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	<title>Gründerszene.de - Infos für Gründer, Unternehmer, StartUps &#187; Operations</title>
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	<description>Das Magazin für Gründer</description>
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		<title>Erfolg im Außenhandel</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 08:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit Rohde-Goehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Operations]]></category>
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		<description><![CDATA[Erfolgreicher Außenhandel &#8211; die Konkurrenz ist vielleicht schon im Ausland tätig und fährt Geschäfte ein, die das eigene Unternehmen auch darstellen könnte und später auch möchte. Jetzt voreilig einen Schnellschuss zu starten, kann aber finanziell und organisatorisch teuer werden. Doch was ist zu berücksichtigen, damit der eigene Sprung über die Grenzen gelingt? Vertriebskanäle und betriebsinterne [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><span id="more-61622"></span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-61636" title="Import, Export" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2012/02/Import-Export.jpg" alt="Außenhandel, Ausland, Export, Import, Vertriebskanäle, Produktentwicklung, Marktrecherche, Korrespondenz, Handelssprache, Englisch, Übersetzer, Vertrieb" width="570" height="290" /></h2>
<h2 style="text-align: justify;">Vertriebskanäle und betriebsinterne Belange zueinander bringen</h2>
<p style="text-align: justify;">Welcher Vertriebskanal ist der mit maximalem Erfolg, welcher der beständigste, nachhaltigste und welcher der riskanteste? Viele Unternehmer denken hierbei zunächst an die Platzierung des eigenen Produktes und des eigenen Know-how. Bekannte Wege, die bisher im Inlandsgeschäft gute Erfolge brachten, müssen aber hierbei nicht direkt für den Sprung ins Auslandsgeschäft geeignet sein. Reichte im Inlandsgeschäft die Produktkenntnis, so kommen nun weitere, externe Anforderungen auf das Unternehmen zu, die durch Dritte bestimmt werden, über deren Besonderheiten aber der Jungunternehmer grundsätzliche Kenntnisse bereits in der Startphase erwerben sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Wesentlich ist hierbei zum einen die Branchenzugehörigkeit, die Kenntnisse über übliche Gepflogenheiten und Handelsbräuche mit sich bringen sollte. Zum anderen sind es Formalitäten des Exports oder Imports, die es zu berücksichtigen gilt. Zollformalitäten, Zahlungsabsicherungen und buchhalterische Voraussetzungen scheinen hierbei das &#8220;lästige&#8221; Schlusslicht an einer Kette von Abläufen zu sein, die &#8220;automatisch&#8221; dazu gehören. Doch automatisch läuft da gar nichts.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Abwicklung und finanzielle Absicherung des Ex- und Importes</h2>
<p style="text-align: justify;">Was anfangs sehr speziell klingt, bedarf von Anfang an der Integration in das bestehende betriebliche Gefüge des jungen Unternehmens. Nichts ist teurer als eine Umwälzung der Marketingstrategie; fehlende Kooperationsanbahnung bringt später unnötigen Zeit- und Kostendruck. Eine nicht ausbaufähige Buchhaltung oder nicht vorbereitete Infrastruktur verzögert den Gang ins Ausland. Das freut die Konkurrenz!</p>
<p style="text-align: justify;">Und schließlich: Mangelndes Wissen über grundsätzliche Voraussetzungen bei den Vertriebswegen, über Zahlungsbedingungen im rechtlich nicht einheitlich geregelten Raum, machen im Zweifel lang vorbereitete Exportvorhaben zu Nichte, weil die Voraussetzungen nicht geschaffen wurden. So bietet man anderen die Möglichkeit, Vorteile zu Lasten des eigenen Unternehmens zu nehmen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Die Lösung dieses Dilemmas ist eine gute Vorbereitung</h2>
<p style="text-align: justify;">Wer weiß, ab welcher Unternehmensgröße, Umsatzgröße und Ertragsstabilität der eigene Start ins Ausland gelingen kann, hat gut vorgearbeitet. Neben der eigenen <a class="lexicon-link" title="Produktentwicklung im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/produktentwicklung">Produktentwicklung</a> und der Marktrecherche möglicher Abnehmer gehört hierzu einerseits die Vorbereitung der Vertriebskanäle, der damit verbundenen Geschäftsanbahnungen und der Kosten. Andererseits sollte das Unternehmen selbst vorbereitet werden. Die Mitarbeiter sollten entsprechend informiert und geschult sein, die Buchhaltung und weitere Infrastrukturschnittstellen sollten von Anfang an &#8220;ausbaufähig“ sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Handelssprache ist Englisch. Das hat Auswirkungen auf den Marktauftritt im Internet (Achtung: bei der Planung kostenseitig mit berücksichtigen), in der Korrespondenz und dem dazugehörigen Fachvokabular, das nicht identisch ist mit dem bisherigen Umgangsenglisch. Gegebenenfalls sind Übersetzerkosten relevant.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich sollte es im Unternehmen Verantwortliche geben, die sich je nach ihrer Aufgabe in ihrem Terrain auskennen. Jedes exportierende Unternehmen hat hierbei einen Exportbeauftragten zu stellen, der nicht nur dem Zoll gegenüber aussageverpflichtet ist, sondern der auch für den korrekten Ablauf persönlich haftbar gemacht werden kann.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Nutzung von Expertenwissen</h2>
<p style="text-align: justify;">Für rechtliche Fragen im Inland nutzt man einen Rechtsanwalt. Im internationalen Geschäft arbeiten viele Kanzleien mit ausländischen Partnerkanzleien zusammen, die bei der Vertragsgestaltung von Exportkontrakten helfen. Davor kann man sich auch allgemeine Informationen zum Thema bereits über die Industrie- und Handelskammer (IHK), die Außenhandelskammern (AHK) und Wissensportale, zum Beispiel des <a title="Das Außenwirtschaftsportal" href="http://www.ixpos.de" target="_blank">Bundeswirtschaftsministeriums</a> besorgen. Spezialisierte Spediteure sind beim Verbringen der Ware behilflich. Die Abwicklung des Geschäftes ist dann aber oft so individuell wie das Unternehmen selber.</p>
<p style="text-align: justify;">Kleine Veränderungen in der Abwicklung von Kontrakt zu Kontrakt können völlig neue Erfordernisse des Zeitablaufes und der Einbindung Dritter mit sich bringen. Wichtig werden nun auch Kenntnisse über Lieferbedingungen und Risikominimierung von Zahlungsausfällen. Daher sollten die im Unternehmen mit dem Auslandsgeschäft Betrauten zuvor durch eine frühzeitige Schulung fit gemacht werden, die ihnen auch Grundkenntnisse der Abwicklung vor-während-nach dem Geschäft vermitteln und sich ihrem Wissensstand und den Erfordernissen im Unternehmen möglichst anpasst. Die Gespräche mit Spediteuren, ausländischen Partnern und Banken können so passgenau geführt werden.</p>
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		<title>Die Operations-Trends 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 08:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Geyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Operations]]></category>
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		<description><![CDATA[Das neue Jahr steht direkt vor der Startup-Tür, der richtige Zeitpunkt also für Prognosen, was die Gründerszene in 2012 erwartet. Welche Themen werden im kommenden Jahr im Bereich Operations wichtig sein? Welche Trends werden die Geschäftsprozesse beeinflussen? Fünf junge Unternehmer und Branchenkenner wagen den Blick voraus und verraten, was ihrer Meinung nach in 2012 auf [...]]]></description>
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<p><span id="more-57342"></span></p>
<h3><a href="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/243325_original_R_K_B_by_Inna-Pommeranz_pixelio.de_.jpg" rel="lightbox[57342]"><img class="aligncenter size-full wp-image-57365" title="Operations Trends für 2012" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/243325_original_R_K_B_by_Inna-Pommeranz_pixelio.de_.jpg" alt="operations, prozessoptimierung, Startup Zusammenarbeit" width="570" height="290" /></a></h3>
<h3><a title="Karsten Schaal in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/karsten-schaal">Karsten Schaal</a> &#8211; Gründer und Geschäftsführer von FoodDirekt (<a title="Food" href="http://www.food.de/" target="_blank">www.food.de</a>)</h3>
<p><a href="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/karsten-schaal.jpg" rel="lightbox[57342]"><img class="alignleft size-full wp-image-57357" title="karsten-schaal" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/karsten-schaal.jpg" alt="" width="80" height="80" /></a>&#8220;Mobility im Sinne von Mobilen Medien ist ein großer Trend, der seit einiger Zeit die betrieblichen Abläufe stark beeinflusst. Auch bei Food.de werden in 2012 die Prozesse durch mobile Lösungen weiter verstärkt und besser sichtbar gemacht. Ich denke, dass die wirtschaftliche Nutzung mobiler Lösungen noch starke Veränderungen im Arbeitsleben bringen wird und darauf müssen sich Unternehmen einstellen. Skalierbarkeit wird bei Food.de ebenfalls ein großes Thema bleiben. Wachstum und starke Marktpositionen entstehen durch das Beherrschen der internen Prozesse. So darf zum Beispiel jeder Mitarbeiter ressortübergreifend Abläufe in Frage stellen und optimieren. Wir möchten unsere Mitarbeiter durch die frühe Verantwortung für Teilbereiche besonders fördern und aufgrund des bisherigen Erfolgs wird das in 2012 noch mehr Gewicht bekommen.&#8221;</p>
<h3><a title="Waldemar Zeiler in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/waldemar-zeiler">Waldemar Zeiler</a> &#8211; Gründer und Geschäftsführer von <a title="Digitale Seiten in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/digitale-seiten">Digitale Seiten</a> (<a title="Digitale Seiten" href="http://www.digitaleseiten.de" target="_blank">www.digitaleseiten.de</a>)</h3>
