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Es ist ein ewiges Hin und Her. Erst im Oktober hieß es, Apple habe die Entwicklung eines eigenen Autos auf Eis gelegt. Doch nun verdichten sich die Zeichen, dass der Konzern bei der Entwicklung von selbstfahrenden Autos weiter mitreden will. Grund zu dieser Annahme gibt ein Dokument, das nun veröffentlicht wurde.

Wie mehrere Medien berichten, liege der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA in den USA ein entsprechender Brief vor, der von einem Apple-Manager unterschrieben ist. Darin heißt es, dass der Konzern „massiv in die Erforschung von maschinellem Lernen und der Automatisierung“ investiere. Man sei „enthusiastisch angesichts des Potenzials automatisierter Systeme in vielen Bereichen inklusive des Verkehrs“.

Apple spricht sich sogar dafür aus, dass Entwickler von Roboter-Fahrzeugen ihre Daten zu Unfällen und kritischen Situationen miteinander teilen, um den Fortschritt voran zu bringen. Ein denkwürdiger Schritt, da Apple mit eigenen Kundendaten sehr knausert – man erinnere sich an den Fall um das Bernardino-iPhone.

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Aus dem Dokument geht allerdings nicht hervor, ob Apple auch ein eigenes Fahrzeug herausbringen wird. Mit dem sogenannten iCar wollte Apple anfänglich zum Jahr 2020 auf den Markt kommen. Mittlerweile gehen Branchenkenner eher davon aus, dass an einer Software für selbstfahrende Autos gearbeitet werde. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Apple ins Mobilitätssegment drängt. Der Brief zeigt nun, dass der iPhone-Hersteller offenbar bei den ausstehenden Richtlinien für autonome Fahrzeuge in den USA ein Wörtchen mitreden will.

Bild: Apple