84 Prozent der Startups haben weniger als 25 Mitarbeiter

Am heutigen Mittwoch präsentierte die Wirtschaftsprüfung Ernst & Young das Startup-Barometer. 151 deutsche Startups, deren Gründung nicht mehr als acht Jahre zurückliegt, wurden dafür befragt. Die Ergebnisse im Überblick.

Jahresumsatz:

  • Der durchschnittliche Jahresumsatz der befragten Startups liegt bei 1,4 Millionen Euro.
  • Jedes sechste Startup erzielte mehr als 1 Million Euro Jahresumsatz.
  • 59 Prozent der Unternehmen erzielen weniger als 500.000 Euro Umsatz im Jahr.
  • Jedes vierte Startup setzt weniger als 100.000 Euro um.
  • Für das kommende Jahr rechnen die Startups im Durchschnitt mit einem Umsatzwachstum von 66 Prozent.
  • Ein Viertel der Startups will den Jahresumsatz mindestens verdoppeln.

Exit:

  • Jeder dritte Gründer plant den Verkauf seines Startups.
  • Die meisten erwägen eine Veräußerung ihrer gesamten Anteile, immerhin fast jeder zweite allerdings auch einen teilweisen Verkauf.

Internationalisierung:

  • 45 Prozent der Gründer erwarten, dass ihr Startup bis 2018 ins Ausland expandieren wird.
  • Immerhin 30 Prozent der Befragten glauben, dass ihr Startup bis 2018 Marktführer sein wird.
  • Nur jedes vierte Startup ist derzeit auf den Weltmarkt ausgerichtet.

Mitarbeiter:

  • 84 Prozent der Startups haben weniger als 25 Mitarbeiter.
  • Bei 38 Prozent der Unternehmen hat sich in den vergangenen zwei Jahren die Mitarbeiterzahl mehr als verdoppelt.
  • 7 Prozent der Startups beschäftigen heute weniger Mitarbeiter als vor zwei Jahren.

Gründer:

  • 49 Prozent aller befragten Gründer haben bereits mindestens eine Gründung beziehungsweise einen Exit hinter sich.
  • Immerhin jeder zwanzigste Gründer war schon an mehr als sechs Gründungen beteiligt.

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Business Angels:

  • 55 Prozent der befragten Startups haben bereits mit Business-Angels kooperiert.
  • Jedes zweite Startup hat mit zwei bis drei Business Angels kooperiert.
  • Fast jedes dritte Startup hat mit mehr als vier Business Angels kooperiert.

Ausländische Investoren:

  • Nur 9 Prozent der Startups haben einen ausländischen Investor.
  • Fast 80 Prozent der Gründer versuchen allerdings gar nicht erst, ausländische Investoren zu gewinnen.

Standort Deutschland/Berlin:

  • Für 80 Prozent der Gründer bietet Berlin die besten Rahmenbedingungen für junge Unternehmen. Hamburg (35 Prozent) und Bayern mit dem Zentrum München (26 Prozent) folgen.
  • Nur 30 Prozent der Gründer bewerten die aktuellen Rahmenbedingungen für Startups in Deutschland als gut. Jeder vierte Gründer bezeichnet die Situation in Deutschland aber als schlecht.
  • 86 der Gründer bewerten die Verfügbarkeit von Fachkräften als den wichtigsten Standortfaktor.

Gründungsjahr:

  • Die meisten Startups (30 Prozent) wurden im Jahr 2011 gegründet.
Bild: PantherMedia, 123rfaurinko