internetcommunity” Kreise sondern ist in höhere Sphären aufgestiegen.

    Wie jeder weiss, erfordert ein derartiger Aufstieg, einen kompletten Wandel des unternehmischen Denkens und der Darstellung.

    Man hätte früher erkennen müssen, dass dem Studi-VZ Team dieses Denken fehlt und dem Team mittels PR-Beratern diese Kompetenzen hinzufügen sollen.

    Liebe Grüße,
    Tobias Hieb

  • lak Autor

    Vielen Dank für die Kommentare.

    Bitte habt Verständniss, dass ich im Augenblick nicht mehr sagen kann.

  • albert

    ich hab schon an anderen stellen gesagt, was ich dazu denke. für mich steht fest, dass sich hier leute bevormundend zu wort melden. typisch diese arroganz, die meiner meinung nach ihre wurzenl weit in der vergangenheit in der 68er-bewegung hat. man nehme sich das recht moralische standpunkte zu verteidigen, nehme ein medium und dann braucht man noch eine sau, die man durchs dorf jagen kann. genau das ist diese typische einstellung einer bestimmten “kritischen elite” dessen kinder jetzt in die blogosphäre einwandern und da weiter ihren vorrang beanspruchen wollen, weil sie merken, dass die übrige kritik-industrie sie nicht mehr gebrauchen kann. und genau da liegt das problem. die “kritische elite” hat schon inzwischen die bundesrepublik zugrundegerichtet, es wird zeit, dass meinungen gehört werden, die nicht nur kritisieren sondern vorschläge machen, wie diese gesellschaft chancengerechtigkeit herstellen kann. ich empfehel die aktuelle faz, “geschäftsideen für die unterschicht”. dort wird beschrieben, wie man migranten hilft wirtschaftlich zu denken und zu handeln. es wird dort über das “network for teaching entrepreneurship” berichtet. im gegensatz zu dieser “kritischen elite” verändert das netzwerk das leben vieler “abgehängter” zum positiven. während sich hier also menschen zusammenfinden, um positives in der gesellschaft zu erreichen, nehmen sich die kinder der “kritischen elite” irgendetwas zum kritisieren und legen los, wie es ihre eltern schon gemacht haben. liebe blogger, macht doch mal ein praktikum in berlin neuköln und prangert dort das an, was angeprangert werden muß.

  • Steve Hanson

    als erfahrener Investor kann ich Dir nur raten möglichst schnell auf GF Ebene bei StasiVZ andere Strukturen zu implementieren, ein Dariani gehört zurück auf die Studierbank – sonst ist es zu spät.

  • Tom

    der Laden scheint ja kurz vor dem Exitus zu stehen – es ist eben doch einfacher ein paar T-Shirts zu vertickern, als ein ersthaftes, netzwerkbasiertes Unternehmen aufzubauen.

  • Boernd

    Also, ich finde es schon sehr erstaunlich wie lange sich das StudiVZ schon hält.
    Ich denke, dass hat aber auch viel damit zu tun, dass ganz viele Mitglieder noch garnichts von den Bloggeschichten mitbekommen haben. Viele User des VZs dürften eher Gelegenheitsnutzer des Internet sein und daher von den Blogs noch nicht wirklich viel mitbekommen haben.
    Ich denke, dass ist zur Zeit auch noch das Glück des VZs nur stellt sich die Frage, wann das Thema für die Boulevard Presse (namentlich BILD) interessant wird?
    Denn sobald es dort gebracht wird, wird es durch alle Medien laufen, und der Preis wird fallen, genauso wie die Userzahlen.
    Wahrscheinlich ist es aber einfach das Glück des VZs, dass die Presse nicht so viel vom Internet berichtet.

    Von daher spreche ich mal in den Worten des Don, der Torpedo läuft…

  • Jan Rakete

    Ich bin ebenfalls der Meinung von Matias.

    Gerade als “Vorzeige”-Community schaden die momentan nicht nur sich selbst, sondern uns allen.

    Insbesondere Frauen, die im studivz die ersten Community-Erfahrungen sammeln, werden sich aus Angst vor Stalkern und dem fahrlässigen Umgang mit geschützten Daten so schnell nicht wieder (zumindest nicht als aktives Mitglied) bei anderen Communitys anmelden.

    Die werden dann im Internet höchstens noch in kleinen selbstgedrehten Klo-Videos zu sehen sein.

  • Val

    hi,

    gib deinen jungs bei VZ mal den lieben rat, sich auch mal schlau zu machen. es kann nicht sein, dass die jungs 256euro pro lücke zur flickschusterei ausloben OHNE geprüft zu haben, ob dieses rechtlich zulässig ist. in diesem konkreten fall hätte ein Anwalt vorher konsultiert werden MÜSSEN! So nämlich stand zuerst eine Ausschreibung im StudiVZblog, mit der sich die jungs strafbar gemacht hätten… ist aber mittlerweile repariert.

    Schnelles Wachstum hin oder her, aber das alles zeugt von Dilletantismus.

  • Investor

    finde dariamis verhalten im web ebenso unprofessional wie die öffentliche diskussion einer beteilgung initiiert durch investoren

  • Gerd E. Schaefer

    so, urlaub ist vorbei: was können wir denn jetzt an statements erwarten?

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