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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

100 Millionen US-Dollar für BlaBlaCar

Die Mitfahrzentrale BlablaCar bekam gerade 100 Millionen US-Dollar von Investoren – und sammelte damit so viel VC-Geld ein wie kein französisches Startup zuvor.

De Château schreibt auf Facebook: „Hier sieht man Wettbewerb! Und das ist gut!“

Paul Schütte hingegen meint unter dem Artikel: „Es wird das gleich passieren, wie bei Mitfahrgelegenheit.de: Die Investoren wollen Rendite sehen, es werden krude Gebühren und Buchungspflichten eingebaut und schwupps sind die User beim nächsten Anbieter.“

Farid Kalirad kommentiert auf Facebook: „Die sollten mal lieber ein paar tausend Euro in die Hand nehmen, um sich einen ordentlichen Namen auszudenken und ein ordentliches Design zu kreieren. Das Branding und die ganze Aufmachung sind ein schlechter Witz. Dachte bis gerade eben, dass es sich bei BlaBlar Car um ein Hobbyprojekt von ein paar Kids handelt.“

Warum bald wohl noch mehr Startups eine BaFin-Lizenz brauchen

Zahlungsdiensterichtlinie 2 bafinWer Zahlungen für andere abwickelt, braucht dafür eine Erlaubnis. Tritt der aktuelle EU-Gesetzesvorschlag in Kraft, wird die BaFin-Lizenzpflicht ausgeweitet.

Stefan Peter kommentiert auf Facebook: „Deshalb ist Europa so Startup-schwach. Total überreguliert. Leider genauso in der Schweiz.“

Sebastian Diemer schrieb ebenfalls auf Facebook: „Gegebenenfalls sollte Herr Gabriel den von der BaFin ausgehenden Regulierungswahn sowie die zunehmende Überregulierung privater VC-Fonds angehen. Stattdessen wird der private Markt gestört und Subventionen durch staatliche Fonds verteilt.“

Auch Joachim Schönke meint ebenda: „Wir müssen in Deutschland und in der EU die Regelungswut eindämmen, damit endlich auch bei traditionellen Geschäftsmodellen wie dem Bankwesen ein neuer Wettbewerb möglich wird.“

Uber startet in Hamburg – und sieht sich von Verbot bedroht

Berlin Startup Unit 100 Millionen Euro FondsNach Berlin, Frankfurt und München geht das US-Startup Uber auch in Hamburg an den Start. Doch die dortige Gewerbeaufsicht kündigt bereits ein Verbot an.

Roman Bauser schreibt auf Facebook: „Hey Deutschland, hier: etwas Innovation! – Nein, danke! Geh weg oder ich verklag dich!“

Fred Rumrich kommentiert hingegen unter dem Artikel: „Uber versucht aus reinem Egoismus unsere Gesetze auszuhebeln – Gesetze, die zum Schutz der Bürger, Kunden und Gewerbetreibenden gemacht wurden.“

Tietmark meint dazu: „Gesetze haben sich schon immer neuen Gesellschaftsstrukturen angepasst und das wird auch in diesem Fall passieren. Auf kurz oder lang werden diese Dienste die Taxis ablösen, wie vor ihnen die Taxen die Postkutschen abgelöst haben. Und das ist auch gut so.“

Holger Desperados schreibt auf Facebook: „Es geht nicht um ein präventives Verbot, es geht darum, dass eine Firma auf den Markt walzt und sich dabei 0,0 Prozent um geltende Gesetze schert. Im Ernst, welche andere Entscheidung wurde denn erwartet?“

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Bilder:  © BlaBlaCar; © panthermedia.net / tiero; © panthermedia.net / sergein; © panthermedia.net / sergein