7 Ausrutscher, die Startups in den Ruin treiben - Hiscox

Danger Zone: Welche Gefahren lauern in der Gründerszene?

Ein verschütteter Kaffee, ein fehlgeschlagenes Sicherheitsupdate, eine versäumte Deadline – so manche kleine Versehen und Stolperfallen können ein Unternehmen schnell in die finanzielle Bredouille bringen. Was sind häufige Ausrutscher, Fehler und Gefahren? Und wie können sich Startups gegen diese absichern?

1. Zu viele Bälle in der Luft haben

Bei einem wichtigen Call eine E-Mail verfassen und gleichzeitig mittagessen? Keine gute Idee. Während einige Tasks problemlos parallel erledigt werden können, erfordern anspruchsvollere Aufgaben die uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Wer hier auf Multitasking besteht, läuft Gefahr, Aufgaben fehlerhaft zu erledigen.

Und damit ist nicht zu scherzen.

Beispiel: Ein Startup erhält den Auftrag, eine Webseite zu gestalten. Als Bildmaterial werden Aufnahmen verwendet, die frei im Internet zugänglich sind. Doch die Verantwortlichen sind gerade mit vier verschiedenen Tasks gleichzeitig beschäftigt und möchten das Projekt Webseite zügig abhaken. Ohne zu prüfen, bei wem eigentlich die Urheberrechte des verwendeten Materials liegen, geht die Seite live. Ein paar Tage später wird das Startup als Domain-Inhaber anwaltlich durch den Urheber abgemahnt. Die Kosten? Mehrere Tausend Euro.

Die größten Gefahren für Gründer lauern in Form von Vermögensschäden: Fast die Hälfte (49%) aller Schäden entstehen durch Zeitdruck, menschliches Versagen, Rechtsverletzungen und Fehler im Projektmanagement.  Gründer sollten deswegen unbedingt eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen.

2. Alles selber erledigen wollen

Aufgaben abgeben ist ein Zeichen von Schwäche? Ganz im Gegenteil: Delegieren hilft nicht nur dabei, sich besser auf wichtige Tasks zu konzentrieren, sondern wirkt auch motivierend auf Mitarbeiter. Und dennoch fällt es uns so schwer, loszulassen.

Ein fataler Fehler.

Wer nicht delegiert, läuft Gefahr, sich zu verzetteln. Die Folge? Stress und Überarbeitung. Und schon ist eine E-Mail versehentlich an den falschen Kunden geschickt. Das ist nicht nur peinlich, sondern kann auch richtig teuer werden. Wird zum Beispiel eine Geheimhaltungsabsprache verletzt, können die darauf folgenden Schadensersatzforderungen schnell die finanziellen Möglichkeiten eines Startups übersteigen.

Auch für diesen Fall ist eine Berufshaftpflichtversicherung sinnvoll. Der Clou? Bei Spezialversicherern wie Hiscox kann der Schutz maßgeschneidert an die Bedürfnisse, die Branche, die Tätigkeiten sowie die Betriebsgröße angepasst werden.

3. Deadlines verpassen

Wenn die Deadline eines Projekts krankheitsbedingt nicht eingehalten wird, kann es passieren, dass der Kunde auf Schadensersatz klagt. Die hiermit verbundenen Kosten belaufen sich schnell auf mehrere Tausend Euro.

Vertragsbrüche dieser Art passieren häufiger als gedacht. Doch statt böser Absichten sind dafür oft Fehler im Projektmanagement verantwortlich – wie hier zum Beispiel, dass versäumt wird, den Kunden rechtzeitig zu informieren oder sich um einen geeigneten Ersatz für den aufgefallenen Mitarbeiter zu kümmern.

Gerade für Freelancer kann das Verpassen einer Deadline schnell das Ende bedeuten. Um nicht nur Startups, sondern auch Selbstständige optimal abzusichern, bietet Hiscox deswegen eine IT-Allroundversicherung, die unter anderem auch vor Vermögensschäden schützt.

4. Das Chaos nicht überblicken

Ordnung ist das halbe Leben – und auch für Startups absolut unverzichtbar. Ein aufgeräumtes Büro wirkt nicht nur repräsentativ, sondern schützt auch vor Gefahren – und damit vor versteckten Kosten. Ein Kabel, das auf dem Boden liegt, kann im wahrsten Sinn des Wortes zur Stolperfalle werden. Kommt ein Kunde hier zu Schaden, haftet das Unternehmen: Das Spektrum liegt zwischen einigen Hundert Euro und mehreren Tausend Euro.

