Das Unternehmen Fabfab aus Schleswig-Holstein erhält in einer Finanzierungsrunde 7,5 Millionen Euro von der beinahe namensgleichen britischen Holding Lesing Fabfab, wie Deutsche Startups berichtet. Fabfab vereint verschiedene E-Commerce-Seiten unter seinem Dach, unter anderem das deutsche Portal Stoffe.de. Investiert sind auch die Münchner Beteiligungsgesellschaft Pinova Capital und das Hamburger New Times Ventures.

Bereits 2003 ging das Familienunternehmen mit der Seite Stoffe.de online, 2004 errichtete die Firma ihr erstes Lager in der Nähe von Hamburg. Mittlerweile betreibt das von Melf Haack und Niels Nüssler geführte Fabfab zwölf Online-Shops in unterschiedlichen europäischen Ländern.

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Das Kapital solle neben der Expansion „im Wesentlichen zum Ausbau der E-Commerce-Plattform, zum Ausbau im Produkt-Bereich – vor allem BIO-Stoffe und hauseigenen Produktionen – und der Logistik verwendet werden“, so die Firma gegenüber Deutsche Startups. Laut Bundesanzeiger verzeichnete Fabfab 2013 einen Jahresfehlbetrag von knapp drei Millionen Euro. Auf Anfrage von Gründerszene zu aktuelleren Zahlen äußerte sich das Unternehmen bisher nicht.

Bild: © Bildagentur PantherMedia  / ; Hinweis: In einer früheren Version des Artikels Stand, die Holding Lesing Fabfab stamme aus Luxemburg. Richtig ist: Ihr Sitz ist in Großbritannien.