<p><a href="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/waldemar-zeiler.jpg" rel="lightbox[57342]"><img class="alignleft size-full wp-image-57358" title="waldemar-zeiler" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/waldemar-zeiler.jpg" alt="" width="80" height="80" /></a>&#8220;Das Zusammenspiel zwischen Innendienst, Telesales und Außendienst unterstützt durch Cloud-basierte Instrumente wird 2012 besonders im Fokus stehen. Durch unser <a class="lexicon-link" title="CRM im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/customer-relationship-management-crm">CRM</a> und die geobasierte Außendienststeuerung werden diese Abteilungen viel besser interagieren und somit die Potenziale von Leads maximal ausschöpfen können. Zudem werden neue intelligente Tools unsere Echtzeitkommunikationsprozesse weiter automatisieren und damit Reibungsverluste in bestimmten Bereichen und die Customer Aquisition Costs reduzieren.&#8221;</p>
<h3>Stefan Glaubrecht &#8211; Operations Manager der TAS AG (<a title="TAS AG" href="http://www.tasag.de/" target="_blank">www.tasag.de</a>)</h3>
<p><a href="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/stefan-glaubrecht.jpg" rel="lightbox[57342]"><img class="alignleft size-full wp-image-57359" title="stefan-glaubrecht" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/stefan-glaubrecht.jpg" alt="" width="80" height="80" /></a>&#8220;Kein neuer Trend, aber wichtiges Thema in 2012 wird es sein, aus asynchroner Kommunikation eine synchrone Kommunikation zu machen. Gerade für Unternehmen ohne Geschäftsstelle, damit auch ohne persönlichen Kundenkontakt, sind die Kommunikations- und Verkaufskanäle Inbound, Outbound, E-Mail oder Chat nichts Neues. Doch all dies zu bündeln und die Kundenanliegen darüber zu synchronisieren, ist auch heute noch eine Herausforderung. Eine leistungsfähige IT-Infrastruktur im Hintergrund ist dabei die Grundvoraussetzung. Doch vor allem im Vordergrund, an der Schnittstelle zum Kunden, ist momentan viel in Bewegung, Social Media ist hier nur ein Stichwort.</p>
<p>Smartphones und die dazugehörigen Apps können dafür die richtigen Werkzeuge sein. Wie wäre es als Kunde, eine App auf dem Smartphone zu starten, die das Tor zum Service des Unternehmens ist? Wie wäre es, sich dabei mit gewohnt intuitiver Steuerung per Touchscreen, Gesten und Sprachsteuerung bewegen zu können? Wie wäre es, wenn ich mir innerhalb der App den Weg (Selfservice, Chat, E-Mail, Call) zur Lösung meines Problems selbst wählen könnte? Der Digital Native wird, so wie er schon heute seine Kinokarten über eine App kauft, seinen Platz im Restaurant über eine App reserviert und im Anschluss sein Taxi per App bestellt, in Zukunft auch sein Serviceanliegen per App erledigt haben wollen.&#8221;</p>
<h3><a title="Robin Behlau in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/robin-behlau">Robin Behlau</a> &#8211; Gründer und Geschäftsführer von Käuferportal (<a title="Käuferportal" href="http://www.kaeuferportal.de/" target="_blank">www.kaeuferportal.de</a>)</h3>
<p><a href="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/robin_behlau.jpg" rel="lightbox[57342]"><img class="alignleft size-full wp-image-57360" title="robin_behlau" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/robin_behlau.jpg" alt="" width="80" height="80" /></a>&#8220;In 2012 werden Themen wie &#8216;Customer Journey&#8217; und die damit verbundene &#8216;Sales Attribution&#8217; stärker in den Fokus rücken. Vor allem, wenn man seinen gut messbaren Online-Marketingmix um klassische Fernsehwerbung erweitern möchte, ist es wichtig, die Verteilung der Kosten und den tatsächlichen Einfluss der einzelnen Kanäle auf die Kaufentscheidung zu kennen. Es geht also darum, herauszufinden, woher der User kam und mit welchen Werbemitteln er Kontakt hatte. Das sind für mich die Fragen, die die Zukunft in den Bereichen <a class="lexicon-link" title="Marketing im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/marketing">Marketing</a> und Operations immer stärker bestimmen werden. Customer Journey Analysis und Sales Attribution haben das Potential, Marketingprozesse zu revolutionieren, aber nur wenn die Voraussetzungen stimmen.</p>
<p>Am Ende muss jeder entscheiden, ob sich diese Investition zu diesem Zeitpunkt schon lohnt. Wir haben uns vorerst bewusst dagegen entschieden, weil die Systeme schnell zu komplex werden und wir bereits bei anderen Unternehmen Probleme bei der Implementierung beobachten konnten. Wirklich wichtig ist uns aktuell, die relevanten Positionen im Unternehmen mit den besten Mitarbeitern zu besetzen und so die Weichen für unsere Zukunft richtig zu stellen. Die Suche nach den passenden &#8216;Rockstars&#8217; für die richtigen Prozesse wird also auch 2012 für uns das wichtigste Thema sein.&#8221;</p>
<h3>Oliver Fleißner &#8211; Gründer und Geschäftsführer von Probuy Consulting (<a title="Probuy" href="http://www.probuy-duesseldorf.de/" target="_blank">www.probuy-duesseldorf.de</a>)</h3>
<p><a href="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/oliver-flei%C3%9Fner.jpg" rel="lightbox[57342]"><img class="alignleft size-full wp-image-57361" title="oliver-fleißner" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/oliver-flei%C3%9Fner.jpg" alt="" width="80" height="80" /></a>&#8220;Einige aktuelle Trends werden sich auf jeden Fall in 2012 fortsetzen. Der Trend zum <a class="lexicon-link" title="Outsourcing im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/outsourcing">Outsourcing</a> im Bereich Beschaffung wird weiterhin eine Rolle spielen, da diese Dienstleister aufgrund der Kanalisierung verschiedener Kunden und des besseren Marktüberblicks ein höheres Einsparpotential erreichen können. Kleinere Lieferanten werden im nächsten Jahr stark mit der Preisspirale zu kämpfen haben; hier ist es wahrscheinlich, dass sich große Lieferanten einkaufen und kleinere Spezialbetriebe übernehmen. Zusätzlich werden sich in Bezug auf den Einkauf Unternehmen zusammenschließen und sogenannte &#8216;Einkaufs-Allianzen&#8217; bilden oder auf Just-in-time-Artikelmanagement umstellen, um Kapital im Unternehmen zu halten. Die Beschaffung jeglicher Ressourcen wird in 2012 auf jeden Fall weiterhin immer mehr Kapital und Strategie benötigen, das wird sowohl den Einkauf von Materialien als auch die Beschaffung von Fachkräften und Zeitarbeit betreffen.&#8221;</p>
<h6>Bild: Inna Pommeranz  / pixelio.de</h6>
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		<title>Management-Trends 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 09:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Geyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Operations]]></category>
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		<category><![CDATA[social]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Ende eines Jahres festzustellen, welchen Herausforderungen man sich im Management in den vergangenen zwölf Monaten gestellt hat, ist immer wieder für jeden Unternehmer spannend. Viele Punkte haben sich so schnell und unkompliziert entwickelt, dass sie vielleicht bereits heute fester Bestandteil in Geschäftsprozessen sind. Andere Themen erfordern völlig neue Strukturen, neue Ideen und stellen möglicherweise [...]]]></description>
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<h2><span id="more-57379"></span><br />
<a href="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/326089_original_R_K_B_by_Maria-Lanznaster_pixelio.de_.jpg" rel="lightbox[57379]"><img class="aligncenter size-full wp-image-57382" title="Management-Trends 2011" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/326089_original_R_K_B_by_Maria-Lanznaster_pixelio.de_.jpg" alt="Social, Crowdsourcing, Burnout, Prozessoptimierung, Outsourcing, Operations-Trends" width="570" height="290" /></a>Everything goes social</h2>
<p>Der Boom der Social Networks, Wikis und Blogs machte spätestens in 2011 vor nahezu keinem Unternehmen mehr halt. Facebook-Pages wurden zu Instrumenten im Kundenservice, Twitter-Kanäle zum Echtzeit-Support und interne Wikis zur Wissensdatenbank für Mitarbeiter. Was Unternehmen in den Jahren zuvor noch nebenbei erledigt haben, brauchte spätestens jetzt eine separate Abteilung, wenn sie auch nur aus einer Person bestand: Das Social Media Management.</p>
<p>Besonders Unternehmen, die die Kommunikation mit ihren Kunden über Social-Media-Kanäle nachhaltig pflegen oder die Reputation über Facebook, Twitter und Co. konsequent beobachten wollten, mussten über den zusätzlichen Personaleinsatz und das dazugehörige Know-how nachdenken. In den meisten Fällen wurde dieses Aufgabenfeld innerhalb der Marketing-Abteilungen realisiert, aber separat an eine oder mehrere Personen übertragen. Den offiziellen Social-Media-Manager beschäftigen bisher noch wenige deutsche Unternehmen, aber auch diese Zahl wird 2012 mit Sicherheit weiter steigen.</p>
<p>Zusätzlich haben sich Enterprise-2.0-Konzepte weiter in Unternehmen etabliert und soziale Software wurde immer häufiger in der Koordination von Projekten und für das Wissensmanagement in Unternehmen eingesetzt. Besonders in großen Unternehmen kämpfen Management und Mitarbeiter mit einem regelrechten Informations-Overload, das E-Mail-Aufkommen kann heute kaum mehr wirtschaftlich abgearbeitet werden und erfordert zu viel Zeit im Management. Für effektive Geschäftsprozesse muss Wissen immer schneller abrufbar werden und auch die Unternehmenskultur sollte damit revolutioniert werden. Der Trend geht weiter in Richtung smarte und offene Unternehmenskommunikation, gemeinsames Arbeiten und Wissensaustausch.</p>
<h2>Die Masse macht’s &#8211; Crowdsourcing</h2>
<p>In diesem Zusammenhang freute sich in 2011 auch das Crowdsourcing wachsender Beliebtheit. Immer mehr Unternehmen setzten besonders in Social Communities auf die &#8220;Intelligenz der Masse&#8221; und lagerten vor allem kreative Prozesse auf die Internetuser aus. Ob Design von Logos und Spülmittelflaschen oder Kompositionen neuer Klingeltöne, die Masse macht’s möglich, schneller und kreativer – zum Leidwesen einiger Unternehmen manchmal zu kreativ, was uns in diesem Jahr das ein oder andere PR-Desaster bescherte.</p>
<p>Crowdsourcing lässt Unternehmen nicht nur effektiver und schneller arbeiten, sondern bietet auch noch Zugriff auf einen immens großen Wissenspool. Jedoch braucht es aber vor allem ein mutiges Management, denn die Qualitätssicherung ist keine leichte Herausforderung. Die gewünschten Ergebnisse müssen sowohl im Management als auch für die User klar definiert sein und dafür reicht Kostenreduktion als Ziel nicht aus.</p>
<h2>Ist Outsourcing out?</h2>
