Die beiden Lofelt-Gründer Gwydion ap Dafydd und Daniel Büttner (v.l.)

Sie wollen die Smartwatch, VR-Brille und Spiele-Controller für den Anwender fühlbarer machen und entwicklen dafür neuartige Oberflächen. Für seine Haptic-Technologie hat das Berliner Startup Lofelt nun weiteres Kapital eingesammelt. Die Serie A wurde mit 5,4 Millionen US-Dollar von Wolfman.One angeführt. Ebenfalls eingestiegen sind Q Venture Partners und Coparion. Wie schon bei der Seed-Runde ist erneut Horizons Ventures mit dabei. Im vergangenen Jahr hatte das 2014 gegründete Unternehmen bereits 1,2 Millionen eingesammelt.

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Mit dem frischen Kapital soll das Berliner Ingenieurs-Team weiter aufgestockt und die Technologie weiterentwickelt werden, heißt es von Unternehmen. Als erstes Produkt hat Lofelt die Basslet, eine Art Subwoofer fürs Handgelenk vorgestellt. Es erinnert an eine Armbanduhr, die im Takt der Musik vibriert. Dieser Effekt soll durch den Gehäuseaufbau und Armbandstruktur erzeugt werden. Die Technologie könnte außerdem im Bereich VR, bei Spielekonsolen oder auch im Automobilbereich zum Einsatz kommen, heißt es.

Mit welchen Unternehmen das Startup schon zusammenarbeitet, wollen die Beteiligten bisher nicht verraten. Man befinde sich aber im Austausch mit führenden Anbietern aus der Branche. Für weitere Nachfragen stand das Startup bisher nicht zur Verfügung. Gegenüber TechCrunch sagte Gründer Daniel Büttner, dass ihre Technologie in naher Zukunft zwischen Mensch und Gerät eine neuartige sensorische Interaktion ermögliche, indem ein Berührungs-Feedback erzeugt wird.

Bild: Lofelt