Daniel von Gaertner (COO & CPO) und Christian Bogatu (CEO) (v.l.)

Das Berliner Unternehmen Fresh Energy bekommt eine Seed-Finanzierung von drei Millionen Euro. Geldgeber ist der Essener Energiekonzern Innogy, aus dessen Innovation Hub das Startup im März 2017 hervorgegangen ist.

Mit dem frischen Kapital will Fresh Energy mehr Kunden gewinnen und seine Expansion in andere europäische Länder sowie die USA vorantreiben, erklärt CEO und Gründer Christian Bogatu gegenüber Gründerszene. Bogatu ist in der Berliner Gründerszene kein Unbekannter. Zuvor war er Mitgründer und Geschäftsführer bei Kiwi, einem Startup für ein automatisches Schließsystem.

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Fresh Energy versteht sich als „erster digitaler Ökostromanbieter auf Smart-Meter-Basis“. Das bedeutet: Das Unternehmen tauscht den herkömmlichen Stromzähler kostenlos gegen eine digitale Variante, den sogenannten Smart Meter. Dazu kooperiert das Unternehmen mit Discovergy aus Aachen, einem Hersteller von intelligenter Messtechnik. 

Über den digitalen Zähler soll der gesamte Stromverbrauch im Haushalt dokumentiert werden. Eine App zeigt den Verbrauch von Toaster, Spülmaschine und Waschmaschine an. Bezahlt wird pro verbrauchter Kilowattstunde Strom. Zusätzlich fällt eine Grundgebühr zwischen vier und neun Euro an – abhängig vom Standort des Hauses.

Nicht nur mit dem Verkauf von Strom will das Unternehmen Geld verdienen. Auch zusätzliche Smart-Home-Anwendungen seien geplant, so Gründer Bogatu. Beispielsweise, dass nach 20-maligem Betrieb der Spülmaschine automatisch im Internet ein Bestellvorgang für neue Reinigungstabs ausgelöst werde, erklärt der CEO.

Foto: Fresh Energy