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Mit Vorwerk Direct Selling Ventures hat die Social Selling Community Pippa & Jean einen namhaften Investor gefunden. Nicht nur finanzielle Mittel sollen in das Mode-Startup fließen. Auch will Vorwerk mit Rat und Tat zur Seite stehen und bekommt dafür einen Sitz im Beirat.

Vorwerk: Erweiterung des Portfolios um Social Selling Community

Eine Woche ist der offizielle Launch von Pippa & Jean (www.pippajean.com) gerade her, nun steigt die Wuppertaler Vorwerk Direct Selling Ventures GmbH (www.vorwerk-ventures.de) – die Beteiligungsgesellschaft der Vorwerk Gruppe, hier im Interview – bei der Social Selling Community mit Sitz in Frankfurt am Main und Hamburg ein. Gegründet wurde die Mode-Plattform 2011 von Gerald Heydenreich. Mit der Investition, deren Umfang nicht genannt wird, erweitert Vorwerk sein bisheriges Portfolio, zu dem Unternehmen wie DaWanda (de.dawanda.com), Dinner-for-Dogs, MeinAuto (www.meinauto.de), Neato Robotics, Pauldirekt (www.pauldirekt.de), Ringana oder Stylefruits (www.stylefruits.de) gehören.

Das neue Kapital soll die Basis des Startups stärken und das Unternehmen auf eine Expansion vorbereiten: „Wir streben langfristig an, 100.000 Frauen den Start in die Selbständigkeit zu ermöglichen“, sagt Gerald Heydenreich. Als Style Coaches können diese auf Style Partys oder in ihrer persönlichen Online Boutique Schmuck, Accessoires und andere Lifestyle-Produkte anbieten, das Startup will sich dann um den Rest kümmern – vom Design und Einkauf über die Lagerhaltung und die Abrechnung bis hin zur Lieferung.

Startup interessiert an Direktvertrieb-Know-how

Neben den finanziellen Mitteln zeigt sich Pippa & Jean auch an Vorwerks Know-how im Direktvertrieb interessiert. Diese Vertriebsform bilde einen wichtigen Faktor der Social Selling Community, so wird betont, die Elemente des personengestützten Vertriebs mit denen des E-Commerce und der Social Media verknüpft. Um dieses einbringen zu können, bekommt Norbert Muschong, Geschäftsführer von Vorwerk Ventures, auch einen Posten im Beirat des Jungunternehmens.

Bislang hatte Vorwerk ein recht gutes Händchen bei seinen Beteiligungen. Dawanda etwa, ein Online-Marktplatz für Design-Unikate, hatte man zum fünfjährigen Geburtstag Anfang Dezember vergangenen Jahres zusammen mit britischen Investor Piton Capital (www.pitoncap.com) mit stattlichen vier Millionen Euro ausgestattet. Mit dem Geld ist der Berliner Online-Marktplatz nun dabei, seine internationalen Aktivitäten mit der Etablierung von Auslandsbüros ausbauen. Vor Kurzem erst stieg auch Insight Venture Partners (www.insightpartners.com) bei DaWanda ein, ebenfalls mit einem siebenstelligen Betrag.