Personen- und Sachschäden wie in diesem Fall machen ein Fünftel aller Schadenfälle für IT-Unternehmer aus (20 %) – die Kosten sind oft nicht abzusehen und können sich explosionsartig vervielfachen. Hier ist eine Betriebshaftpflichtversicherung, die alle Mitarbeiter vor Personen- und Sachschäden schützt, ein absolutes Muss.

5. Nicht genügend Pausen machen

Neun Stunden durchpowern, am Platz essen und als Letzter das Büro verlassen? Lieber nicht. Nur wer auch mal innehält, kann neue Energie schöpfen. Diesen Schritt auszulassen, macht fahrig und unkonzentriert.

Und genauso entstehen die meisten Unfälle: Ein verschütteter Kaffee auf der Treppe (Rutschgefahr) oder gar im Serverraum (Datenverlust) kann gerade für junge Gründer den finanziellen Super-GAU bedeuten.

Neben Sachschäden, die in den eigenen vier (Büro-) Wänden passieren, deckt eine Betriebshaftpflichtversicherung auch Mitarbeiter ab, die regelmäßig außer Haus arbeiten.

6. Passwort nicht oft genug ändern

Dateien sind nur so sicher wie die Passwörter, die sie beschützen. Und trotzdem ändern die meisten Mitarbeiter ihre Passwörter nicht regelmäßig. Im besten Fall wird „Passwort“ zu „Passwort123“.

Sicherheit? Nicht mehr gewährleistet. Noch gefährlicher wird es, wenn ein Passwort mehrere Accounts schützt. Denn auch Startups können im Fadenkreuz von Cyber-Kriminellen landen, die mit wenigen Klicks ganze Unternehmen ruinieren.

Ein Fall wie dieser wird oft von Unternehmern unterschätzt: Fast ein Drittel aller Schadenfälle (28 %) entstehen entweder durch den Verlust von Kundendaten oder durch gezielte Cyber-Attacken. Neben den üblichen Sicherheitsvorkehrungen wie Passwortdatenbanken und regelmäßigen Sicherheitsupdates, sollten Startups unbedingt in eine IT-Berufshaftpflichtversicherung investieren, die eine All-Risk-Deckung für sämtliche IT-spezifische Risiken bietet. Das Cybermodul von Hiscox deckt ergänzend auch noch die für das Unternehmen selbst entstandenen Kosten für die Wiederherstellung der Daten nach einem Hackerangriff ab.

7. Zu wenig Fragen stellen

Auch wenn es redundant erscheint – lieber noch einmal nachhaken. Gerade im IT-Bereich sind Arbeitsabläufe häufig hochkomplex. Unterläuft hier einem IT-Dienstleister ein Programmierfehler oder löscht ein Software-Update versehentlich die Kundendaten, können sich die Kosten schnell auf fünfstellige Summen belaufen. Fruchten die Wiederherstellungsversuche dann nicht und muss ein externer Dienstleister herangezogen werden, sind die Kosten schwer abzuschätzen.

Für Startups, bei denen der Umgang mit vertraulichen Daten zum Tagesgeschäft gehört,  bietet sich eine Cyber-Versicherung an, die im Fall eines Cyberangriffs eine 24/7-Krisen-Hotline stellt.

Alles drin: Mit diesen Leistungen überzeugt Hiscox Startups

Damit Fehltritte dieser Art nicht das gesamte Unternehmen zu Fall bringen, sollte sich jeder Gründer so früh wie möglich Gedanken über entsprechenden Versicherungsschutz machen. Doch mit ihren neuartigen und oft auch ausgefallenen Businessmodellen fühlen sich viele Gründer bei traditionellen Versicherungen nicht aufgehoben.

Diese Angebotslücke füllt Hiscox. Der Spezialversicherer schützt seit mehr als 20 Jahren Selbstständige, Gründer und KMUs vor einer Vielzahl an Risiken – insbesondere aus dem IT-Bereich. Mit individuellen Paketen, etwa für Onlineshops oder Freelancer, richtet sich Hiscox an Bedürfnisse neu auftretender Berufsgruppen.
Egal ob Vermögens-, Personen- oder Sachschäden oder Hackerattacken: Hiscox bietet flexiblen, maßgeschneiderten Schutz.

Wer seinen Umgang mit Fehlern verändern und gleichzeitig für den Fall der Fälle gewappnet sein will, kann sich hier beraten lassen.

 

 

Artikelbild: www.gratisography.com