Ashton-Kutcher-aplus

Vor knapp einem Jahr startete Schauspieler und Startup-Investor Ashton Kutcher sein Publishing-Pojekt A Plus – heute hat die Viralseite nach eigenen Angaben bereits mehr als 50 Millionen Leser im Monat. Nun kann das US-amerikanische Portal einen weiteren Erfolg verbuchen: Eine Gruppe von Investoren, unter ihnen auch der Axel-Springer-Verlag, stecken 3,5 Millionen US-Dollar in das Startup, wie das US-Wirtschaftsportal Business Insider berichtet.

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Der Springer-Verlag bestätigte gegenüber Gründerszene den Einstieg. Das Investment biete „Möglichkeiten für einen gegenseitigen Erfahrungs- und Wissensaustausch“, so der Verlag. A Plus biete „schnell und leicht verständliche, unterhaltende Inhalte, die darauf ausgerichtet sind, über soziale Netzwerke hohe virale Wirkung zu erzielen“.

Bereits zuvor beteiligte sich der Berliner Verlagskonzern an mehreren US-amerikanischen Medien-Startup: Im Oktober 2014 investierte Springer 20 Millionen US-Dollar in das Startup Ozy, im Januar 2015 führte man eine 25 Millionen US-Dollar schwere Finanzierungsrunde für Business Insider an.

Leser gewinnt A Plus vor allem über ein Netzwerk sogenannter Influencer – oft Prominente –, die über hohe digitale Reichweite verfügen und die A-Plus-Inhalte gegen Bezahlung über ihre Kanäle verbreiten. Zu den Influencern sollen beispielsweise die Musiker Lil Wayne, Nicki Minaj und T.I. zählen.

G Tipp – Lesenswert bei Gründerszene Viralseite A Plus: Ashton Kutcher, der Reichweiten-Schnorrer

Gegründet wurde A Plus von Kutcher, Evan Beard und Kendall Dabaghi, die das Publishing-Projekt, so heißt es, in Kutchers Wohnzimmer launchten. Kutcher treibt sich schon länger als Investor in der Startupszene herum: Er investierte frühzeitig in Uber und Airbnb, steckte Geld in die gescheiterte Berliner Meinungs-App Amen oder auch in den Blumen-Lieferdienst Bloom That.

Nicht nur Ashton Kutcher, auch andere Promis investieren in Startups:

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Ashton Kutcher ist DER Star-Investor unter den Celebritys. Mit seiner Rolle in Two and a Half Men gilt er als der bestbezahlte Sitcom-Darsteller (700.000 US-Dollar pro Episode). Seine Millionen investierte er schon in Airbnb, Skype, Spotify, Uber, Flipboard oder Fab – und in die gescheiterten deutschen Startups Amen und Gidsy. Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von TechCrunch

Bild: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von TechCrunch; Disclaimer: Axel Springer ist Gesellschafter der Vertical Media GmbH, dem Medienhaus von Gründerszene. Weitere Informationen zur Vertical Media GmbH hier: www.vmpublishing.com.