Trotz des leuchtenden Pink ist Foodora noch nicht sehr bekannt

Plakate, Online-Banner und TV-Spots – mit viel Geld versuchen Essens-Lieferdienste den Markt zu erobern und Kunden an sich zu binden. Doch das funktioniert nicht für jeden gleich gut. Wie der YouGov-Markenmonitor BrandIndex, berichtet, bestehen bei der Bekanntheit der Marken große Unterschiede. YouGov befragt für den Index 2.000 repräsentativ ausgewählte Verbraucher. Der Lieferdienst Foodora ist beispielsweise noch weit im Hintertreffen – obwohl das Startup mit viel Werbung in den Städten präsent ist. Nur sechs Prozent der Befragten können sich an den pinkfarbenen Lieferdienst erinnern.

Dafür setzt sich Foodora jedoch bei der Qualität gegen die anderen Dienst durch – zumindest wenn es nach den sechs Prozent geht, die sich erinnern: In einem Ranking über Kundenzufriedenheit und Service-Qualität kommt Foodora bei einer Skala von -100 bis +100 auf +16 Punkte. Pizza.de, Lieferando und Lieferheld schaffen lediglich +9 bis +10 Punkte. Allerdings sollte dies auch so sein, denn mit Foodora hat es der Eigentümer Delivery Hero ja auf bessere Restaurants abgesehen, die selbst keinen eignen Lieferservice haben.

Weniger gut positionieren sich die Lieferdienste beim Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit +5 bis +9 Punkten liegen sie weit hinter etablierten Marken wie Tchibo und Nordsee zurück. Um aufzuschließen, müssten die Newcomer entweder Preise senken oder die Qualität erhöhen. Trotzdem ziehen laut Umfrage zehn bis zwölf Prozent der Kunden, die sich an die jeweilige Marken erinnern, Lieferando & Co. regelmäßig in die engere Wahl.

Werbeschlacht: So viel Geld stecken Lieferdienste in ihre Werbung

So viel Geld stecken Lieferdienste in ihre Werbung

Lieferheld vs. Lieferando: Die beiden Portale setzen stark auf Plakataktionen und TV-Spots. Wie viele Millionen fließen tatsächlich in ihre Werbung?

Bild: Foodora; Grafik: SimilarWeb