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Guten Morgen!

Der Erfolg von Startups im sozialen Bereich ist bislang überschaubar. Viele Ideen sind wirklich gut gemeint. Aber sie zerschellen oft an der harten Realität oder können sich am Markt nie wirklich durchsetzen. Eine Ausnahme ist das Startup Auticon. Es vermittelt Menschen, die an an Autismus erkrankt sind, als IT-Spezialisten an andere Firmen. 100 Mitarbeiter hat die Firma heute. Gründer Dirk Müller-Remus ist selber Vater eines autistischen Sohnes. Deshalb gründete er im Jahr 2011 sein Startup.

Autisten haben oft eine Sonderbegabung. Zwischen 12 und 15 Prozent sind besonders begabt im IT-Bereich. Damit eine Firma von dieser Begabung und dem Hang zum Perfektionismus von Autisten wirklich profitieren kann, müssen Arbeitnehmer und -geber allerdings einiges beachten. Lest heute mehr dazu auf Gründerszene.

Außerdem bieten wir euch einen Blick hinter die Kulissen von Liefery, wir beschreiben vier praktische Anwendungsbeispiele für die als esoterisch geltende Blockchain-Technik und wir berichten natürlich ausführlich über die Vorgänge in der „Höhle der Löwen“. Vor und hinter den Kulissen.

Und während wir geschlafen haben, wurde in anderen Teilen der Welt gearbeitet

Die von Amazon vorgeschlagenen Produkte sind oftmals teurer als andere Produkte, hat eine Untersuchung von ProPublica ergeben. Der Algorithmus des Online-Shops platziert Waren, die auch günstiger zu finden sind, mit höheren Preisen an prominente Stellen. Kauft ein Kunde alles, was im Einkaufswagenfeld vorgeschlagen wird, zahlt er 20 Prozent mehr, warnt ProPublica. Die Organisation hat 250 Produkte untersucht, in 75 Prozent der Fälle wurden günstigere Angebote versteckt. Amazon bezeichnet seinen Algorithmus allerdings als „kundenzentriert“.  [Mehr bei Guardian und bei ProPublica]

Tinder kooperiert mit Spotify, damit User der Dating-App sehen, wer einen ähnlichen Musikgeschmack hat.  [Mehr bei VentureBeat]

Pokémon Go verliert nach 74 Tagen den Platz an der Spitze der umsatzstärksten Apps im App Store. [Mehr bei Mashable]

Das Gebrauchtwagenportal Vroom holt sich weitere 50 Millionen US-Dollar. Das Startup soll 2016 mit dem Verkauf von Autos 1,1 Milliarden Dollar Umsatz generieren. [Mehr bei Fortune]

Tesla hat die Sicherheitslücke, die vor einigen Tagen von Security-Experten im Model S entdeckt worden war, geschlossen. [Mehr bei Reuters]

Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion

Bild:  Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von jo.in.pink

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