<p>Unternehmer konzentrierten sich in 2011 besonders auf Wachstum und Umsatzsteigerung, weniger auf die klassische Reduktion der Kosten. Outsourcing war in den vergangenen Jahren ein beliebtes Instrument um Aufgaben auszulagern, Kompetenzen den richtigen Dienstleistern zu überlassen und dabei natürlich zu sparen. Es galt, Prozesse denen zu überlassen, die sie besser und auch noch günstiger erledigen.</p>
<p>Heute ist Outsourcing nicht out, hat aber neue Prioritäten. Derzeit setzen Unternehmer auf &#8220;besser&#8221; und nicht mehr zwingend auf &#8220;günstiger&#8221;. Dienstleister müssen sich höheren Qualitätsansprüchen stellen und besonders Instrumente für Wachstum und Umsatzsteigerung in den Fokus stellen.</p>
<h2>Frauen auf dem Vormarsch</h2>
<p>Der Einfluss von Frauen in der Wirtschaft wächst. Auch wenn heute immer noch weniger Frauen an der Spitze von großen Unternehmen, Konzernen und Banken stehen, haben sich 2011 einige Big Player von der männlichen Dominanz an der Spitze getrennt. So wurde zum Beispiel im Oktober bekannt, dass erstmals in 100 Jahren Unternehmensgeschichte eine Frau die Führung des Computerkonzerns IBM übernimmt. Selbst die Telekom hat in diesem Jahr zwei weibliche Köpfe für den Vorstand verpflichtet.</p>
<p>Und auch wenn in der Welt der Startups immer noch zum großen Teil von Männern gegründet wird, waren im ersten Halbjahr 2011 immerhin 30 Prozent aller Gründer weiblich.</p>
<h2>Business word of the year 2011: Burnout</h2>
<p>Ein Begriff wurde besonders in der zweiten Jahreshälfte durch die Unternehmens-Etagen geflüstert und hat gute Chancen, von uns zum &#8220;Business word of the year 2011&#8243; gekrönt zu werden: Burnout.</p>
<p>Burnout gibt es natürlich schon länger, hieß sonst auch Erschöpfungssyndrom oder Ausgebranntsein, wurde aber schon lange nicht mehr so oft öffentlich diskutiert wie in diesem Jahr.</p>
<p>Die Work-Life-Balance bekam in Unternehmen plötzlich eine völlig neue Bedeutung, die Effektivität der eigenen Arbeitsprozesse wurde in Frage gestellt und das Stresslevel genau unter die Lupe genommen. In Management-Positionen stand man besonders vor der Herausforderung, diese Entwicklung und die Reaktionen der eigenen Mitarbeiter ernst zu nehmen und richtig darüber aufzuklären. Klar, das Startup-Herz schlägt für die Arbeit und nicht jeder Manager, der gerne viel tut, leidet an Burnout. Dennoch wird es auch weiterhin gelten, das Thema zu einem Teil der Unternehmenskultur zu machen, sei es durch Zeitmanagementseminare oder neue Strukturen, die jeden Mitarbeiter dabei unterstützen, Symptome rechtzeitig zu erkennen und vorzubeugen.</p>
<h6>Bild: Maria Lanznaster  / pixelio.de</h6>
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		<title>Wege aus dem Mail- und Aufgabendschungel</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 09:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krebs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Operations]]></category>
		<category><![CDATA[e-mail]]></category>
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<h2><a href="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/374526_original_R_by_BirgitH_pixelio.de_.jpg" rel="lightbox[56856]"><img class="aligncenter size-full wp-image-56956" title="E-Mail-Flut richtig managen" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/12/374526_original_R_by_BirgitH_pixelio.de_.jpg" alt="E-Mail, Interne Kommunikation, Social Network, Soziales Netzwerk, Kommunikation, Startup Kommunikation" width="560" height="290" /></a></h2>
<h2>Die E-Mail Flut trifft gerade auch junge Unternehmen</h2>
<p>Wer kennt nicht die überfüllten Mailpostfächer, die fast jeden nach dem erholsamen Urlaub mit einer kaum überschaubaren Anzahl an &#8220;FWD:&#8221; und &#8220;CC:&#8221; &#8211; Mails begrüßen! Dabei geraten gerade junge Unternehmen schneller in die E-Mail-Falle als man gemeinhin denken mag. Alleine die Zeit, die täglich für das Lesen und Löschen von Mails aufgewendet werden muss, vernichtet die Produktivität schon im Ansatz. Gerade der interne Mailversand nimmt dabei immer noch zu und trägt in nicht unerheblichem Maße zur generellen Ablenkung im Arbeitsalltag bei. Zusätzlich werden oft parallel noch unterschiedlichste Instant-Messenger betrieben, die eine weitere Quelle der allgemeinen Zerstreuung darstellen.</p>
<p>Dabei bieten heute Web 2.0- Tools, die eine interne Kommunikation im Stile sozialer Netzwerke anbieten und dabei zusätzliche Business-Features wie Dokumentenbearbeitung oder projektbezogene Wikis integrieren, eine moderne Alternative zur antiquierten E-Mail an.</p>
<h2>Tipps und Tricks zur Kommunikation und Aufgabenverwaltung 2.0</h2>
<p>Nicht nur die Kommunikation ist in vielen Firmen und vor allem auch bei Startups immer noch &#8220;Eins Null&#8221;, auch beim Aufgabenmanagement wird häufig auf die Excel-Liste als zentrale Aufgabenverwaltung gesetzt. Dabei wird mühsam eine tägliche oder wöchentliche Aktualisierung vorgenommen, die schon bei der Fertigstellung nicht mehr aktuell ist. Zusätzlich entstehen im Laufe der Zeit meist unzählige Versionen eines Dokuments, die sich zeitgleich in Umlauf befinden und nur selten den gleichen Stand widerspiegeln.</p>
<p>Gerade interne soziale Netzwerke bieten eine sinnvolle Alternative um sowohl Kommunikation als auch Aufgabenmanagement in einem zentralen Werkzeug zu vereinen, welches in Echtzeit über Änderungen an Aufgaben informiert und den Nachrichtenaustausch direkt mit der produktiven Aufgabenbearbeitung verbindet.</p>
<p><strong></strong>Um die Techniken des Web 2.0 in Kombination mit einem produktiven Aufgabenmanagement zu nutzen, bedarf es einiger einfacher und nachvollziehbarer Regeln und Tipps, die schnell und ohne großen Aufwand umgesetzt werden können. Im Folgenden sind einige Vorschläge beschrieben, die den Arbeitsalltag vereinfachen und wichtige Ideen, Aufgaben und die dazu notwendige Kommunikation an einem zentralen Ort im Unternehmen verfügbar machen.</p>
<h2>1. Intern gar nicht erst mit E-Mails anfangen!</h2>
<p><strong></strong>Man sitzt im selben Büro, nur wenige Meter von den Kollegen getrennt, trotzdem wählt man oft den Weg der Mail, anstatt vielleicht ein Thema kurz persönlich zu besprechen. Hört sich banal an, in der Praxis stellt man aber häufig fest, dass die E-Mail als Ersatz zur direkten Kommunikation gewählt wird und oft ein kurzes Gespräch effektiver wäre als das zeitraubende &#8220;E-Mail Ping-Pong&#8221;. Wenn es dann doch eine schriftliche Mitteilung sein soll, hilft einem ein eigenes &#8220;Social Network&#8221; oder ein interner Microblogging-Dienst.</p>
<p>Zum einen kann man solche Kurznachrichten wesentlich schneller erstellen, außerdem ist das ganze Team in die Kommunikation einbezogen. Dabei werden schon im Vorfeld Gruppen gebildet, die zum Beispiel den Projekten oder Abteilungen entsprechen, um eigene Pinnwände nach bestimmten Themen zu erstellen. Dadurch werden genau die richtigen Team-Mitglieder angesprochen. Eine interne Point-to-Point Kommunikation, wie man sie von E-Mails kennt, wird dadurch maßgeblich reduziert.</p>
<h2>2. Kommunikation und Aufgaben im Social Media Style verbinden</h2>
<p><strong></strong>Meistens erfordern E-Mails eine Aktion oder Reaktion. Dabei ist es oft schwierig in einem überfüllten Posteingang zu unterscheiden, welche Aufgaben im Rahmen der Mails noch zu bearbeiten sind. Oft werden persönliche Ordner angelegt oder Flags gesetzt. Im Tagesgeschäft verliert man sich dann aber doch zu oft in der langwierigen Suche nach bestimmten Vorgängen im eigenen Postfach oder Ordnerchaos. Deshalb ist es zielführend, die Kommunikation rund um die tatsächlich zu erledigenden Aufgaben anzuordnen. Moderne Tools ermöglichen es, zu bestehenden Aufgaben eigene Nachrichten zu hinterlegen und diese mit Kommentaren zu versehen. Damit hat das Scrollen innerhalb der allseits beliebten &#8220;Bandwurm&#8221;-Mails, die unzählige Male zwischen verschiedenen Teilnehmern kreisen, ein Ende. Noch dazu ist jeder Bearbeiter der Aufgabe in die Konversation mit einbezogen und das Erledigen der Aufgaben steht immer im Mittelpunkt.</p>
<h2><strong></strong>3.Weg mit den Schmierzetteln!</h2>
<p>Oft beginnt der Tag mit dem Erstellen einer Aufgabenliste. Der am Morgen noch übersichtliche Zettel wird zwischen Meetings und Telefonaten immer länger und unübersichtlicher. Dabei gehen Aufgaben unter oder landen am Ende des Tages unerledigt in der Ablage &#8220;P&#8221; unter dem Schreibtisch. Viel zielführender ist es, jeden Gedanken oder alle neuen Aufgaben, die im Laufe des Tages entstehen zuerst in einem zentralen Tool zu speichern. Dabei geht es nicht darum, detaillierte Aufgaben mit Beschreibungen zu erstellen. Die Ergänzung um zusätzliche Informationen kann zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Durch das kurze und wenig zeitaufwändige Anlegen eines rudimentären Tasks geht zumindest keine Aufgabe verloren und bleibt einem im Gegensatz zum Schmierzettel im internen Netzwerk erhalten.</p>
<h2><strong></strong>4. Die Übersicht über alle Aufgaben behalten!</h2>
<p>Sind die Aufgaben zentral archiviert macht es Sinn den Tag damit zu beginnen, die eigenen Aufgaben zu klassifizieren und die Kommunikation der Team-Mitglieder zu den noch offenen Aufgaben zu bearbeiten. Dies geht in wenigen Minuten und bringt Struktur in den Tag. Dadurch, dass meist alle Neuigkeiten, Nachrichten und die neuen Aufgaben durch ein unterstützendes Tool gekennzeichnet werden, ist dieser Arbeitsschritt wesentlich produktiver, als erst interne E-Mails in den richtigen Kontext zu stellen.</p>
<h2>5. Externe Dienstleister mit ins interne soziale Netzwerk einbeziehen</h2>
<p>Die interne Kommunikation hat man selbst in der Hand und dabei fällt die Umstellung auf ein eigenes Netzwerk meist recht leicht. Doch wie oft muss man auch externe Dienstleister oder sogar Kunden kontaktieren, um anstehende Aufgaben zu besprechen. Gerade wenn es um kreative Prozesse oder die Erstellung von Dienstleistungen geht, findet hier oft ein reger Versand von Mails und Dokumenten statt. Dabei ist gerade die Versionierung bei zeitgleicher Bearbeitung von Dokumenten ein bekanntes Problem. Durch ein Rechtemanagement können auch externe Stellen mit ins eigene Netzwerk aufgenommen werden und somit von einer schnelleren und zielgerichteten Kommunikation profitieren. Im besten Fall werden auch Dateien direkt integriert und dabei noch automatisch versioniert, was der Versionsflut einzelner Dokumente ein Ende bereitet.</p>
