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Avandeo vor dem Aus

Avandeo (www.avandeo.de), der 2009 gestartete Design-Möbelshop der Designwelt GmbH aus München, hat Insolvenz angemeldet. In der offiziellen Pressemitteilung verpackt das Unternehmen die Zahlungsunfähigkeit zwar gekonnt inmitten einer angepriesenen „Restrukturierung des Europa-Geschäfts“. Zwischen den Zeilen allerdings lässt sich deutlich herauslesen, dass die einzige Rettung für die Münchner ein neuer Investor ist. Finanziell unterstützt wurde das Unternehmen bisher unter anderem von Partech, dem HTGF, der KfW, LBBW Venture Capital und Mountain Super Angel.

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Bereits im Dezember 2013 wurde die chinesische Tochtergesellschaft Designwelt Ltd. abgestoßen und an die chinesische Haier Group veräußert. Der neue Eigentümer plane, die Marke Avandeo „nun auch großflächig in China, Taiwan, Macau und Hong Kong einzuführen und handverlesenes Design sowie konfigurierbare Großmöbel über ihr breit gestreutes Filialnetz und das Internet zu vertreiben“.

Bezüglich des schwächelnden Europageschäfts – also einhergehend mit dem Insolvenzverfahren – plane Designwelt derweil „sich mit einem neuen Investor erfolgreich auf dem hart umkämpften Online-Möbelmarkt positionieren zu können. Hierzu wird die Marken- und Produktstrategie überarbeitet und neu ausgerichtet“, lässt Avandeo verlauten. Man wolle sich zukünftig als „Premium-Anbieter für konfigurierbare Großmöbel und Wohn-Accessoires“ positionieren.

Bild: Avandeo