Warum das Gründer-Dasein kein Zuckerschlecken ist

Ein Produkt, auf das alle gewartet haben, tausende neue Kunden und ein Büro mit Kicker, Club Mate und Freunden statt Kollegen – so stellen sich viele das Leben als Gründer vor. Doch dieses stereotypische Bild hat häufig wenig mit der Realität gemein und führt dazu, dass einige Neugründer sich mit wichtigen Fragen nicht auseinandersetzen.

Viele Gründer sind jedoch nicht nur unvorbereitet, sondern auch den Risiken der Startup-Szene ungeschützt ausgeliefert. Ob rechtliche Hürden, Konkurrenz oder Cyber-Kriminalität – für 90 % aller Startups schnappt die Falle zu früh zu, so eine Forbes-Studie.

Um also zu den anderen 10 % zu gehören, sollten Gründer alle möglichen Szenarien durchspielen – zum Beispiel diese.

Worüber sich Gründer noch vor der Gründung im Klaren sein müssen

1.    Dass die Konkurrenz nicht schläft

Der Wettbewerb in der Gründerszene ist knallhart. Deswegen sollten Gründer sich unbedingt in regelmäßigen Wettbewerbs- und Marktanalysen mit den eigenen Stärken und Schwächen sowie mit denen der Konkurrenz beschäftigen. Manche schauen sich hier auch ab und an eine gute Idee oder den einen oder anderen Trick von ihren Gegenspielern ab.

Doch hier ist Vorsicht geboten: Sollte beispielsweise ein Konkurrent eine Urheberrechtsverletzung geltend machen und Schadenersatz fordern, kommen schnell sechsstellige Summen zusammen, die junge Startups im Nu stilllegen.

Wie können sich Startups gegen solche Schadensersatzforderungen zur Wehr setzen? Die Berufshaftpflichtversicherung von Hiscox würde in diesem Fall Anwalts- und Gutachterkosten übernehmen.
Das Basismodul, die Berufshaftpflicht, deckt sämtliche Vermögensschäden ab – und kann je nach Bedarf um weitere Leistungen ergänzt werden.

2.    Wie man ein gutes Team rekrutiert

Gerade in der Anfangsphase sind viele Gründer stark mit Fragen rund um Finance und Business Development beschäftigt und lassen dabei häufig das Personalwesen links liegen.
Das ist ein großer Fehler.

Denn ein kompetentes Team aufzubauen, ist eine zentrale Erfolgsvoraussetzung. Früher oder später müssen Gründer sich schließlich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und alle weiteren Aufgaben an Mitarbeiter delegieren. Wer das Recruiting vernachlässigt, riskiert Fehlbesetzungen.

3.    Dass man nicht nur für die eigenen Fehler geradesteht

Dass mit den Konsequenzen von Personal-Fehlentscheidungen nicht zu spaßen ist, wird besonders in der Chefetage deutlich: Geschäftsführer haften in ihrer Funktion als CEO nämlich auch für Bereiche, in denen sie selbst keine Experten sind. Deshalb kann jeder Mitarbeiter das Unternehmen ins Wackeln bringen.

Programmiert zum Beispiel ein Entwickler eine Software fehlerhaft und löscht dadurch versehentlich wichtige Kundendaten, kann ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro entstehen.

Solche horrenden Summen lassen den Traum junger Startups schnell platzen. Was sollten Gründer tun? Sich mit einer IT-Haftpflichtversicherung gegen verheerende Schäden schützen.

4.    Welche Folgen das Arbeitsklima haben kann

Lassen sich solche Fehler vermeiden? Oder andersherum gefragt: Welche Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Fehltritte am Arbeitsplatz?

Die Angst vor Fehlern. Viele Startups stellen kleine Schnitzer regelrecht unter Strafe. Doch das ist kontraproduktiv, denn eine zu hohe Erwartungshaltung verunsichert Mitarbeiter und schafft ein Arbeitsklima, in dem niemand es wagt, um Hilfe zu bitten oder ein weiteres Mal nachzufragen. Die Folge? Noch mehr Fehler.

