Twago, Maria Lindinger, Gunnar Berning, Thomas Jajeh, Finanzierungsrunde

Die Berliner Outsourcing-Plattform Twago (www.twago.de) verzeichnete dieser Tage eine Finanzierungsrunde in mittlerer sechsstelliger Höhe durch eine Frankfurter Investorengruppe aus dem Privat-Bankenumfeld. Twago steht für „Teamwork across global Offices“ und bietet eine internetbasierte Outsourcing-Plattform zur Vermittlung von Dienstleistungen mit den Zielgruppen StartUp sowie Klein- und Mittelständler.

Strategieausbau für Twago

Vor allem die strategische Gesamtausrichtung von Twago soll mit dem frischen Kapital einer Frankfurter Investorengruppe weiter verbessert werden. Laut eigenen Angaben bringt es Twago derzeit auf monatliche Wachstumsraten von 40 Prozent, was dem Berliner StartUp nun zu einer mittleren sechsstelligen Euro-Summe verholfen haben soll.

Bei Twago handelt es sich zur Abwechslung auch einmal nicht um eine Gründung von Seed-Inkubatoren oder -Investoren im Hauptstadtraum, sondern Twago wurde von Maria Lindinger, Gunnar Berning und Thomas Jajeh (auf dem Foto von links nach rechts) an den Start gebracht. Verbindungsstück des Gründerteams war Gunnar Berning, der nach einer frühen Station bei Lycos Europe die beiden Mitgründer bei Siemens in einer gemeinsamen Beratungstätigkeit auftat.

Twago beschreibt sich selbst als eine globale Internet-Vermittlungsplattform für Dienstleistungen im IT-, Design- und Unternehmensservicebereich. Nach seiner Finanzierung nimmt Twago nun auch für sich in Anspruch, es auf einen Marktwert im mehrstelligen Millionenbereich zu bringen. „Wir freuen uns sehr, dass der Wert unseres Konzepts auf solch positive Resonanz gestoßen ist. Gerade die Erfahrungen des Investors im Bankenumfeld waren für Twago von strategischer Bedeutung. Wir waren in der glücklichen Lage unseren Investor unter mehreren Interessenten frei auswählen zu können,“ geben die drei Gründer stolz zu Protokoll.

So funktioniert Twago

Twago ist eine internetbasierte Plattform mit Mehrsprachenstrategie zur Vermittlung von internationalen Experten. Die vermittelten Services reichen von Programmierung, Grafik- und Webdesign, Übersetzungen bis zu Recherchen – also Dienstleistungen, die grundsätzlich nicht ortsgebunden sind. Gegründet 2009 erscheint Twago mittlerweile in einer deutschen, englischen und einer italienischen Version und befindet sich in der aktiven Phase weiterer Markteintritte in Europa.

Online-Outsourcing und Offshoring betrachtet man bei Twago als Märkte der Zukunft und konnte so auch einen Investor überzeugen: „Vor allem die globale Ausrichtung verspricht für die Zukunft hohe Umsätze. Neben dem zukunftsweisenden Konzept waren vor allem das Gründerteam und die vorgestellte, zukünftige Strategie ausschlaggebend für unser Investment“, erläutert der Frankfurter Hauptinvestor, der namentlich nicht genannt werden möchte.