<h2>6. Einen Backlog für eigene Ideen schaffen</h2>
<p>Wie oft sitzt man gerade unter Zeitdruck an einer wichtigen Aufgabe und hat eine spontane Idee, die man gerne in Zukunft weiterverfolgen würde. Die meisten dieser Ideen sind wertvoll und bilden das Kapital von jungen und kreativen Unternehmen, gehen aber in der Hektik des Alltags oft verloren. Hier bietet sich die Anlage eines zentralen Ideenspeichers an. In der Praxis verwendet man hierzu am besten einen modernen Task-Manager, der es sowohl am Arbeitsplatz als auch von mobilen Endgeräten erlaubt, die Idee mit wenigen &#8220;Klicks&#8221; in einem eigenen &#8220;Backlog&#8221; zu notieren. Anschließend nimmt man sich regelmäßig, mindestens einmal pro Monat, die Zeit diesen Backlog systematisch zu durchforsten. Oft stößt man auf wahre Ideenschätze, die sich in neue Projekte oder für den Austausch mit Kollegen eignen. Dabei ist es vor allem wichtig, weniger gute Einfälle zu löschen, damit man im eigenen Backlog nicht die Übersicht verliert. Mit Hilfe dieser Technik und dem Einsatz eines guten Tools wurden aus vielen Ideen bereits lukrative Projekte oder Produkte, die ansonsten in der alltäglichen Hektik spurlos verschwunden wären.</p>
<h2>7. Die eigene Pinnwand nutzen und den digitalen &#8220;Flurfunk&#8221; aufbauen</h2>
<p>Gerade junge Unternehmen leben von ihrem &#8220;Spirit&#8221; und dem Erreichen erster gemeinsamer Ziele. Dabei spielt der Austausch von Gedanken eine zentrale Rolle. Oft jedoch sind Mitarbeiter nicht zur gleichen Zeit am selben Ort, denn ein Termin jagt den nächsten und bei der Nutzung studentischer Kräfte beschränkt sich die Anwesenheitszeit oft auf wenige Tage im Monat. Was dabei oft verloren geht ist der gemeinsame &#8220;Flurfunk&#8221;, der mehr als nur Klatsch und Tratsch beinhaltet, sondern  auch wertvolle Erkenntnisse aus den einzelnen Projekten und Tätigkeiten enthält. Fehlt dieser Austausch, gehen wertvolle Informationen verloren, was zu Doppelarbeit oder im schlimmsten Fall zu Missverständnissen führt. Durch die Nutzung eines digitalen Flurfunks in Form einer gemeinsamen Unternehmens- und Projektpinnwand, die funktional nach dem Facebook-Prinzip aufgebaut ist, können auch Mitarbeiter die nicht vor Ort sind am internen &#8220;Flurfunk&#8221; teilhaben. Dabei wächst das ganze Team noch näher zusammen und steht unabhängig von den Arbeitszeiten und dem aktuellen Standort in permanentem Kontakt.</p>
<h2><strong>Fazit: E-Mail-Chaos lässt sich vermeiden<br />
</strong></h2>
<p>Durch die Einhaltung einiger einfacher Regeln und die Nutzung moderner Aufgaben- und Kommunikationstools kann das Tagesgeschäft wesentlich effektiver und einfacher organisiert werden. Im Endergebnis werden Fehler vermieden, Abläufe gestrafft und dem E-Mail-Chaos ein Ende bereitet. Die Kosten für den Einsatz dieser Techniken und die Nutzung eines passenden Tools sind verschwindend gering. Gerade junge Unternehmen und Startups sollten von Anfang an auf die neue Art der Kommunikation und des Taskmanagements setzen, um nicht früher oder später in der Flut von Aufgaben und Nachrichten unterzugehen und wertvolle Ideen zu verlieren, aus denen spannende Produkte entstehen können.</p>
<h6>Bild: BirgitH  / pixelio.de</h6>
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		<title>Wissen managen &#8211; Der Siegeszug einer &#8220;neuen&#8221; Ressource &#8211; Teil II</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 08:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Geyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Operations]]></category>
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		<category><![CDATA[Einarbeitung]]></category>
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    --></script></div><p style="text-align: justify;">Im ersten Teil dieser Serie wurde bereits erklärt, wie Wissensziele definiert werden, wie wir Wissen identifizieren und wie wir es erwerben. Einer der spannendsten Teile des Wissensmanagements ist allerdings die Wissensentwicklung. Trotz aller modellhaften Analyse und Theorie des Wissensmanagements, die im Übrigen für eine qualifizierte Entwicklung von Wissen notwendig ist, spielt die Arbeit mit dem Menschen in diesen Bereichen eine große Rolle und das macht es damit besonders zur praktischen Herausforderung.<span id="more-56809"></span></p>
<h2><img class="aligncenter" title="Wissen managen" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/08/357516_R_by_www.Blickreflex.de_pixelio.de_.jpg" alt="Wissen managen, Wissensmanagement, Einarbeitung, Mitarbeitereinführung, Onboarding Guide, Intranet, Blog, Wissen sammeln, Wissensentwicklung, Kreativität, Problemlösekompetenz, Kollektivwissen" width="570" height="290" /></h2>
<h2 style="text-align: justify;">Zwischen Kreativität und Problemlösefähigkeit unterscheiden</h2>
<p style="text-align: justify;">Bewusst oder unbewusst wird dieser Teil des Wissensmanagements in Unternehmen häufig bereits praktisch angewendet und fokussiert. Letztlich aber eben meist auch ohne Struktur. Und mal ehrlich: Wer kennt nicht das Phänomen der &#8220;Seminar-Rückkehreraktivisten&#8221;? Genau diejenigen Kollegen und Chefs, die nach einem Seminar alles verändern wollen, ungezielt Dinge anpacken, aber am Ende doch nichts verändern.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Bereich Wissensentwicklung geht es also genau darum, Wissen so zu entwickeln, dass es nachhaltig und effizient für das Unternehmen einsetzbar ist. Dabei gibt es kein allgemeingültiges Rezept, wie Sie in Ihrem Unternehmen Wissen entwickeln. Denn ein Entwicklungsland, Ihr Unternehmen, ist so individuell wie seine Bürger, Ihre Mitarbeiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die richtigen Instrumente zur Wissensentwicklung zu finden, sollten zwei Ebenen beachtet werden. Wissen entsteht zum einen auf individueller Ebene, aber vor allem auch kollektiv. Möchte man das Wissen des Einzelnen weiterentwickeln, sollte auch hier zwischen dem &#8220;einmaligen Schöpfungsprozess&#8221;, der Kreativität, und der Fähigkeit, Probleme zu lösen, unterschieden werden. Die kreative Schöpfung folgt eher dem chaotischen Prinzip. Die Problemlösungskompetenz eher systematischen Regeln. Letztlich ist es aber Aufgabe, für beide Bereiche ein geeignetes Umfeld zu schaffen, um Kreativität und Problemlösungskompetenz zu fördern.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei sind nicht die bunten Pausenräume oder ausgefeilte Kreativtechniken gemeint. Vielmehr ist es wichtig, gute Ideen zu schützen und Ihnen Freiraum zu geben. Nichts ist schlimmer, als Ideen von Menschen mit Angst vor Veränderung im Keim zu ersticken. Somit sollten neue Ideen von der Führung des Unternehmens stetig eine starke Stimme bekommen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Neue Ideen halten sich nicht an feste Arbeitszeiten</h2>
<p style="text-align: justify;">Besonders wichtig für kreative Prozesse ist die operative Handlungsentlastung. Innovationen bleiben oft liegen, weil das Alltagsgeschäft zum Handeln zwingt. Eine sehr kurzfristige Denkweise. Schließlich weiß jeder Unternehmer selbst, dass neue Ideen sich nicht an feste Arbeitszeiten halten. Kreative Ideen brauchen Raum und Zeit. Hier machen zum Beispiel Kreativzonen, weitab vom operativen Geschäft, Sinn. Ein gut geeignetes Instrument ist auch das mobile Arbeiten. Kreative Köpfe können somit selbst ihr produktives Umfeld wählen und steuern, sie bestimmen selbst Zeitpunkt und Intensität Ihrer Integration in operative Prozesse.</p>
<p style="text-align: justify;">Ideen haben und Wissen zu entwickeln, heißt natürlich auch, Fehler zu machen. Nicht jede Idee entwickelt sich sofort in die richtige Richtung. Eine Fehlerfreundlichkeit und sogar eine bewusst dosierte Belohnung von Fehlern schafft Platz zur Wissensentwicklung. Um Mitarbeiter in Ihrer Funktion zu bestärken und den Entwicklungsprozess zu fördern, sollten sie Fehler eher als Fortschritt verstehen, auch wenn die Ideenentwicklung noch nicht die gewünschten Ergebnisse liefert.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Kollektive Wissensentwicklung ist mehr als die Summe von Einzelwissen</h2>
<p style="text-align: justify;">Zusätzlich zu dem Wissen, das eine einzelne Person in ein Team einbringen kann, entwickelt sich darüber hinaus in einer Gruppe selbst neues Wissen und das allein durch die Zusammenstellung mehrerer individueller Köpfe. Das Wissen des Teams ist also mehr als die Summe des Wissens jedes Teammitglieds. Ganz gegen jede mathematische Logik gilt hier also 1 + 1 = 3.</p>
<p style="text-align: justify;">Voraussetzung dafür, dass überhaupt Wissen von der individuellen Ebene zur kollektiven Ebene übergeht, ist vor allem Kommunikation. Das heißt, das Schaffen einer ganzheitlichen Kommunikationskultur ist für kollektive Wissensentwicklung als Basis unerlässlich. Ist diese Voraussetzung entwickelt, gibt es drei günstige Bedingungen, die so genannte Hochleistungsteams fördern, sodass sich damit Wissen im Team effizient entwickeln kann:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Ist die Zahl der Mitglieder klein genug?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Qualität vor Quantität. Große Teams lähmen die Flexibilität des Gesamten allein schon beim Finden eines gemeinsamen Termins. Konzentrieren Sie sich weniger auf die Größe der Gruppe, sondern besser darauf, ein gut ausgewähltes, einander ergänzendes Team zusammenzustellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Gibt es eine sinnvolle Zielsetzung und ist diese klar definiert?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Alle Mitglieder UND Ihr Unternehmen selbst müssen von der Zielsetzung überzeugt sein und es in gleicher Weise verstehen. Jedem im Team muss klar sein, was er zu tun hat und was die anderen Teammitglieder tun. Formulieren Sie Ihr Ziel am besten zu Beginn des Meetings gemeinsam klar und verständlich für jeden aus.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3. Wird die gemeinsame Verantwortung gelebt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Erfolge und auch Misserfolge sollten nicht einzelnen Teammitgliedern zugeordnet werden, sondern sind immer Ergebnis der Leistung des gesamten Teams. Die gemeinsame Verantwortung für die Aufgabe, aber auch füreinander ist wichtig, um Wissen im Team zu entwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammengefasst ist Wissensentwicklung also planbar. Mit den richtigen Instrumenten und der notwendigen Struktur sind sowohl die Förderung individueller Wissensentwicklungen als auch die Bildung von Hochleistungsteams möglich. Die Umsetzung ist lediglich eine Frage der <a class="lexicon-link" title="Unternehmenskultur im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/unternehmenskultur">Unternehmenskultur</a>.</p>
