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Die Finanzierung über die Masse liefert in der Regel zwar Geld aber kein Know-how, wie es typischerweise von Inkubatoren, VCs oder Business-Angels zur Verfügung gestellt wird. Um Startups beides liefern zu können, will Founding Crowd nun eine Mischform am Finanzierungsmarkt etablieren. Das Unternehmen plant, die Anlegergelder zu bündeln und in ein „Portfolio ausgewählter Startups“ zu investieren oder auch komplett neue Unternehmen zu gründen.

Volksinkubator: Crowdinvesting und Expertenwissen in einem

Crowdfunding beziehungsweise Crowdinvesting ist derzeit beliebt wie nie zuvor. Tatsächlich hat das Konzept seinen Charme: Nicht nur können sich auf diese Weise Kleinanleger bei Startups engagieren. Typischerweise wird auf dem Weg zudem durch die entstehende Mundpropaganda der Geldgeber eine nützliche Marketingwelle losgetreten. Den Nachteil, dass es gegenüber typischen VC-, Angel- oder Inkubatorfinanzierungen allein um Geld geht, Know-how währenddessen nicht vermittelt werden kann, will Founding Crowd (www.foundingcrowd.org) nun mit dem „Volksinkubator“ lösen.

Die Anfang Juli an den Start gegangene Plattform soll die Schwarmfinanzierung von Startups mit einem aktiven Unternehmensaufbau durch erfahrene Experten verbinden. Das aus der Gründerhauptstadt Berlin heraus agierende Unternehmen bündelt die Anlegergelder und investiert diese dann in ein Portfolio ausgewählter Startups oder gründet gar komplett neue Unternehmen. Dabei sollen stets „erfahrene Fachexperten“ Unterstützung liefern und die jungen Unternehmen aktiv begleiten, lässt sich Volksinkubator-CEO Frank-Steven Eichholtz zitieren. Interessierte Anleger müssen sich mit mindestens 500 Euro an der Founding Crowd GmbH beteiligen.

Bildmaterial: Walter Reich / pixelio.de