Über E-Commerce und Privatsphäre im Zeitalter von 24/7-Shopping

Das Internet hat keine Öffnungszeiten. Das Internet bietet alles, was Verbraucher sich wünschen. Das Internet kennt keine Grenzen. Und das Internet vergisst nicht – ein Klick, ein Kauf und schon hinterlässt jeder Kunde eine Spur an Daten.

64 % der Kunden hierzulande machen sich Sorgen darüber, welche Daten Onlineshops sammeln. Doch nicht nur das: Satte 76 % sind überzeugt, dass Händler persönliche Daten nicht ausreichend schützen. Aber gerade der Umgang mit diesen hochsensiblen Informationen ist für Konsumenten ein entscheidendes Kriterium bei der Shop-Auswahl. Darüber hinaus sind Sicherheit und Diskretion auch bei der Zustellung von Waren durch den Paketdienstleister ein wichtiges und sensibles Thema, auf das der Online-Shops Einfluss nehmen kann.

Der E-Commerce muss also unbedingt Verantwortung übernehmen und die Privatsphäre seiner Kunden aktiv schützen – und das von der Bestellung bis zur Zustellung der Waren. Welche Maßnahmen sollten Händler ergreifen?

5 Tipps, mit denen Händler die Privatsphäre ihrer Kunden schützen

1. Sich zertifizieren lassen

Die Mehrheit der Kunden vertraut nicht darauf, dass ihre Daten in Onlineshops sicher sind. Gütesiegel können helfen, das Gegenteil zu beweisen. Diese stellen Prüfstellen wie Trusted Shops oder der TÜV aus. Besteht ein Onlineshop die Tests, erhält er eine Bestätigung, dass er in Sachen Datenschutz, Preistransparenz, Lieferbedingungen und rund 100 weiteren Kriterien als vertrauenswürdig eingestuft wurde. Das kommt nicht nur gut bei Kunden an, sondern hilft Betreibern schon im Vorfeld, eventuelle Sicherheitslücken aufzuspüren und zu beheben.

2. Daten durch TLS-Verschlüsselung schützen

Wer online einkauft, hinterlässt Spuren. Diese sensiblen Daten – darunter Bezahlinformationen oder persönlichen Angaben – sollten ausschließlich verschlüsselt übertragen werden, um Missbrauch vorzubeugen. Das funktioniert mit dem Verschlüsselungsprotokoll TLS (besser bekannt als SSL). Kunden erkennen es an einem Schloss-Symbol in der unteren Browser-Leiste und daran, dass die Internetadresse mit „https“ anstatt mit „http“ beginnt. Für sie ist das ein klares Signal dafür, dass die Webseite vertrauenswürdig ist. SSL-Zertifikate sind je nach Variante ein bis fünf Jahre gültig.

3. Sichere Bezahlmethoden anbieten

Zahlungen per Kreditkarte und Bankeinzug werden beim Onlineshopping am häufigsten gewählt – und doch zögern einige Kunden im letzten Moment, da sie sensible Angaben wie Konto- oder Kreditkartennummer über das Internet übermitteln müssen. Händler sollten deshalb unbedingt Zahlverfahren wie PayPal anbieten, bei denen diese Informationen verschlüsselt werden. Oder sie bieten ihrer Kundschaft die Bezahlung per Nachnahme an: Bei dieser Option werden gar keine sensiblen Informationen hinterlassen, da die Bezahlung bei Zustellung bar und damit ohne Angaben von Kontodaten erfolgt. Der Service Nachnahme bietet auch für den Onlineshop komplette Sicherheit, weil die Ware  erst nach der Bezahlung an den Kunden übergeben wird.

4. Sichere und diskrete Zustellung garantieren

Die Verantwortung von Händlern gegenüber ihren Kunden endet nicht mit dem Kauf. Für viele Kunden ist nämlich die sichere und diskrete Zustellung – insbesondere bei sensiblen Bestellungen – ein wichtiges Kaufargument. Insbesondere Onlineshops, die Spirituosen, Tabak oder Erotikware vertreiben, können sich bei der Zustellung keine Patzer erlauben.

Mit den umfangreichen Versandservices von DHL können Onlineshops sichergehen, dass Waren zuverlässig in die richtigen Hände gelangen: 

Keine Nachbarschaftszustellung
Wählen Kunden den Service Keine Nachbarschaftszustellung, schließen sie aus, dass ihre Sendung beim Nachbarn abgegeben wird, sollten sie selber nicht zuhause sein.

Persönliche Übergabe
Wer sichergehen will, dass die eigene Sendung grundsätzlich nur an den Empfänger oder an eine bevollmächtigte Person ausgehändigt wird, kann den Service Persönliche Übergabe nutzen.

Zustellung nach Wunschzeit
Wenn Kunden bereits bei der Bestellung den Zeitpunkt der Lieferung bestimmen können, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie ihre Ware selbst annehmen können. Deswegen bietet DHL die Option der Zustellung nach Wunschzeit. Bei diesem Service können Kunden zwischen sechs verschiedenen zweistündigen Zeitfenstern zwischen 10 und 21 Uhr auswählen.

Ident-Check
Um sicherzugehen, dass die Ware wirklich nur an den berechtigten Empfänger ausgeliefert wird, können Händler ihren Kunden den Ident-Check anbieten: Bei der Zustellung verifiziert der Empfänger seine Identität und sein Alter mit dem Ausweis. Damit schlagen Online-Händler zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie sichern nicht nur die Privatsphäre ihrer Kunden, sondern sind auch beim Jugendschutz auf der sicheren Seite (zum Beispiel beim Alkoholverkauf).

5. Sich starke Partner ins Boot holen

Mit dem breitgefächerten Angebot an Versandservices ist DHL der Logistikdienstleister, der ein komplettes Spektrum an Versandservices anbietet. So können auch kleine Onlineshops die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden in Sachen Sicherheit, Jugendschutz, Flexibilität und Schnelligkeit erfüllen – und sich von der Konkurrenz abheben.

Und da jeder Shop anders tickt, gibt es bei DHL keine 0815-Lösungen. Hier können sich Händler mehr Informationen und maßgeschneiderte Angebote einholen!

 

Artikelbild: https://www.eyeem.com/p/87868957