<h3>Teil eins und drei dieser dreiteiligen Serie zum Thema Wissensmanagement mit den Schwerpunkten:</h3>
<p>Analyse des Wissens im Unternehmen<br />
Wer es verteilt, der verdoppelt – Wissen effizient ver(teilen)</p>
<h6>Bild: www.Blickreflex.de  / pixelio.de</h6>
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		<item>
		<title>10 Dinge, auf die Startups achten sollten, bevor sie nach Spanien expandieren</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 09:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomy Lorsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Operations]]></category>
		<category><![CDATA[expansion]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach meinen Lebens- und Arbeitserfahrungen in Deutschland lebe ich mittlerweile seit mehr als sechs Jahren in Spanien. Hier habe ich in erster Linie deutschen Startups geholfen, auf dem Markt Fuß zu fassen, bis ich zu dem Schluss gekommen bin, dass der spanische Markt vor allem den Vorteil hat, Zeit zu verlieren. Das ist kein Scherz [...]]]></description>
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<h2><a href="http://www.gruenderszene.de/operations/spanien-expansion-startup/attachment/windmuhle-spanien-iii-3" rel="attachment wp-att-54018"><img class="aligncenter size-full wp-image-54018" title="Die spanischen Windmühlen" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/11/Windm%C3%BChle-Spanien-III2.jpg" alt="Startup, Expansion, spanische Märkte" width="570" height="290" /></a></h2>
<h2>Schwierigkeiten für Unternehmer in Spanien</h2>
<p>Die Mehrzahl der deutschen Unternehmer betrachtet Spanien als marginalen Markt.  Man expandiert zumeist nach dem Motto &#8220;wird schon klappen und wenn nicht, dann ist es auch nicht schlimm.&#8221; In einigen Fällen expandieren die Unternehmen mit Hilfe eines Praktikanten und schlechten Übersetzungen. Ich möchte zehn Gründe aufzählen, warum Geschäfte machen in Spanien nicht ganz so einfach ist, wie es vielleicht erscheinen mag:</p>
<ol>
<li>Es gibt keine Win-win-Mentalität. Bernardo Hernández, einer der erfolgreichsten Internetunternehmer Spaniens und Führungskraft bei Google, wird nicht müde dies zu betonen. Er sagt, er habe es satt in Spanien zu verhandeln, wo sich jeder nur darum Sorgen macht, ob der andere mehr verdiene als er. &#8220;Man muss die Win-win-Kultur annehmen und sich freuen, wenn beide Seiten gewinnen. Statt darauf zu warten, dass es dem anderen schlechter geht, um einen Verhandlungsvorteil zu haben.&#8221;</li>
<li>Neid ist hier Nationalsport. Dabei gilt das Motto: &#8220;Wenn es dir gut geht, tust du bestimmt irgendetwas, worüber du nicht sprechen möchtest.&#8221;</li>
<li>Es ist praktisch unmöglich, Geschäfte per Telefon oder E-Mail zu machen. Wenn du nicht durch Dritte vorgestellt wirst, ist es schwierig, überhaupt in Betracht gezogen zu werden. Der Ausdruck &#8220;das Gesicht zeigen&#8221; ist hier Programm. Auch wenn man sich schon zum Essen getroffen hat, reicht das nur für erste Sympathiebekundungen. Die Geschäfte werden weder während der ersten beiden Gänge noch nach dem Kaffee besprochen.</li>
<li>Wie allgemein bekannt, kommen Verspätungen in Spanien häufig vor. Entschuldigungen dafür hört man allerdings meistens nicht,  selbst wenn die andere Seite einem etwas verkaufen möchte!</li>
<li>Wenn Du ein Meeting vereinbart hast, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es bis zu fünf Minuten vor Beginn noch verschoben oder abgesagt wird. Also vergiss nicht, dein Handy einzuschalten damit man dich noch kurzfristig erreichen kann.</li>
<li>Es gibt bis zu 14 Feiertage. Die meisten werden zu verlängerten Wochenenden ausgebaut. Ist der Feiertag ein Dienstag, wird Montag nicht gearbeitet und wenn du Mittwoch anrufst, hat sich so viel Arbeit angestaut, dass das Telefonat auf die nächste Woche verschoben wird. Zusammengefasst sind das fünf verlorene Tage pro Feiertag.</li>
<li>Es gibt keine Verbindlichkeiten. Fristen werden ungern eingehalten. Es kann auch schon mal vorkommen, dass Forderungen gestellt werden, ohne das Verträge dafür vorliegen. Wenn Du dann einen Vertrag fordern solltest, wird dir mit Zahlungsverweigerung gedroht.</li>
<li>Fehlende Präzision. Es ist bekannt, dass die Japaner kein Wort für &#8220;nein&#8221; haben, da sie sich für ein Nein schämen würden. Ihr Wort ist &#8220;chotto&#8221;. In Spanien existiert nicht einmal ein &#8220;chotto&#8221;. Man muss schon sehr nachhaken, um zu erfahren, dass einem keine Aufmerksamkeit zuteil werden wird.</li>
<li>Gezahlt wird nach 90 Tagen. Auch wenn es ein neues Gesetz gibt, das zu einer Zahlung nach 85 Tagen verpflichtet, ist ein Zahlungserhalt 60 bis 90 Tage nach Rechnungsstellung die Regel und nicht die Ausnahme. Nicht ungewöhnlich ist es ebenso, dass die andere Seite bei Erhalt der gestellten Rechnung einen Steuernachweis fordert, nur um die Zahlung noch weiter zu verzögern.</li>
<li>Wenn jemand in seinem Lebenslauf sehr gute Englisch-Sprachkenntnisse angibt, kann man fast sicher davon ausgehen, dass dies stark übertrieben ist.</li>
</ol>
<h2>Warum sich eine Expansion nach Spanien doch lohnt</h2>
<p>An diesem Punkt hat bestimmt jeder Leser Spanien aus der Liste seiner Ziele gestrichen. Aber man sollte nicht aufgeben. Spanien hat auch gute Seiten und ist nach wie vor ein Markt mit großem Potential. Wenn  selbst Amazon nach 16 Jahren beschlossen hat, in Spanien an Land zu gehen. Warum nicht auch du?</p>
<p>Besonders vielversprechend ist der Smartphone-Markt. Hierbei ist das Wachstum in Spanien größer als in Deutschland (14% versus 11% nach FlurryAnalytics). Laut der Marktkomission für Telekommunikation hat der E-Commerce in Spanien 2010 mehr als 7,8 Milliarden Euro bewegt, 52% davon waren Operationen zwischen spanischen und ausländischen Unternehmen. Zudem ist allgemein bekannt, dass Spanien als Testmarkt und  Tor nach Lateinamerika fungiert. Daher lohnt es sich, den dortigen Markt der circa 98 Millionen Internetnutzer von Spanien aus zu erfassen. Man sollte Lateinamerika jedoch nicht mit Spanien gleichsetzen. Die lateinamerikanische Kultur unterscheidet sich stark von der Spaniens, besonders  in Hinblick auf Brasilien.</p>
<p>Die Frage ist also nicht, ob man überhaupt nach Spanien expandieren sollte, sondern, wie man es anstellt. Wenn man  wenig Geduld hat, sollte man am besten mit einem Partner vor Ort arbeiten.</p>
<h6>Bildmaterial: <a title="Pixelio" href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a> /<a title="Marion Gonnermann" href="http://https://www.pixelio.de/index.php?ACTION=profile&amp;user_id=398564" target="_blank">mariongonnermann</a></h6>
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		<title>Tipps und Tricks für eine effizientere Zusammenarbeit in Internet-Startups</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Peruzzi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Operations]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessinnovationen]]></category>
		<category><![CDATA[StartUps]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Peruzzi]]></category>

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		<description><![CDATA[Fehler macht jeder, aber aus Fehlern lernt man. Im Businessbereich und besonders in der Zusammenarbeit zwischen den Business- und den IT-Entscheidern ist schnelles Umdenken entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Wer zukünftig gut für die effiziente Zusammenarbeit gerüstet sein möchte bekommt in diesem Artikel einen Überblick über die häufigsten Startup-Fehler und erfährt, wie man diese [...]]]></description>
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<h2><a href="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/10/413084_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg" rel="lightbox[52051]"><img class="aligncenter size-full wp-image-52786" title="Effiziente Zusammenarbeit in Startups" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/10/413084_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg" alt="IT, Startup, Business, Tipps, Internet, Prozessinnovationen, Tom Peruzzi" width="570" height="290" /></a></h2>
<h2><strong>Probleme zwischen der  IT- und der Business-Seite</strong></h2>
<p>Der IT-Betrieb wird meist aus zwei Gründen finanziell gefördert: Erstens, wenn etwas Neues auf dem Markt kommt und zweitens, wenn Probleme auftauchen. Die finanziellen Mittel für neue Ideen oder Produkte betreffen vor allem den kreativen Arbeitsvorgang und werden durch den Investitionsrahmen eines Projekts abgedeckt. Für Prozessinnovationen  oder -verbesserungen wird kaum ein Cent investiert. Das ändert sich erst, wenn Probleme zwischen der Business- und der IT-Seite auftauchen, die möglicherweise auch schon zu wichtigen Ausfällen geführt haben. Die Probleme resultieren aus den folgenden Aspekten:</p>
<ul>
<li>sich verändernde Anforderungen auf der Business-Seite</li>
<li>sich verändernde Anforderungen auf der IT-Seite</li>
<li>Verändertes Verhalten der Mitarbeiter</li>
<li>Verändertes Nutzungsverhalten durch die Endanwender</li>
</ul>
<h2><strong>Acht Tipps für IT- und Business-Entscheider</strong></h2>
<p>In Startups mit Web-gestützten Angeboten spielt der IT-Betrieb eine tragende Rolle. Um zukünftig Reibereien zwischen der IT- und Business-Seite zu reduzieren oder ganz zu vermeiden, sollten Jungunternehmer folgende Tipps beherzigen:<strong></strong></p>
<p><strong></strong><strong>1. Entwickler sollten nicht als Geschäftsleute fungieren, wenn sie keine Kompetenzen erworben haben<br />
</strong></p>
<p>Man sollte das klassische Arbeitsteilungsprinzip anwenden, getreu dem Motto: <em>Jeder macht das, was er am besten kann</em>. <strong></strong></p>
<p><strong>2. </strong><strong>Betrieb planen, nicht &#8220;passieren&#8221; lassen</strong></p>
