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Es sieht aus wie ein Flickenteppich. Seit ein paar Tagen liefert Amazon Fresh in Berlin und Potsdam frische Lebensmittel aus, doch nur in ganz bestimmten Gegenden. Auf seiner Webseite listet der Bringdienst die Postleitzahlen in Berlin auf, zu denen er liefert – und die Auswahl wirkt ziemlich beliebig. 

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Mit dabei ist beispielsweise Schöneberg, Karlshorst und Köpenick. Nicht geliefert wird in den Prenzlauer Berg, nach Pankow oder Kreuzberg. Warum ist das so? Nach welchen Kriterien wählt der Konzern sein Liefergebiet aus? 

„Wir wollen erstmal in einem begrenzten Postleitzahl-Gebiet mit vollem Sortiment testen, wie der Dienst angenommen wird“, sagt ein Sprecher auf Anfrage von Gründerszene. Dadurch wolle man verstehen können, wie Lieferversprechen eingehalten werden. „Unser Ziel ist, Amazon Fresh langfristig auszuweiten“, so der Sprecher. Anhand von Kundenfeedback werde geprüft, inwiefern das geschehen könne. 

Demnach ist offen, ob die Ausweitung auf einen Schlag passiere, dass also Berlin und Potsdam plötzlich komplett beliefert werden, oder peu a peu, indem neue Postleitzahlen hinzukommen. „Das kommt auf unsere Erfahrung an“, so der Sprecher.

Bild: Amazon