gerrit jan reinders

Gründer Gerrit Jan Reinders

Die US-Vorbilder heißen MakeSpace und Boxbee. Und in diesen Markt drängt jetzt auch das Berliner Selfstorage-Startup Box at Work, das wiederverwertbare Umzugsboxen vermietet oder einlagert. Mit 5,5 Millionen Euro in seiner Serie A strebt es eine US-Expansion an. Das Geld kommt von einem strategischen Partner: ein niederländisches Familienunternehmen, „das international im Immobiliengeschäft tätig ist“, heißt es vom Startup. Der Investor wolle lieber im Hintergrund bleiben.

Den Wettbewerb mit den US-Startups scheue das Berliner Unternehmen als „europäischer Marktführer“ nicht, heißt es selbstbewusst in der Mitteilung. Auch Rocket Internet hatte sich in dem Markt versucht. Und sein Venture SpaceWays wieder deutlich zurückgefahren.

Lagerung 2.0: Boxen, überall Boxen

Boxen, überall Boxen

Box At Work bietet Boxen und Lagerfläche. Der Bestellvorgang wird über das Internet abgewickelt. Aber auch der eigene Bestand kann online eingesehen werden.

Seit zwei Jahren bietet Box at Work sein Selfstorage-Angebot hierzulande an und ist bereits in mehreren deutschen Großstädten wie Hamburg, Dortmund und Stuttgart aktiv. Auch in einzelnen Städten in der Schweiz ist das Unternehmen bereits gestartet – Frankreich und die Niederlande sollen noch in diesem Jahr folgen, heißt es von dem Unternehmen.

Kürzlich erklärte der Gründer Gerrit Jan Reinders im Gründerszene-Interview, wie Box at Work funktioniert:

Unser Kunde bestellt bei uns online oder per Telefon. Wir fahren zu unserem Kunden und holen alles ab, was er lagern möchte. Oder wir bringen ihm zuerst unsere Boxen, wenn er seine Sachen noch zu verpacken hat. Unser Kunde kann sich auch vor dem Packen unsere App herunterladen und sich seine Online-Übersicht selbst zusammenstellen, in dem er die Boxen scannt und Fotos vom Inhalt der Boxen macht. Dann wird alles in die Cloud hochgeladen.

Bild: Box at Work