<p>Das Ziel ist es, die Geschäftsidee umzusetzen.  Hierfür sollte man die Ressourcen bestmöglich bündeln, es kann und darf aber im Sinne eines nachhaltigen Betriebs nicht sein, dass der Betrieb einfach nur &#8220;passiert&#8221;. Gerade bei Web-gestützten Modellen sollte man dem IT-Betrieb eine höhere Aufmerksamkeit schenken.</p>
<p><strong>3. </strong><strong>IT- und Business-Seite eng miteinander verzahnen</strong></p>
<p>Für das Unternehmenswachstum und die Weiterentwicklung von Prozessen und Methoden ist es wichtig, eine intensive Beziehung zwischen Business und IT zu etablieren und die jeweiligen Bedürfnisse aufeinander abzustimmen.</p>
<p><strong>4. </strong><strong>Prozesse und Dokumentation gestalten, nicht darauf hoffen</strong></p>
<p>Prozesse entwickeln sich nicht von selbst. Sie werden von langer Hand geplant und vorbereitet. Für eine erfolgreiche Prozessentwicklung sollten daher ausreichend Zeit und Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p><strong>5. Expertise zulassen, pflegen und gestalten</strong></p>
<p>Expertise in allen IT-Belangen ist keine Selbstverständlichkeit, sie muss immer zugelassen, gepflegt und aktiv gestaltet werden. Nicht nur dann, wenn es eine Situation direkt erfordert.<strong></strong></p>
<p><strong>6. </strong><strong>Kernkompetenzen definieren</strong></p>
<p>Es ist sehr wichtig, schon frühzeitig die Kernkompetenzen des eigenen Unternehmens zu definieren sowie die Vor- und Nachteile eines externen Betriebsmodells abzuwägen und zu entscheiden.<strong></strong></p>
<p><strong>7. </strong><strong>Qualitätsmanagement und Stärkung des Betriebs<br />
</strong></p>
<p>Strukturierte Vorgaben sollen bei gleichzeitiger Stärkung des Betriebs und des Businessmodells die Qualität sichern.<strong></strong></p>
<p><strong>8. </strong><strong>Externe Mitarbeiter sorgfältig auswählen</strong></p>
<p>Bei der Auswahl externer Mitarbeiter sollte man auf Freundschaftsdienste verzichten, wenn die Qualifikation der jeweiligen Person nicht ausreichend ist. Man sollte frühzeitig definieren, für welche Aufgaben und für welche Projekte mit welcher Häufigkeit und aus welchen Unternehmenssituationen heraus (zum Beispiel bei einem Ressourcenengpass) externe Kräfte beauftragt werden sollten. Bedenken sollte man weiterhin, dass auch externe Mitarbeiter einer Führung bedürfen, dass einzelne Personen nicht über einen zu langen Zeitraum beauftragt werden (möglicher Verlust des breiten Marktwissens) und dass der Externe passend zur jeweiligen Phase des Unternehmens ausgewählt werden sollte.</p>
<p>Die Liste kann man erweitern und diskutieren.</p>
<h3>Gründerszene-Seminar &#8220;Teamleitung und Teamperformance&#8221;</h3>
<p>Wenn Ihr mehr zum Thema &#8220;Teamwork in Startups&#8221; erfahren wollt, wird Euch das Gründerszene-Seminar &#8220;Teamleitung und Teamperformance&#8221; neue spannende Impulse für die Zusammenarbeit im Team geben: Gründerszene-Seminar &#8220;<a title="Teamleitung und -performance" href="http://gruenderszene.de/seminare/hr-softskills/teamleitung-und-performance" target="_blank">Teamleitung und Teamperformance&#8221; am 15. November 2011</a></p>
<h6>Bild: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de</h6>
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		<title>Crowd all over</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 08:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Weissenborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Operations]]></category>
		<category><![CDATA[12Designer]]></category>
		<category><![CDATA[Clickworker]]></category>
		<category><![CDATA[Crowd]]></category>
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		<category><![CDATA[Ideensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Hendrik Ansink]]></category>
		<category><![CDATA[nokia]]></category>
		<category><![CDATA[zusammenarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Crowdsourcing boomt. Immer mehr Startups setzen auf Masse – und kreieren völlig neue, virtuelle Geschäftsmodelle. Welche man künftig im Blick behalten sollte. Der Trend Crowdsourcing schwappt aus den USA nach Deutschland Manchmal braucht Jan Hendrik Ansink, 25, auf einen Schlag mehrere tausend Agenten. Manchmal nur ein paar hundert, mitunter auch gar keinen. Der 25-jährige ist [...]]]></description>
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<p><span id="more-49855"></span></p>
<h2><a href="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/04/Crowdsourcing.jpg" rel="lightbox[49855]"><img class="aligncenter size-full wp-image-36999" title="Crowdsourcing" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/04/Crowdsourcing.jpg" alt="Crowdsourcing, Crowd" width="570" height="290" /></a><a href="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/09/Crowd-all-over.jpg" rel="lightbox[49855]"><br />
</a></h2>
<h2>Der Trend Crowdsourcing schwappt aus den USA nach Deutschland</h2>
<p>Manchmal braucht Jan Hendrik Ansink, 25, auf einen Schlag mehrere tausend Agenten. Manchmal nur ein paar hundert, mitunter auch gar keinen. Der 25-jährige ist Mitgründer des Berliner Startups Expertcloud (<a title="Expertcloud" href="http://www.expertcloud.de" target="_blank">www.expertcloud.de</a>), ein virtuelles Contact-Center. Die unlösbar scheinende Personalaufgabe bewältigt Ansink mittels eines einfachen Tricks: Crowdsourcing. Statt wie bei einem herkömmlichen Call-Center Mitarbeiter-Hunderschaften in ein Großraumbüro zu pferchen, lässt Ansink seine Leute unabhängig voneinander von zu Hause aus telefonieren.</p>
<p>&#8220;Wir arbeiten via Breitbandverbindung miteinander&#8221;, sagt Jan Hendrik Ansik, Geschäftsführer von Expertcloud. &#8220;Dadurch können wir riesige oder auch nur ganz kleine Auftragsvolumen erfüllen, je nach Kundenbedarf.&#8221; Denn die Expertcloud-Agenten arbeiten selbstständig, am eigenen Schreibtisch, so oft und so viel sie wollen. Ansink wiederum kann auf den stetig wachsenden Pool rund um die Uhr zugreifen – je nach Bedarf. Für beide Seiten bringt Crowdsourcing vor allem eins: ein Maximum an Flexibilität.</p>
<h2>Crowdsourcing: Gemeinsam schlauer sein</h2>
<p>Der Expertcloud-Geschäftsführer ist deshalb nicht der einzige, der neuerdings auf Crowdsourcing als Geschäftsmodell setzt. Immer mehr Jungunternehmer aus der New- aber auch Unternehmen aus der Old-Economy bedienen sich der Weisheit, Kreativität und Innovationsbereitschaft der Masse. &#8220;Crowdsourcing macht ungefähr das, was Henry Ford vor hundert Jahren mit seinem Fließband angestoßen hat: es revolutioniert die Arbeitswelt und industrielle Prozesse&#8221;, sagt Ansink. Der Trend kommt – wie so oft – aus den USA, wo Crowdsoucing bereits zum Geschäftsalltag gehört.</p>
<p>Nicht nur ist dort die gute alte Heimarbeit in Gestalt einer Homeoffice-Version 3.0 zu neuer Blüte gelangt – und dabei, es auch in Deutschland zu tun, wie das Beispiel expertcloud.de zeigt. Ebenso werden drüben wie zunehmend auch hierzulande Innovationsvorhaben, die bislang standardmäßig im Unternehmen und hinter verschlossener Tür in Gang gesetzt wurden, immer öfter im Cyberspace realisiert, gewissermaßen ausgelagert also.</p>
<h2>Crowdsourcing wird oft über Online-Communities umgesetzt</h2>
<p>Was daran neu sein soll, wird sich der eine oder andere nun fragen. Geschäftsprozesse an externe Anbieter zu delegieren, um die Unternehmenseffizienz zu steigern, ist schließlich ein alter Hut. Doch in der &#8220;Social Economy&#8221; erfährt der Begriff und die dahinter stehende Strategie eine völlig neue Bedeutung. Crowdsourcing ist ein Neologismus, der sich aus ‘Crowd’ und ‘<a class="lexicon-link" title="Outsourcing im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/outsourcing">Outsourcing</a>’ zusammensetzt. Er bedeutet, nicht mehr nur eine Person, sondern eine Masse an Menschen, die &#8220;Crowd&#8221;, über das Internet aufzufordern, eine bestimmte Aufgabe zu bearbeiten oder Idee zu entwickeln. Das Konzept basiert auf der Vorstellung, dass mehrere Köpfe in Menge gewaltig mehr unter der Mütze haben, kreativer sind und schneller als nur ein Schädel, der denkt und raucht.</p>
<p>Um die Masse zu erreichen eignen sich vor allem Online-Communities. Hier tummeln sich in aller Regel Gleichgesinnte mit ähnlichen Interessen, Talenten, Wünschen und Vorstellungen. Natürlich entspricht auch das dem klassischen Prinzip der Arbeitsteilung &#8211; geht aber noch darüber hinaus: denn mitmachen kann jeder, egal ob Profi oder Amateur. Und meistens, das zeigt sich beim crowdsourcing immer wieder, sind es gerade die offiziellen Nichtfachmänner, die über ein enormes aber sehr spezielles Fachwissen verfügen. Oder Querdenker, die aus ganz fremden Disziplinen kommen aber neue Sichtweisen und innovative Denkanstöße einbringen.</p>
<h2>Nokia und Fiat: Auch große Unternehmen setzen auf die Crowd</h2>
<p>Der finnische Handyhersteller Nokia etwa setzt genau darauf. Er hat kürzlich bekanntgegeben, seinen allseits bekannten Klingelton beerdigen und einen neuen, frischen Standard-Klingelton auf seinen Geräten dudeln lassen zu wollen. Doch statt die eigene Musikabteilung mit der Entwicklung zu beauftragen, hofft das Unternehmen auf die Kreativität der Masse. Über eine eigens eingerichtete Innovationsplattform haben die Finnen einen öffentlichen Wettbewerb ausgerufen &#8211; und versprechen dort 10.000 Euro für einen neuen Ohrwurm.</p>
<p>Auch Fiat mag es massig: in Brasilien hat Fiat-Chefdesigner Peter Fassbender im vergangenen Jahr mittels Crowdsouring ein ganz neues Gefährt entwickelt. Statt sich wie bislang üblich mit seinen Kollegen in abgekapselten Labors einzuigeln, fragte Fassbender Kunden und Auto-Fans via Internet, wie das perfekte Stadtfahrzeug ihrer Meinung nach auszusehen habe. Zwei Millionen Menschen surften auf die für das Projekt eingerichtete Seite &#8211; 17.000 meldeten sich an, um mitzudesigen, etwa 10.000 Vorschläge gingen ein. Herausgekommen ist der Stadtwagen Mio, eines der nachdrücklichsten Beispiele dafür, wie Crowdsouring industrielle Prozesse inzwischen umkrempelt. Kritiker und Publikum reagierten geradezu euphorisch. Bis heute tourt Fiat mit dem Mio um die Welt und räumt Designpreise ab.</p>
<h2>Crowdsourcing lohnt sich für Startups</h2>
<p>Vor allem aber für Startups, meistens kreativ, häufig klein und fast immer klamm (zumindest am Anfang), macht es Sinn, sich die Intelligenz der Masse zunutze zu machen. Denn dadurch lassen sich nicht nur Kosten reduzieren sondern auch enorme Reichweiten erzeugen.</p>
