Blue Yonder Warburg Pincus

Internationale Expansion im Fokus

75 Millionen Dollar. So viel investiert das Private-Equity-Haus Warburg Pincus in das Karlsruher Big-Data-Unternehmen Blue Yonder. Im Jahr 2008 als Joint-Venture des ehemaligen CERN-Forschers Prof. Michael Feindt mit dem Hamburger Handelskonzern Otto Group gestartet, hat sich Blue Yonder vor allem im europäischen Handel und Konsumgütermarkt aufgestellt.

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Blue Yonder will mit dem frischen Geld vor allem eines: schneller wachsen, auch international. Im Kerngeschäft mit der Prognose auf Basis großer Datenmengen – Big Data, Predictive Analytics und Software-as-a-Service lautet die Fach-Lingo – legt das Unternehmen eine namhafte Kundenliste vor: Neben der Versandhändler selbst gehören etwa die Drogeriekette DM, das Modehaus Next, der Heimwerkermarkt Bauhaus oder die Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann dazu.

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Großes Potenzial sieht CEO Uwe Weiss bei Konzernen, die sich auf dem Weg der Digitalisierung befinden – also dem, was als Industrie 4.0 bekannt ist: „Big Data Analytics wird in Zukunft erheblich dazu beitragen, dass operative Prozesse optimiert werden und völlig neue Geschäftsmodelle entstehen. Unser Ziel ist es, unsere Kunden bestmöglich dabei zu unterstützen, den digitalen Wandel zu meistern.“

Bild: Blue Yonder