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Die Beekeeper-Gründer Cristian Grossmann und Flavio Pfaffhauser (rechts)

Bienen sind fleißige Tiere. Im Bienenstock herrscht trubeliges Herumwuseln, trotzdem haben sich die Tiere perfekt in ihren Aufgaben abgestimmt. 

Darauf spielt das Zürcher Startup Beekeeper mit seinem Namen wahrscheinlich an. Es bietet eine App an, mit der die Mitarbeiter eines Unternehmen besser miteinander kommunizieren können sollen – vor allem jene, die nicht vom PC aus arbeiten, keine Firmen-Email-Adresse haben und von der internen Kommunikation oft weitgehend ausgeschlossen sind. 

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Bei den Investoren kommt das Konzept an. Für seine Serie A erhält das Startup nun eine Finanzierung über acht Millionen US-Dollar. Angeführt wird die Runde von Keen Venture Partners. Weitere Geldgeber sind Swisscom Ventures, Fyrfly Venture Partners, Polytech Ecosystem Ventures und b-to-v Partners. Als Business Angels konnte das Unternehmen den Skype-Gründer Niklas Zennström, den ehemaligen CEO von Hybris, Ariel Lüdi, sowie Delivery-Hero-CEO Niklas Östberg gewinnen.

Beekeper wurde 2012 von Cristian Grossmann und Flavio Pfaffhauser gegründet. Heute beschäftigen sie 50 Mitarbeiter in Zürich und San Francisco. Ihre Kunden – darunter die Hotelgruppe Mandarin Oriental oder der Londoner Flughafen Heathrow – sitzen laut Startup in mehr als 130 Ländern.

„Wir planen, die Gelder dieser Finanzierungsrunde vor allem in die weitere Expansion zu investieren“, lässt sich CEO Grossmann zitieren. Bereits vor einem Jahr sicherte sich das Startup in einer Seed-Runde fünf Millionen Dollar, Lead-Investor war Fyrfly Venture Partners.

Bild: Beekeeper