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Mehr Geld und Beratung für die Szene: Eine der führenden europäischen Investmentbanken, Torch Partners, hat es nach Deutschland verschlagen. Von ihrem Berliner Büro aus wollen die Londoner auch hierzulande ihre Services wie M&A oder Beratung bei Finanzierungen und IPOs hochskalierbaren Startups anbieten.

Torch Partners bietet M&A und Co nun aus Berlin

Torch Partners (www.torchpartners.com) gab heute bekannt, dass eine Niederlassung in Deutschland der neueste Schritt ihrer Expansionsstrategie sei. Die 2003 gegründete Investmentbank unterhält ihren Hauptsitz in London und nun auch ein Büro in Berlin. Torch Partners betitelt sich selbst als eine der führenden europäischen Investmentbanken und berät hochskalierbare Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Medien und Telekommunikation bei M&A, Finanzierungen, IPOs und weiteren strategischen Fragen. Bisher arbeiteten die Neuberliner unter anderem mit Unruly Media (www.unrulymedia.com) oder der britischen Lieferdienst Just Eat (www.just-eat.com) zusammen, der in diesem Jahr bereits eine stattliche Finanzierungsrunde über 48 Millionen Euro abschließen konnte.

Den Schritt nach Berlin begründet der neue Deutschland-Chef Jens Munk gegenüber Gründerszene mit der notwendigen Nähe zu den hier angesiedelten Unternehmen. Die Eröffnung des neuen Deutschland-Büros in Berlin sei dabei der erste Schritt einer anstehenden Internationalisierung des Beratungsunternehmens, erklärte der frühere Managing Director von Corporate-Finance-Partners. Im Fokus habe Torch Partners dabei reifere, schnell wachsende Unternehmen. Dass insbesondere auf spätere Unternehmensphasen abgezielt werde, schließe kleinere Runden allerdings nicht aus, betont er.

Deutsche und internationale Partner

Die Wichtigkeit der Nähe zu Kunden bestätigt auch Torch-Partners-CEO Rupert Robson: „Der Markt für Investmentbanking ist im Wandel, mit einer stark wachsenden Nachfrage nach einer fokussierten und kundenzentrierten Beratung.“

Zusammen arbeiten will Torch Partners sowohl mit deutschen wie auch internationalen Partnern. Durch seine bisherigen Engagements habe das Unternehmen hauptsächlich Kontakte zu angelsächsischen Unternehmen. Eine „etwas amerikanischere“ Finanzierungskultur will Torch allerdings nur insofern nach Deutschland bringen, als dass man (meist umfangreichere) Later-Stage-Investitionen vorantreiben möchte. An ersten Projekten arbeite man längst. Was genau diese sind, wollte Munk allerdings noch nicht verraten.

Mitarbeit: Alex Hofmann