Parcellab

Die Gründer von Parcellab können heute feiern

Das Münchner Startup Parcellab hat in einer ersten Seed-Finanzierungsrunde nach eigenen Angaben eine „hohe sechsstellige Summe“ einwerben können. Als Lead Investor springt Bayern Kapital dem jungen Unternehmen bei.

Das Team um die Gründer Julian Krenge, Tobias Buxhoidt und Anton Eder startete Ende des letzten Jahres und will den Zustellprozess von Paketen aufmischen. Parcellab überwacht für Online-Shops den Versand ihrer Produkte. Droht ein Paket zu spät anzukommen, verschickt das Startup im Namen des Shops eine Entschuldigungs-Nachricht an den Kunden. So soll Frustration vermieden werden. Zudem will das Unternehmen die Bindung zwischen Käufern und Marke trotz Produkt-Verspätung stärken: Online-Shops können in den Verzögerungs-Nachrichten auf Wunsch Entschuldigungs-Rabatte oder einen kostenfreien Versand bei der nächsten Lieferung anbieten. Aus unzufriedenen Konsumenten sollen so Wiederholungskäufer werden.

Bisher kooperieren 50 Unternehmen

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Zudem will Parcellab Daten über die Auslieferungszeit der Zusteller sammeln. Bei der Wahl zwischen DHL, Hermes und anderen bekommen Versandshops damit mehr Transparenz. Die Daten der Kunden, die bei den Shops etwas gekauft haben, soll Parcellab jedoch nicht erhalten. Das Unternehmen verspricht lediglich die Sendungsnummern zu verfolgen und so die Zusteller zu kontrollieren.

Bisher hat das Startup gut 50 Unternehmen von sich überzeugen können. Rund 50.000 Sendungen werden pro Tag verarbeitet.

Bild: Parcellab