Vor fast genau einem Jahr klang gerade noch alles so gut: Wynsh (www.wynsh.com) verkündete einen Relaunch und eine deutschlandweite Kooperation mit den ECE-Centern, die den Shopping-Navigator bereits seit 2011 einsetzten und auf Grund des positiven Händler- und Kundenfeedbacks nun auf weitere Center ausweiten wollten. Jetzt, ein Jahr später, besticht die Wynsh-Webseite durch ein „Diese Präsenz ist leider nicht verfügbar.“ Der Grund: Der Betreiber hinter Wynsh, die WindoWin GmbH, ist insolvent, wie Mobilbranche.de berichtet.

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Auch wenn Insolvenz nicht gleichzeitig das Aus eines Unternehmes bedeutet, lässt Insolvenzverwalter Veit Schwierholz kaum Raum für Spekulationen. „Die angestrebte sogenannte übertragende Sanierung durch Verkauf des laufenden Unternehmens an einen Investor und damit der Erhalt von Arbeitsplätzen ist gescheitert, so dass das Unternehmen liquidiert wird“, äußert sich Schwierholz gegenüber Mobilbranche.de und fügt hinzu, dass Wynsh „die von ihr erhofften Planumsatzzahlen nicht in der erwünschten Zeitspanne erreichen konnte und weitere Kapitalrunden von Gesellschaftern und privaten Darlehensgebern scheiterten“.

Wynshs Ziel war es, im stationären Handel mittels Smartphone direkt vor Ort Vergünstigungen auf Stücke zu gewähren, die der Einkäufer tatsächlich haben möchte.