Amorelie

Sebastian Pollok und Lea-Sophie Cramer starteten 2012 Amorelie

Ein alter Werbespot von Amorelie sorgt für Ärger: Eine im November 2014 auf dem zu ProSiebenSat.1 gehörenden Kanal Sixx ausgestrahlte Dauerwerbesendung des Erotik-Startups sei damals nicht ausreichend als solche gekennzeichnet worden. Das hat die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) jetzt entschieden.

Die Sendung aus der Reihe „Amorelie Love Lounge“ hätte laut dem Gremium sowohl vor als auch während der Ausstrahlung als Dauerwerbesendung gekennzeichnet werden müssen. Die Kennzeichnung vor Beginn sei jedoch nicht erfolgt, beanstandet die Kommission. Ein Bußgeld müsse die Sendergruppe ProSiebenSat.1 aber nicht zahlen, so die ZAK auf Nachfrage.

Anzeige

Von ProSiebenSat.1 hieß es gegenüber Gründerszene, man kennzeichne normalerweise alle Werbesendungen vorschriftsgemäß. Bei dem beanstandeten TV-Spot sei es jedoch aufgrund eines technischen Defekts dazu gekommen, dass ein Hinweis vor der Dauerwerbesendung nicht gezeigt worden sei. Amorelie wollte sich auf Anfrage von Gründerszene nicht dazu äußern und verwies auf seinen Mehrheitsgesellschafter ProSiebenSat.1. Die Münchner Sendergruppe hatte das Startup 2015 übernommen.

Vibrator-Werbung: Amorelie-Plakat sorgt für Gesprächsstoff

Amorelie-Plakat sorgt für Gesprächsstoff

Das Startup Amorelie wirbt mit riesigen Plakaten in Berlin für einen Paar-Vibrator. Die Aktion löst eine aufgeregte Debatte aus.

Bild: Amorelie