Das Berliner Startup Adjust erhält ein Investment in Höhe von 15 Millionen Euro vom Wagniskapitalgeber Highland Europe. Seit der Gründung des Startups 2012 beläuft sich die Finanzierung damit auf insgesamt 26,6 Millionen Euro. Mit der Technologie von Adjust lässt sich das Nutzerverhalten in Apps analysieren. Abgesehen von dem Hauptsitz in Berlin betreibt das Startup weitere Standorte in San Francisco, Istanbul, Peking, Shanghai, Tokio und Sydney. Seit Anfang des Jahres arbeitet Adjust nach eigenen Angaben profitabel.

Anzeige
Mit der 15-Millionen-Euro-Finanzierung plant das Startup, sein Produktangebot auszubauen und Themen wie Betrug sowie Datenschutz im Mobile Marketing verstärkt voranzutreiben. „Das weltweite Wachstum von Unternehmen aus der Mobil-Branche ist ein positiver Anreiz, um Analyse-Tools zu entwickeln, die Entscheidungsträgern qualitativ wertvolle Daten liefern“, lässt sich Gründer und CEO Christian Henschel zitieren. Wie SAP vor vielen Jahren wolle das Startup über den gegenwärtigen Markt hinauswachsen.

Adjust ist ein Mobile-App-Attribution- und -Analytics-Unternehmen, das Publisher unabhängig vom Vermarkter über die Performance ihrer Kampagnen informiert. Das Unternehmen analysiert vor allem, wie Nutzer verschiedene Apps nach dem Download nutzen, nicht nur wie häufig die App heruntergeladen wird. Zu den Kunden von Adjust zählen nach eigenen Angaben unter anderem die Deutsche Telekom, Bauer Media, Immoscout24, MyTaxi oder Zalando.

Das Startup wurde im April 2012 unter dem Namen „Adeven“ von Christian Henschel, Paul H. Müller und Manuel Kniep gegründet. Im April des vergangenen Jahres erfolgte die Umbenennung in Adjust.


Ein Blick ins Adjust-Büro in der Berliner Backfabrik
Zur Galerie

Der Eingang zu Adjust

Bild: Adjust