Die Gema zieht gegen YouTube vor Gericht, um die Löschung von Songs zu erwirken, SoundCloud startet Social-Währung für Downloads und Last.fm reaktiviert das On-Demand-Streaming mit Hilfe von Simfy.

Kurzmitteilungen

Gema verklagt YouTube

YouTube, Video-PortalDer Streit zwischen der Gema und YouTube um die Verwertungsrechte von Videos und Musik geht in die nächste Runde: Nachdem die Gema Mitte dieses Jahres die Gespräche mit der YouTube-Mutter Google abgebrochen hatte, da man sich nicht auf eine „angemessene Vergütung“ einigen konnte, folgt nun der Gang vors Gericht. In einem Hauptsacheverfahren will die Gema jetzt erwirken, dass 75 Songs von der Videoplattform gelöscht werden – und damit wohl ein Exempel in Sachen Urheberrechte statuieren.

SoundCloud tauscht Downloads gegen Status-Updates

SoundCloud, Audio-DienstDie Online-Audio-Plattform SoundCloud (www.soundcloud.com) hat eine Open-Source-App namens „Social-Download“ veröffentlicht. Dahinter verbirgt sich eine App, die Musikschaffende auf ihrer Website einbetten können, um Nutzern ihre Downloads zugänglich zu machen. „Bezahlt“ wird vorab, und zwar in Form von Tweets, Diggs oder Status-Updates auf Facebook – sind diese veröffentlicht, wird der Download-Link für den User freigeschaltet. So fließt zwar kein Geld, Musiker werden aber durch viel Aufmerksamkeit bereichert, glaubt Netzwertig.

Last.fm integriert den Musikdienst Simfy

Viele Last.fm-User dürften sich gewundert haben, als im April der beliebte On-Demand-Bereich des Internetradios eingestellt wurde. Eigentlich verständlich, denn das kostenlose Anbieten von Musik On-Demand via Stream stellt durch die nötigen Lizenzzahlungen einen hohen Kostenfaktor dar. Jetzt darf man sich freuen: Last.fm integriert Simfy (www.simfy.de) in seinen Dienst und haucht der On-Demand-Funktion damit neues Leben ein.

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Geblendet von der schicken Berichterstattung über Finanzierungsrunden in mehrstelliger Millionenhöhe vergisst man manchmal, wie doch häufig alles anfängt: Etwa 80 Prozent aller Existenzgründer haben beim Start einen Finanzierungsbedarf von unter 30.000 Euro. Welche Handlungsalternativen es für Gründer mit geringem Kreditbedarf gibt, erklärt Wolfgang Riedel in einem Fachbeitrag auf Förderland.

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