axel springer plug play diese acht

Axel Springer Plug & Play: Zweiter Durchlauf

Ein paar von ihnen arbeiten schon ein paar Wochen in den graffitidurchfluteten Räumen in Berlin-Mitte, doch erst am Mittwoch wurden sie alle offiziell vorgestellt: Acht neue Startups sind in den zweiten Durchlauf des Accelerator-Programms „Axel Springer Plug & Play“ (www.axelspringerplugandplay.com) gestartet. Bis Mitte Januar haben sie Zeit, um an ihren Geschäftsmodellen zu feilen. Von Plug & Play bekommen sie 25.000 Euro als Anschubfinanzierung, Mentoren, ein internationales Netzwerk und etliche Workshops.

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Unsere Reporterin Nina Fowler war vor Ort, um die Jungunternehmer kennen zu lernen. Sie sprach mit den Gründern von Blogfoster und Jobspotting unter anderem über ihre Erwartungen ans Programm. (Am Ende des Artikels werden alle acht Startups kurz vorgestellt.)

Auch ein paar Alumni des ersten Durchlaufs waren bei der offiziellen Vorstellung der Neuen dabei. „Wir sind vor vier Wochen hier ausgezogen und ich muss sagen, in unserem neuen Büro ist es zwar auch schön, aber viel ruhiger. Ich vermisse das Setting hier schon“, sagte Asuums Eiko Gerten. Asuum hatte jüngst, genauso wie die Alumni von Papayer und ZenGuard, eine erste Finanzierungsrunde geschlossen.

Auch Neu-Geschäftsführer Jörg Rheinboldt stand Nina Fowler Rede und Antwort. Worin er die Vorteile gegenüber anderen Acceleratorenprogrammen sieht und was sich im Vergleich zum ersten Durchlauf des Accelerators geändert hat, erzählt er im folgenden Video.

Das sind die acht Startups

1o1 (www.1o1media.com)

ist ein Video-on-Demand-Marktplatz. Filmemacher und Rechteinhaber können ihre Werke auf die Plattform laden, verwalten und Zuschauern direkt regional oder weltweit anbieten. Der Filmemacher behält jederzeit die volle Kontrolle und Rechte an seinen Werken.

Blogfoster (www.blogfoster.com)

ist eine Softwarelösung zur individuellen Monetarisierung und Analyse von Blogs weltweit. Alle Bereiche der Webseitenvermarktung, die vormals von Vermarktern und Agenturen für Webseitenbetreiber abgewickelt wurden, können nun über ein Drag-and-Drop-Interface von Blogfoster gesteuert werden (auch via Tablet oder Smartphone).

Embraase (www.embraase.com)

ist eine SaaS-Lösung, mit der in bereits veröffentlichten Apps und Mobile-Games anhand von Nutzungsdaten Inhalte optimiert, erweitert und einzelne App-Elemente getestet werden können – in Echtzeit und ohne Update. Mit Embraase erhält jeder, der Apps veröffentlicht, einfache Werkzeuge um Nutzerverhalten zu analysieren und Inhalte dynamisch für bestimmte Nutzergruppen anzupassen.

Get2play (www.get2play.de)

ist eine E-Learning-Plattform für Musik, die Spaß und Motivation in den Vordergrund stellt. Dazu ermöglicht Get2play dem Schüler sein Instrument von überall aus und zu jeder Zeit zu lernen. Auf Get2play können Schüler ihre Lehrer finden und per Videochat Unterricht nehmen, mit interaktiven Videotutorien aktuelle Songs von bekannten Künstlern erlernen oder Kurse von erfahrenen Musikdozenten belegen – unter anderem sind dabei Perspektive, Geschwindigkeit und Abschnitte immer frei wählbar.

Jobspotting (www.jobspotting.com)

ermöglicht das Entdecken und Verfolgen von interessanten Karriereoptionen, nicht nur für aktive Jobsuchende. Es ersetzt die klassische Stichwortsuche durch personalisierte Empfehlungen, basierend auf Fähigkeiten und Präferenzen. Die drei Gründer, die zuvor für Google gearbeitet haben, entwickeln dafür spezielle Algorithmen und semantische Analyseverfahren.

Cartmi (www.cartmi.com)

will das Einkaufen im Internet vereinfachen. Mit dem Smartphone, dem Tablet und dem Desktop kann in jedem beliebigem Onlineshop das gewünschte Produkt ausgewählt und in den übergreifenden Cartmi-Warenkorb gelegt werden. Dort kann mit einmalig gespeicherten Daten mit nur einem Klick eingekauft werden.

Socius (www.sociuslive.com)

bietet eine Online-Platform, die es Marken ermöglicht mediale Inhalte zu aggregieren, verwalten und veröffentlichen. Mit Socius kann jede Marke Social Hubs kreieren und eigene Inhalte, mit echten Fanmeinungen aus den sozialen Medien kombinieren.

Vintagehub (www.vintagehub.com)

ist eine Shopping Community für gebrauchte Designermode. Mitglieder können ihren eigenen Kleidungsstil präsentieren und sich mit anderen Nutzern vernetzen. Ähnlich wie bei Instagram oder Facebook hat jeder Nutzer seinen eigenen, personalisierten News Feed, der sich ständig mit neuen Produkten aktualisiert. Somit können sich Nutzer zu jeder Zeit über neu hochgeladene Produkte informieren, austauschen und diese kaufen.

Foto: Michael Hübner / Axel Springer