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Der Börsengang wird bei Delivery Hero schon länger erwartet. Nun könnte es Beteiligten zufolge in den kommenden Monaten so weit sein. Der Lieferdienst-Vermittler steckt zumindest mitten in den Vorbereitungen. Doch bevor das Unternehmen den IPO wagt, fließen noch einmal hunderte Millionen: Der südafrikanische Medienkonzern Naspers steigt mit 387 Millionen Euro bei Delivery Hero ein, wie beide Unternehmen am späten Freitagabend verkündeten.

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Die Bewertung von Delivery Hero, das hinter Marken wie Lieferheld, Foodora oder Pizza.de steht, blieb bei der Finanzierungsrunde gleich und liegt nun – post-money – bei etwa 3,5 Milliarden Euro. Naspers dürfte damit jetzt rund zehn Prozent an der Berliner Firma halten. Zudem bekommt der südafrikanische Investor einen Sitz im Aufsichtsrat. 

Gerade erst vor wenigen Tagen hatte Naspers mit einer 110-Millionen-Finanzierung für das Hamburger Fintech-Unternehnem Kreditech für Aufmerksamkeit gesorgt. Eine deutlich größere Summe fließt nun in Delivery Hero, das im vergangenen Jahr fast 300 Millionen Euro umsetzte. Bob van Dijk, CEO von Naspers, ist von dem Investment überzeugt: „Delivery Hero hat bereits in einigen Märkten erfolgreich Fuß gefasst“, sagt er. „Aber wir glauben, dass ein Großteil der wachstumsstarken Märkte noch am Anfang steht und viele Chancen bietet.“

Bild: Gründerszene