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Die Bothmatch-Gründer Timo Lamm (links) und Jochen Geiser

Bothmatch will Startups und Investoren verkuppeln

Für kapitalbedürftige Startups und finanzierungswillige Investoren gibt es eine neue Plattform, die beide Gruppen zusammenbringen will: Bothmatch, ein Unternehmen aus der 5.000-Einwohner-Gemeinde Kappelrodeck im Schwarzwald.

Bothmatch konkurriert damit im zunehmend umkämpften Matchmaking-Markt mit dem großen US-Vorbild AngelList, der europäischen Plattform Dealroom sowie den deutschen Anbietern ExchangeBA und Venturate, das erst im Januar an den Start ging.

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Von den Wettbewerbern will sich Bothmatch vor allem dadurch absetzen, dass Startups kostenlos Beratung von Experten einholen können. Der Beratungsservice kostet beispielsweise bei Venturate 299 Euro – das dafür aber keine Provision verlangt.

Ansonsten funktioniert Bothmatch nach einem ähnlichen Schema: Startups werden – nach überstandener Eingangsprüfung ihres Businessplans – auf der Plattform gelistet. Angemeldete Investoren können die Plattform dann durchforsten. Die Geldgeber, die anonym bleiben, bekommen auf Grundlage ihres Investmentfokus von einem Matchmaking-Tool zudem passende Startups vorgeschlagen.

Geld verdienen will Bothmatch „bei erfolgreicher Vermittlung“, wie Mitgründer Timo Lamm sagt. Darunter versteht das Unternehmen den Fall, dass beide Parteien „ernsthaft Interesse an den jeweiligen Kontaktdaten bekunden“. Dann wird eine Provision von 600 Euro fällig.

Derzeit stehe man in Kontakt mit etwa 25 Startups, die Interesse an einem Listing hätte, so Lamm. Dazu hätten „einige Investoren“ ihre Bereitschaft zur Anmeldung bekundet. An der Idee arbeiten die beiden Gründer Timo Lamm, der nebenbei BWL studiert, und Jochen Geiser, ein IT-Entwickler, seit Juli 2013. Ihre bisherige Entwicklung beschreiben die Gründer auch in einem Blogbeitrag.

Bild: Bothmatch