Vamos sechsstellige Finanzierung

Vamos will die App sein, die weiß, was los ist. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich das Berliner Unternehmen in einer „Friends & Family“-Finanzierungsrunde einen sechsstelligen Betrag geholt. Unterstützung kommt dabei von prominenter Seite: Unter anderem sind die durch den Verkauf von DailyDeal an Google bekannt gewordenen Brüder Fabian und Ferry Heilemann mit an Bord.

Heilemann-Brüder investieren in Vamos

Gestartet war Vamos (www.getvamos.com) mit großem Brimborium, nun darf sich die Event-App über eine – dem Vernehmen nach niedrige – sechsstellige Summe freuen. Zur Verfügung gestellt werden die Mittel von Freunden: Die durch den DailyDeal-Exit an Google bekannt gewordenen Brüder Fabian Heilemann und Ferry Heilemann, der frühere Wooga-Studiochef Henric Suuronen und Manuel Hinz, Venture Partner bei Heilemann Ventures, unterstützen das als Vamos & Friends UG firmierende Unternehmen ebenso wie Markus Greif, Lea Kaufmann und Fanmiles-Geschäftsführer Fabian Schmidt.

Die Bewertung des Berliner Unternehmens soll die Millionengrenze hinter sich gelassen haben, sagen zumindest die Vamos-Gründer Luis-Daniel Alegria und David Alexander Prentell gegenüber Gründerszene. Für den Rest des Jahres stehe bei Vamos vor allem eines auf der To-do-Liste: Marketing. PR-Campagnen in Lateinamerika – insbesondere in Brasilien – wird es genauso geben wie Werbeschaltungen, um die Download-Zahlen zu erhöhen. Bislang sei Vamos in 65 Ländern verfügbar.

Hatten bislang nur iPhone– beziehungsweise iPad-Besitzer die Möglichkeit, die App zu nutzen, will Vamos Anfang Dezember auch eine Version für Android präsentieren, deren Funktionsumfang im Wesentlichen der für iOS entsprechen soll. Kurz vor Weihnachten werden dann zumindest auf iOS Nutzerprofile, eine bessere Facebook-Integration, Landingpages für Events und eine Filterfunktion nachgeliefert, verspricht Gründer Alegria – das Gros dieser Funktionen hatte Vamos bereits zuvor in Aussicht gestellt.

Bildmaterial: Simone Hörmann / AZO