<p><a title="12Designer in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/12designer">12Designer</a> (<a title="12Designer" href="http://www.12designer.com" target="_blank">www.12designer.com</a>) etwa  bringt Auftraggeber, wie zum Beispiel Unternehmensgründer, die ein Logo, eine Website oder Visitenkarte benötigen, und Designer zusammen. Die Auftraggeber stellen ihre Projekte ein und legen den Preis dafür fest. Die Designer wiederum präsentieren im Wettbewerb ihre Lösungen dazu. Der Auftraggeber schließlich kauft das Design, das ihm am besten gefällt – und bekommt in aller Regel ein besseres in kürzerer Zeit zu deutlich günstigeren Konditionen geboten. Für das junge Berliner Unternehmen ist das ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Inzwischen sind über 10.000 Designer in der Community unterwegs, täglich gibt es über 100 offene Projekte. So etwas spricht sich in der Web-Gemeinschaft schnell herum.</p>
<h2>Crowdsourcing verändert die Arbeitsprozesse</h2>
<p>Zudem ist Kreativität nicht alles, was die Masse zu bieten hat und industrielle Prozesse sind nicht das einzige, das Crowdsourcing verändert. Auch Arbeitsprozesse unterliegen derzeit einem grundlegenden Wandel. Denn längst geht es nicht mehr nur darum, mit Crowdsourcing eine besonders tolle Idee zu entwicklen – sondern Arbeit völlig neu zu konzipieren. Henry Ford hat, wie Geschäftsführer Ansink von Expertcloud es beschrieben hat, in den 20er Jahren vorgemacht, wie das geht. Er zerlegte Produktionsprozesse in kleinste Arbeitsschritte und ließ diese am Fließband ausführen. Anschließend setzte er die Puzzleteile wieder zusammen und machte Furore mit einem Endprodukt, das nicht nur billiger sondern auch besser war als das vorher.</p>
<p>Mit sogenannten &#8220;Mikrotasks&#8221; gelingt, basierend auf dem Prinzip von Crowdsourcing, das Gleiche. Große Arbeitsprojekte werden in kleinste Teile zerlegt und diese auf die Masse verteilt. Anders als bei Henry Ford funktioniert das allerdings heute virtuell – und bietet dadurch für Startups ungeahnte Möglichkeiten. Unternehmen wie Crowd Guru (<a title="Crowd Guru" href="http://www.crowdguru.de" target="_blank">www.crowdguru.de</a>) oder <a title="Clickworker in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/clickworker">Clickworker</a> (<a title="Clickworker" href="http://www.clickworker.com" target="_blank">www.clickworker.com</a>) etwa haben sich darauf spezialisiert, kleinteilige aber sehr zeitraubende Tätigkeiten auszuführen, die außerhalb der Kerkompetenz der meisten Unternehmen liegen aber nichtsdestotrotz erledigt werden müssen. Das aber gelingt den beiden Startups nur, weil die Masse mitspielt.</p>
<p>Zu den Aufgaben, die Crowd Guru und Clickworker übernehmen, gehört zum Beispiel, umfangreiche Datenbanken aufzubauen oder solche zu aktualisieren, Adressen zu recherchieren, SEO-Content zu kreieren, Produktbeschreibungen zu übersetzen, Bilder zu verschlagworten oder zu digitalisieren. Um das im Sinne des &#8220;Mikrojobbings&#8221; zu gewährleisten, arbeiten tausende von selbstständigen Agenten von zu Hause aus, ähnlich wie die Telefonagenten bei Expertcloud, nur dass sie in diesem Falle &#8220;Gurus&#8221; beziehungsweise &#8220;Clickworker&#8221; heißen. Sie brauchen ebenfalls nicht mehr als einen Schreibtisch, einen Computer und die entsprechende Software, die sie sich herunterladen können.</p>
<p>Die beiden Startups wiederum punkten gegenüber ihren Kunden damit, enorm große Aufträge in sehr kurzer Zeit abzuarbeiten und zudem deutlich günstiger anbieten zu können: sie brauchen weder einen teuren und fixen Personalstamm noch viel Büroraum. Das für die Projekte benötigte Personal aber ist trotzdem schnell und je nach Auftragsvolumen verfügbar.</p>
<h2>Crowdsourcing braucht Regeln</h2>
<p>Für Crowdsourcing gibt es insofern ganz verschiedene Motive und es werden immer mehr. Das Konzept allerdings ausschließlich als Kostensenkungsmittel zu verstehen wäre der falsche Ansatz. Entscheidend ist, dass die Crowd zu deutlich mehr imstande ist als nur ein kleiner Trupp geschweige denn ein einzelner Gründer. In jedem Falle ermöglicht Crowdsourcing, zahlreiche Dienstleistungen deutlich effektiver über das Internet anbieten, einkaufen und auf umfassendes Know-how zugreifen zu können. Allerdings sollte, wer die Chancen von Crowdsourcing für sein Startup erfolgreich nutzen will, die Richtung vorher möglichst genau vorgeben und kennen.</p>
<p>Denn die Masse setzt sich nur dann in Bewegung, wenn sie weiß, wohin sie laufen soll.</p>
<h6>Bild: Morgue File /<a href="http://www.morguefile.com/creative/hotblack"> hotblack</a></h6>
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		<title>Wissen managen – Der Siegeszug einer &#8220;neuen&#8221; Ressource – Teil I</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 07:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Geyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Operations]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Einarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeitereinführung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissen managen]]></category>
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<p><span id="more-47135"></span></p>
<h2><img class="aligncenter size-full wp-image-47139" title="Wissen managen" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/08/357516_R_by_www.Blickreflex.de_pixelio.de_.jpg" alt="Wissen managen, Wissensmanagement, Einarbeitung, Mitarbeitereinführung, Onboarding Guide, Intranet, Blog, Wissen sammeln" width="570" height="290" /></h2>
<h2>Praxis schlägt Theorie – Wo ist das Modell zum Nachmachen?</h2>
<p>Schaut man sich in der Welt des Wissensmanagements um, dann findet man viele Modelle. Theorien, die einen begeistern, aber eben nur theoretisch. Soll der Absprung zur Praxis geschafft werden, dann sind die Gräben oft unüberwindbar. Das Modell von Probst (Bausteine des Wissensmanagements) ist jedoch durch seinen ganzheitlichen Ansatz und prozessorientierten Struktur eines dieser wenigen praxisorientierten Modellen. Probst unterteilt dabei das Wissensmanagement in acht Bausteine, die einander bedingen und einen Rahmen von der Analyse, über die Umsetzung bis hin zur Auswertung bilden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-47136" title="Bild Modell" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/08/Bild-Modell.jpg" alt="" width="570" height="368" /></p>
<h2>Welches Wissen will ich haben – Wissensziele</h2>
<p>Zu Beginn einer jeden wissensorientierten Analyse sind die Wissensziele zu bestimmen. Oft bereits eine große Herausforderung, da die Ziele abhängig sind von der Vision und Zielsetzung des gesamten Unternehmens. Wissensziele sollten immer in Einklang mit den Unternehmenszielen gebracht werden, um den Wissensbestand der Mitarbeiter und des gesamten Teams auf die strategischen Gesamtziele auszurichten.</p>
<p>Dabei empfiehlt sich in normative, strategische und operative Wissensziele zu unterscheiden. Nach dem Top-Down-Prinzip sind nun die normativen Wissensziele von der Unternehmensvision und dem Leitbild des Unternehmens abzuleiten. Ein spezielles Wissensleitbild hilft dabei normative Wissensziele zu strukturieren und zu kommunizieren. Auf Basis dieser Ziele und im Einklang mit den Gesamtstrategien des Unternehmens sind strategische Wissensziele festzulegen, welche die Grundlage für die operativen Wissensziele bilden. Der operative Zielbereich ist besonders wichtig, da aus diesem in den Folgebausteinen die konkreten Handlungen abgeleitet werden.</p>
<h2>Werde Wissenskommissar! – Wissen identifizieren</h2>
<p>Sind die Ziele nun definiert ist der erste Schritt das bereits vorhandene Wissen zu identifizieren. Zum Einen die Ebene des Individualwissens im Unternehmen. Hier kann sich ganz pragmatisch der Mitarbeiterdatenbank bedient werden. An dieser Stelle sei zu erwähnen, dass <a class="lexicon-link" title="Datenschutz im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/datenschutz">Datenschutz</a> von Mitarbeiterdaten immer eine wichtige Rolle spielen muss, aber auch eine offene Kommunikation mit dem Mitarbeiter geführt werden sollte, welche Vorteile es für die individuelle Förderung haben kann. Besonders hilfreich sind auch Wissenskarten, eine Art Landkarte über die Wissensbereiche im Unternehmen. So können schnell und übersichtlich Wissens stärken und Wissenslücken identifiziert werden.</p>
<p>In der zweiten Ebene der kollektiven Wissensidentifikation stehen vor allem informelle Netze und &#8220;geheime&#8221; Spielregeln des Unternehmens im Fokus. Durch die tägliche Übung im Arbeiten miteinander haben sich vor allem bei langjährigen Kollegen ungeschriebene Gesetze entwickelt, welche als kollektives Wissen definiert werden. Oft ist auch die Kombination von zwei einzelnen Wissenden genau die Kompetenz die ein Unternehmen vorweisen kann. Vergleicht man es mit dem Fußball würde der Experte sagen: &#8220;Es stand eine Mannschaft auf dem Platz und nicht nur eine Menge von Einzelakteuren.&#8221; Dieses kollektive Wissen ist vor allem durch die Schaffung von transparenten Strukturen, wie zum Beispiel einen internen <a class="lexicon-link" title="Blog im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/blog">Blog</a>, zu ermöglichen.</p>
<h2>Wissen im Sonderangebot?! – Wissen erwerben</h2>
<p>Durch die Identifikation des vorhandenen Wissens werden automatisch Wissenslücken aufgedeckt. Um die Wissensziele zu erfüllen, ist zu bestimmen, welche Wissenslücken zu schließen sind. Eine Methode Lücken zu schließen ist der Erwerb von Wissen. Dies kann ganz klassisch durch strukturiertes <a class="lexicon-link" title="Recruiting im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/recruiting">Recruiting</a> von neuen Mitarbeitern realisiert werden. Die vorherige Definition des Profils des potentiellen Mitarbeiters ist dabei unabdingbar. Dieses Profil muss eng an die zu schließenden Wissenslücken angelehnt sein.</p>
<p>Ein weiterer Erwerb kann durch Kooperationen mit anderen Unternehmen erlangt werden. Auch hier ist am besten durch eine feste Kooperationsvereinbarung festzulegen, in welcher Form Wissen ausgetauscht wird. Nicht selten sind Kooperationen für Unternehmen rein repräsentativ und es kommt zu Mangelerscheinungen im realen Wissensaustausch. Ausbaustufen von Kooperationen sind strategische Allianzen oder ganze Unternehmenszukäufe, um Wissen schnell zu gewinnen.</p>