In Kombination mit eng getakteten Arbeitsplänen kann ein solches Klima im schlimmsten Fall dazu führen, dass ein Startup mit Projekten in Verzug gerät. Bricht man damit Vertragsklauseln mit Kunden, können sich Schadensersatzforderungen schnell auf einige Zehntausend Euro belaufen.

Deshalb sollten Gründer nicht nur einen offenen und konstruktiven Umgang mit Fehlern etablieren, sondern sich auch mit einer Berufshaftpflichtversicherung absichern. Diese greift nämlich auch bei Nichterfüllung eines Vertrags.

5.    Wie man seine Finanzen in den Griff bekommt

Die erste Finanzierungsrunde ist erfolgreich absolviert, das Konto zeigt auf einmal schwarz statt rot – und schon schlägt die Euphorie in Übermut um. Doch Vorsicht, früher oder später wird jedes Startup vor neuen Herausforderungen oder finanziellen Engpässen stehen.

Gründer müssen ihre Finanzen also stets im Blick behalten und sichergehen, dass sie für Notfälle vorgesorgt haben. Denn Ausgaben wie Schadensersatzforderungen kündigen sich nicht an und können Startups im Handumdrehen ruinieren. Alle Ausgaben sollten hier zum Beispiel eingehend geprüft werden. Sind die angesagten Computer wirklich notwendig? Braucht mein Startup ein Büro im Szeneviertel? Ist mein eigenes Gehalt vielleicht zu hoch?

6.    Dass die Rechtsform keine Nebensache ist

Geschäftsführer einer GmbH haften nicht mit ihrem Privatvermögen – einer der größten Gründermythen. Obwohl das in vielen Fällen zutrifft, gibt es einige Ausnahmen, in denen Gründer privat einstehen müssen.

So kann eine GmbH, die sich noch in der Gründung befindet, schon Geschäfte tätigen – doch während das Handelsregister den Antrag bearbeitet, haften CEOs vollständig. Die Wahl der Rechtsform ist also alles andere als unbedeutend – sondern kann regelrecht zum Minenfeld werden. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Gründer sich in rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Fragen lieber von Profis beraten lassen.

7.    Wozu Kriminelle fähig sind

Damit der Traum vom eigenen Startup nicht zum Alptraum wird, sollten Gründer sichergehen, dass sie insbesondere gegen Gefahren aus dem Netz vorbereitet sind. Denn auch Startups sind lohnende Beute für Hacker. Trotzdem sichern sich noch immer nicht ausreichend gegen digitale Risiken ab, obwohl sie sich der Risiken bewusst sind. Im letzten Jahr erwischte es mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen.

Warum setzen Gründer ihre Existenz so leichtsinnig aufs Spiel? Die meisten Versicherungen bieten Produkte, die nicht auf die Bedürfnisse von Gründern zugeschnitten sind. Viele Startups zahlen deshalb oft zu viel für einen Schutz, der dann doch nicht wirksam wird, wenn sie ihn brauchen.

Better safe than sorry: Hiscox hält Gründern den Rücken frei

Als Spezialversicherer mit mehr als 25 Jahren Expertise bietet Hiscox Gründern maßgeschneiderten Schutz und sichert sie gegen Schäden ab, die zum Beispiel durch menschliches Versagen, Nichterfüllung von Verträgen, Cyber-Attacken, Datenverlust oder Programmierfehler entstehen.

Denn allen Vorbereitungen zum Trotz – Gründer können nie gegen alles gewappnet sein. Doch eines können sie tun: Sich für den Fall der Fälle absichern. Hier bildet die IT-Haftpflichtversicherung von Hiscox eine unersetzliche Komponente im Sicherheitsmanagement jedes Startups.

Welche Risiken können Gründer versichern lassen? Und welche Beiträge werden fällig? Hier können sich Gründer den für sie besten Schutz sichern!  

 

Artikelbild: Audrey Kwok / eyeem.com