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Gründer Dirk Fehse von Paul Camper in seinem Leih-Camper „Paul“

Bei schönem Wetter wollen viele Menschen raus in die Natur. Wer spontan ein Wohnmobil mieten möchte, muss bei gewerblichen Anbietern entweder tief in die Tasche greifen – oder sich einen privaten Camper leihen. Das 2013 gegründete Startup Paul Camper bietet eine Plattform für diese privaten Leih-Wohnmobile. Hier können Besitzer ihren Wagen inserieren, wenn sie ihn nicht brauchen, und Mieter online einen Wagen buchen.

Im vergangenen Jahr hat das Berliner Startup von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) eine erste siebenstellige Finanzierung bekommen. Zuvor hatte Gründer Dirk Fehse gebootstrappt. Die nächste Finanzierungsrunde sei bereits in Planung, so der Gründer. Über 1.000 Camper sollen bereits deutschlandweit über die Plattform angeboten werden.  

Wohnmobil-Sharing: Weshalb gleich vier Wohnmobil-Portale um private Camper buhlen

Weshalb gleich vier Wohnmobil-Portale um private Camper buhlen

In Deutschland eifern vier finanzierte Startups um die Gunst privater Wohnmobilbesitzer – das Marktpotenzial ist riesig und die Nachfrage kaum gedeckt.

Neben Paul Camper sind auch Campanda, shareACamper und das französische Pendant Yescapa auf dem Markt für Privatfahrzeuge aktiv. 450.000 Wohnmobile sollen sich im Privatbesitz befinden. Nur ein Bruchteil davon wird bisher von den Plattformen angeboten. Genaue Zahlen liegen bisher nicht dazu vor. Zur Hochsaison sei die Nachfrage so groß, dass es an Fahrzeugen mangele, sagt Fehse. Darin sind sich alle Anbieter einig.

Wir haben uns von Dirk Fehse, Gründer von Paul Camper, den ersten Wohnwagen seiner Plattform zeigen lassen. Im Video erklärt er, wie der Service funktioniert und wie er sein Unternehmen aufgebaut hat.

Foto: Gründerszene