mike butcher andrew keen

Wieviel Regulierung tut dem Netz gut?

Andrew Keen war früher selbst Gründer im Silicon Valley – heute ist er einer der schärfsten Tech-Kritiker. In „The Cult of the Amateur“ von 2007 (deutsch: „Die Stunde der Stümper“) argumentierte Keen, die kollaborative Kultur des Internets führe zu Mittelmäßigkeit und Trivialisierung.

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In seinem neuen Werk „The internet is not the answer“ (deutsch: „Das digitale Debakel“) geht Keen noch einen Schritt weiter: Das Internet, wie wir es heute kennen, habe eine ganze Reihe von negativen Effekten: Es sei ausbeuterisch, vernichte Jobs, fördere Kriminalität, lasse sich nicht regulieren – und werde doch idealisiert.

Über diese Thesen stritt sich Keen zu Wochenbeginn auf der DLD-Konferenz in München mit TechCrunch-Autor Mike Butcher, einem erklärten Tech-Enthusiasten. Die beiden behandelten die Auswüchse des Mobilitätsgiganten Uber und den Bußgang seines CEOs, über die Notwendigkeit von Regulierung und die Rolle des Netzes im Arabischen Frühling. Das Ergebnis: ein hitziger und hochgradig unterhaltsamer Austausch zwischen zwei Provokateuren mit Hang zur Arroganz.

Hier gibt’s den ganzen Talk im Video:

Bild: Screenshot Youtube-Video