Screenshot der Handelsplattform Coinbase


Guten Morgen! Während wir geschlafen haben, ging woanders auf der Welt die Arbeit in der Startupszene weiter. Die Top-Themen:

Up, up and away! Der Bitcoin-Kurs klettert weiter. Nur wenige Stunden, nachdem der Preis eines Bitcoin erstmals die 12.000-Dollar-Marke erreichte, durchbrach die Kryptowährung das nächste Hoch: 14.000 US-Dollar. Der neue Aufschwung folgt auf einen Preisabfall von 20 Prozent in der vergangenen Woche. Bitcoin hat nun einen Marktwert von insgesamt mehr als 230 Milliarden US-Dollar. Der jüngste Kaufrausch könnte zum einen durch südkoreanische Spekulanten befeuert worden sein, zum anderen durch die Nachricht, dass ab nächster Woche in den USA Bitcoin-Derivate verkauft werden sollen. [Mehr bei CNBC, Fortune]

Die Kryptowährungs-Handelsplattform Coinbase hat mittlerweile mehr als 13 Millionen Nutzer. Anfang dieses Jahres waren es noch 5,5 Millionen – und das Startup spürt Wachstumsschmerzen. [Hintergrund bei The New York Times]

Das Startup Ada kann mit seiner App Erkrankungen diagnostizieren: „Wir finden Krankheiten, wenn sie noch 10-Euro- statt 10.000-Euro-Probleme sind“, sagt der CEO. In unserem Interview spricht er darüber, was er mit den 40 Millionen Euro aus der jüngsten Finanzierungsrunde vorhat – und wie Ada genau funktioniert. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier sind weitere Schlagzeilen der Nacht:

Der Hacker, den Uber bezahlt hat, um das massive Datenleck des Unternehmens zu vertuschen, ist ein 20-jähriger Mann aus Florida. Seine Identität ist weiterhin nicht bekannt. Von dem Leck waren 50 Millionen Kunden und 7 Millionen Uber-Fahrer betroffen. [Mehr bei Reuters]

Der Uber-Wettbewerber Lyft schickt seine ersten autonomen Taxen auf die Straßen von Boston. In den von NuTonomy entwickelten Fahrzeugen wird noch ein Fahrer sitzen, der im Notfall eingreifen kann. [Mehr bei The Verge]

Die Anschuldigungen, dass Google weibliche Angestellte schlechter bezahlt und ihnen weniger Aufstiegschancen gibt als männlichen Mitarbeitern, wurden vor Gericht abgewiesen. Es hieß, die Klage sei unangemessen, weil sie im Namen aller Frauen, die für Google in Kalifornien arbeiteten, eingebracht wurde. Die Kläger haben nun 30 Tage Zeit, um eine neue Beschwerde für die Frauen einzureichen, die von Diskriminierung betroffen waren. [Mehr bei Reuters]

Der Seed-Investor CrossCut Ventures aus Los Angeles hat seinen vierten und größten Fonds mit 125 Millionen US-Dollar geschlossen. [Mehr bei TechCrunch]

Erinnert ihr euch an den bedeutenden Exit, den wir gestern angekündigt haben? Genau: Das gehypte Kölner Park-Startup Evopark wurde verkauft. In unserem Lesetipp auf Gründerszene erklärt Gründer Sven Lackinger, wie es jetzt weiter geht und warum nicht der Alt-Investor Porsche zugeschlagen hat.

Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

Bild: PATRICIA DE MELO MOREIRA / Getty

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