<p>Wissen von Kunden oder Lieferanten &#8220;einzukaufen&#8221; ist oft eine beliebte Methode, um schnell kurzfristige Problemstellungen zu lösen. Vor allem auf Kundenseite kann Verbesserungswissen für die eigenen Prozesse generiert werden. Dies wird dem Kunden selten monetär gedankt und ist daher ein echtes &#8220;Sonderangebot&#8221;, welches man durch regelmäßige Kundenfeedbacks nutzen sollte.</p>
<h3>Teil zwei und drei dieser dreiteiligen Serie zum Thema Wissensmanagement mit den Schwerpunkten:</h3>
<p>Sei ein „Entwicklungsland“ – Wissen richtig entwickeln<br />
Wer es verteilt, der verdoppelt – Wissen effizient ver(teilen)</p>
<h6>Bild: www.Blickreflex.de  / pixelio.de</h6>
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		<title>Vier Techniken für kreative Startups</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 12:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Lange</dc:creator>
				<category><![CDATA[Operations]]></category>
		<category><![CDATA[Brainstorming]]></category>
		<category><![CDATA[Flipchart]]></category>
		<category><![CDATA[kreatives Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität in Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativtechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Meetings]]></category>
		<category><![CDATA[Mind-Mapping]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Stillstand ist der Tod. Startups leben von ihrer Dynamik. Kürzere Entscheidungswege. Größere  Risikobereitschaft. Radikale Innovationen. Dabei ist für den Erfolg eines Startups nicht allein die Gründungsidee entscheidend. Auch in Fragen der Vermarktung, der Produktentwicklung und des Serviceangebots sind junge Unternehmen auf außergewöhnliche Ideen angewiesen, um Aufmerksamkeit zu erlangen und sich gegenüber ihrer meist etablierten Konkurrenz [...]]]></description>
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<h2><span id="more-45844"></span><img class="aligncenter size-full wp-image-45850" title="Kreativtechniken für Startups" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2011/08/Kreativtechniken-f%C3%BCr-Startups.jpg" alt="Kreativtechniken, Kreativität, Kreativität in Startups, Brainstorming, Meetings, Mind-Mapping, Flipchart, kreatives Arbeiten, Produktivität ,  " width="570" height="290" /></h2>
<h2></h2>
<h2>Zunächst muss das Problem verstanden werden</h2>
<p>Unterstützung bei der Ideenfindung leisten eine ganze Reihe von Kreativitätstechniken. Sie bringen Struktur in das chaotische Denken und helfen dabei, Fragestellungen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Für jede Fragestellung eignen sich eine andere Technik. Kreativitätstechniken funktionieren auf unterschiedliche Art und Weise. Sie arbeiten mit Assoziationen, Analogien, Kombinationen oder Variationen und liefern je nach Ansatz völlig unterschiedliche Ergebnisse. Deshalb ist es zunächst wichtig, sich intensiv mit dem Problem auseinanderzusetzen, um die richtige Technik auszuwählen. Außerdem gilt, dass nur wenn alle Teilnehmer einer kreativen Sitzung die Fragestellung verstanden haben, sie auch kreative Lösungen entwickeln können.</p>
<p>Ist das Problem definiert und von allen verstanden, geht es an die Auswahl der geeigneten Technik. Im Folgenden werden vier für Gründer relevante Fragestellungen und jeweils eine dazu passende Methode vorgestellt:</p>
<h2>Wie kann ich mein Startup vermarkten?</h2>
<p>Eine solche Fragestellung stellt hohe Ansprüche an die anzuwendende Technik. Es soll eine Vielfalt von Ideen entstehen. Diese sollen aber nicht nur als Impulse generiert werden, sondern im besten Fall als möglichst weit ausgearbeitete Konzepte. Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat sich eine Kombination von freien Assoziationstechniken bewährt. So lässt sich beispielsweise ein klassisches Mind-Mapping mit einer Brainwriting-Methode kombinieren.</p>
<p>In einem ersten Schritt wird dabei auf einer Metaplan-Wand eine Mindmap entwickelt, welche von der Fragestellung aus mögliche Marketingmaßnahmen darstellt. Diese werden in einem Brainstorming von den Teilnehmern zusammengetragen. Wurde die Mindmap mit möglichst unterschiedlichen und allgemein gehaltenen Vermarktungsimpulsen gefüllt, folgt im zweiten Schritt die Anwendung einer Brainwriting-Technik. Dazu bekommt jeder Teilnehmer die Möglichkeit, ausgehend von den erarbeiteten Impulsen an der Metaplan-Wand, Ideen für Vermarktungskonzepte zu entwickeln und auf Karteikarten zu notieren. Für jede Idee wird eine Karte geschrieben und anschließend in die Mitte des Tisches gelegt. Gehen einem Teilnehmer die Ideen aus, kann er sich eine Karte aus dem Stapel nehmen und auf dieser die Ideen der anderen Gruppenmitglieder weiterentwickeln. Schließlich werden die notierten Ideen einander vorgestellt und in einer letzten Phase in einem klassischen Brainstorming-Verfahren weiterentwickelt.</p>
<h2>Wie kann ich mein Leistungsangebot erweitern oder variieren?</h2>
<p>Besteht zu Beginn des kreativen Prozesses schon ein Produkt oder eine Dienstleistung, welche verändert oder ergänzt werden soll, bietet sich ein Verfahren der systematischen Variation an. Dabei werden einzelne Parameter eines bestehenden Lösungsansatzes verändert oder mit Parametern aus anderen Bereichen kombiniert, um so zu neuen Ideen zu führen. Außerdem sind diese Techniken sehr gut geeignet, um die Totalität möglicher Lösungen aufzuzeigen. Der bekannteste Vertreter dieser Methoden-Gattung ist der morphologische Kasten.</p>
<p>Die Teilnehmer stellen zunächst die Gestaltungselemente potentieller Lösungen auf und notieren diese in einer Spalte. Das Produkt oder die Dienstleistung wird also in alle möglichen Bestandteile zerlegt. Hinter jedem dieser Parameter werden nun alle konkreten Ausprägungen aufgelistet. Dies stellt bei dieser Technik die größte kreative Herausforderung dar, da es hier auch erwünscht ist, völlig neue Ausprägungen zu finden. Als Ergebnis entsteht eine Tabelle, die einen umfassenden Überblick darüber gibt, wie das Produkt oder die Dienstleistung im Detail beschaffen sein kann. Neue Lösungen entstehen nun durch die Kombination der verschiedenen Ausprägungen zu einem veränderten Gesamtprodukt.</p>
<h2>Wie kann ich mein Arbeitsumfeld gestalten, damit es zu meinem Unternehmen passt und Innovation sowie Produktivität fördert?</h2>
<p>Eine Fragestellung bei der eine größtmögliche Vielfalt an außergewöhnlichen Ideen gesucht wird, kann am besten über eine Reizwortmethode behandelt werden. Dabei dienen nach verschiedenen Verfahren Reizworte, die eine Entfernung vom Problem herstellen, als Impulsgeber für die Findung neuer Lösungen. Eine solche Methode ist beispielsweise die Versinnlichung.</p>
<p>Die Teilnehmer werden dabei darum gebeten sich in einen der fünf Sinne hinein zu versetzen. Sie sollen nun in kurzen Stichworten notieren, wie eine mögliche Lösung auf die Fragestellung sich mit dem jeweiligen Sinn beschreiben ließe. Sie antworten also je nachdem welchen Sinn sie gewählt haben auf die Frage: &#8220;Wie schmeckt, riecht, erfühl, /betrachtet, klingt die Lösung auf unsere Fragestellung?&#8221;. Die notierten Stichworte sind also Sinneseindrücke, die zu der Fragestellung passen. Diese dienen nun in der zweiten Phase als Ausgangspunkt für die Ideengewinnung. Losgelöst von den zugeteilten Sinnen generiert jeder Teilnehmer Ideen, die er mit diesen Begriffen assoziiert. Wurde also beispielsweise für die Frage, wie man den Arbeitsalltag kreativer gestalten kann, beim Sinn Geschmack das Stichwort &#8220;würzig&#8221; notiert, könnte dies zu der Idee führen regelmäßig Netzwerk-Abende mit anderen Unternehmern durchzuführen, um eine neue Würze in den Unternehmensalltag einzubringen. Auf diese Weise finden sich viele verschiedene Ideen, die sich auf unterschiedliche Aspekte des Arbeitslebens beziehen. Nach der Gewinnung dieser Ideen geht es wie bei allen Techniken an die Auswahl und Umsetzung der geeigneten Lösungsvorschläge.</p>
<h2>Wie entwickele ich meine Geschäftsidee weiter?</h2>
<p>Bei Fragen wie dieser existiert die Grundidee in der Regel und es geht darum, diese Idee zu verfeinern und weiter auszuarbeiten. Hierfür eigenen sich vor allem Techniken, die sich des lateralen Denkens bedienen und die Teilnehmer in verschiedene Rollen schlüpfen lassen, um die vorhandene Idee aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Bekannte Techniken hier sind beispielsweise die Methode der sechs Farbhüte, oder die Walt Disney Methode. Eine weitere geeignete Technik ist &#8220;Blick zurück&#8221;.</p>
<p>Hierbei versetzen sich die Teilnehmer in ein Zukunftsszenario in drei bis fünf Jahren. Das Startup hat sich inzwischen im Markt etabliert und kann auf eine erfolgreiche Gründungphase zurückblicken. Im Raum sind drei bis vier Arbeitsecken vorbereitet. Jeder dieser Bereiche widmet sich einer unterschiedlichen Zielgruppe, beispielsweise Kunden, Mitarbeiter, Führungskräfte und weitere Stakeholder. Die Teilnehmer sollen nun in einzelnen Phasen von 15 bis 20 Minuten in jeder Ecke aus der jeweiligen Perspektive heraus notieren, wie sich das Unternehmen in der Vergangenheit entwickelt hat und welche Ereignisse und Maßnahmen hierbei besonders wegweisend waren. Nachdem für jede Zielgruppe die entsprechende Vision aus Zukunftssicht entwickelt wurde, versammelt sich die Gruppe im Plenum und plant gemeinsam, wie diese Schritte aus Sicht der Gegenwart erreicht werden können.</p>
<h2>Kreatives Denken braucht Struktur</h2>
<p>All diese Techniken haben das Potential, entscheidende Stützen in der Generierung von erfolgskritischen Ideen für Startups zu sein. Grundvoraussetzung ist aber immer, dass sich das Team zunächst mit der Fragestellung auseinandersetzt und den kreativen Prozess bewusst in Gang setzt. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Ideen einem regelrecht zugeflogen kommen. Denn selbst Geistesblitze setzen voraus, dass sich zunächst intensiv mit dem Problem und der Lösungsfindung auseinandergesetzt wird. Kreatives Denken ist also ein Prozess, der mit einer geeigneten Struktur sehr viel zielgerichteter und erfolgreicher ablaufen kann. Deshalb ist oft der Einsatz der richtigen Technik der erste Schritt, um seiner Konkurrenz eine Idee voraus zu sein.</p>
<h6>Bild: mourgue file / jdurham</h6>
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