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Dass die deutsche Startup-Szene boomt, lässt sich schon anhand der Zahl an neuen Geldgebern festmachen, die fast wöchentlich auf der Bildfläche erscheinen. Das Kölner Unternehmen Venista Ventures hat es dabei insbesondere auf den Bereich Mobile abgesehen. Als erster offizieller Geldgeber im deutschen Programm des Startup Bootcamps will man nun nach neuen Investments suchen.

Venista Ventures unterstützt Accelerator Programm

Als erster offizieller Investor des deutschen Accelerator-Programms von Startup Bootcamp hat sich Venista Ventures (www.venista-ventures.com) vorgestellt. Das Kölner Unternehmen sei derzeit bestrebt, so Mitbegründer Oliver Wimmeroth gegenüber Gründerszene, sich als VC- und Inkubator mit speziellem Fokus auf mobile Themen zu etablieren. Das seit 2011 in seiner jetzigen Form aktive Unternehmen sieht sich selbst als Inkubator und Early-Stage-Investor mit Fokus auf mobile Unterhaltungs- und Mehrwertprodukte sowie -dienste.

Derzeit hat der Investor mit dem Magazin und Webshow Daretoask.tv (www.daretoask.tv), der Werbeplattform Kiss My Ads (www.kissmyads.com), der mobile-Games-Schmiede Project Zebra (www.projectzebra.com), der Entertainment-Plattform Mjoy (www.mjoy.com) und dem Nachrichten-System GTX Messaging (www.gtx-messaging.com) fünf Beteiligungen im eigenen Portfolio. Aufstrebende Unternehmer aus der mobilen Industrie will man mittels Finanzierung, technischer Expertise, Beratung und dem eigenen Netzwerk unterstützen. Ausgewählte Startups dürfen dabei auf Mittel zwischen 50.000 und 500.000 Euro hoffen. Die im Gegenzug verlangten Geschäftsanteile sind unterschiedlich.

Mittel aus vergangenen Ventures

Durch die Unterstützung des Accelerator-Programms sieht Venista-COO Kai Schmude auch den Anspruch von Venista Ventures bestätigt, passionierte Unternehmer zu fördern zu wollen. Sich selbst finanziert Venista mit Geldern aus vergangenen Ventures der beiden Geschäftsführer.

Dabei ist insbesondere der zweite Venista-Gründer kein Unbekannter. Als ehemaliger Geschäftsführer der Kölner Centrium GmbH war Christian Teichert schon früh im Mobile-Geschäft aktiv – ebenfalls zusammen mit Wimmeroth. Und er hat Spuren hinterlassen: Mit Klagschrift vom 5. Oktober 2004 hat die Wapme AG, die Centrium Ende 2002 mehrheitlich übernommen hatte, laut ihrem Geschäftsbericht vor dem Landgericht Düsseldorf einen Schadensersatzanspruch gegen ihn in Höhe von rund 80.000 Euro geltend gemacht. Der Klageforderung lag eine Schadensersatzforderung der Centrium GmbH wegen Verletzung von Geschäftsführerpflichten zugrunde, die die Centrium GmbH an die Wapme AG abgetreten hatte. Weil auch Seitens Teichert noch Ansprüche im Raum standen, hatte man sich letztendlich aber außergerichtlich geeinigt.

Startup Bootcamp kommt nach Berlin

Bereits Ende März hatte der europäische Startup-Accelerator Startupbootcamp (SBC) die Erweiterung seiner Aktivitäten auf die boomende Gründer-Metropole Berlin bekannt gegeben. Das Förderprogramm will aussichtsreiche Ideen mit einem festgelegten Pre-Seed-Investment und dem nötigen Netzwerk unterstützen. SBC ist ein dreimonatiges Programm, das vierteljährlich startet und sich an Startups, Gründer und kleine Unternehmen richtet.

Entsprechende Programme des von Alex Farcet mitgegründeten und geleiteten Accelerators gab es zuvor bereits in Kopenhagen, Amsterdam, Dublin und Madrid. Zu den geförderten Unternehmen gehören die soziale Film-Community Gruvi, der Mietwagen-Angebotsspezialist Rent Mama und die Software-Vermietung Roozz. Anmeldungen für SBC Berlin sind bis 17. Juni 2012 möglich. Das Programm beginnt am 3. September dieses Jahres.