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Die Bookingkit-Gründer: Christoph Kruse (links) und Lukas Hempel

Bookingkit aus Berlin sammelt eine Millionensumme in seiner Serie A ein. Neben den Altinvestoren High-Tech Gründerfonds und Business Angel Robert Kabs beteiligt sich Intermedia, eine Beteiligungsgesellschaft des Medienkonzerns Medien Union. Die genaue Summe ist nicht bekannt, laut Startup handelt es sich um eine Investition im mittleren siebenstelligen Bereich.

Das Startup entwickelt eine Software für Freizeitanbieter, mit der sie ihre Geschäfte verwalten können. Über die Technologie von Bookingkit können Unternehmen die Vermarktung ihrer Angebote wie Klettertouren oder Kochkurse organisieren und die Buchungen abwickeln. Die Saas-Lösung des Startups gleicht außerdem Verfügbarkeiten ab.

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Ein ähnliches Konzept verfolgt unter anderem das Münchener Startup Myobis, das ebenfalls Buchungssoftware für Touristikunternehmen anbietet. Myobis musste allerdings vor einem Jahr Insolvenz anmelden. Danach wurde das Unternehmen von dem Wettbewerber TrekkSoft aufgekauft.

Vergangenes Jahr schloss Bookingkit seine erste Finanzierungsrunde. Damals investierten der High-Tech Gründerfonds und Robert Kabs eine sechsstellige Summe in das Startup, das 2014 von Christoph Kruse und Lukas Hempel in Berlin gegründet wurde. Neben dem Büro in der Hauptstadt hat Bookingkit noch eine Niederlassung im westfälischen Münster.

Bild: Bookingkit